Abo
  • Services:

Internetspionage: Britischer Geheimdienst zapft globalen Internetverkehr an

Die nächste Snowden-Enthüllung: Der GCHQ hat sich offenbar Zugang zum globalen Datenverkehr verschafft. Riesige Datenmengen wurden gesammelt und mit der NSA ausgetauscht.

Artikel veröffentlicht am , Zeit Online/Zeit Online
Eine Spionagestation im englischen Harrogate
Eine Spionagestation im englischen Harrogate (Bild: Christopher Furlong/Getty Images)

Der britische Geheimdienst GCHQ (Government Communications Headquarter) hat sich nach einem Bericht des britischen Guardian heimlich Zugang zu einem Glasfaserkabelnetzwerk verschafft, über das der weltweite Telefon- und Internetverkehr abgewickelt wird.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. CRM Partners AG, München, Frankfurt am Main

Der GCHQ wertet dem Guardian zufolge unter dem Codenamen Tempora große Mengen an persönlichen Daten aus, die mit dem US-Geheimdienst NSA ausgetauscht werden. Dazu gehören Aufnahmen von Telefongesprächen, E-Mails, Facebook-Einträge sowie Website-Besuche. Die entnommenen Daten seien über einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen gespeichert und analysiert worden. Die Operation laufe seit 18 Monaten.

Die Öffentlichkeit, so der Guardian, sei über all dies nicht informiert worden. Das Blatt beruft sich auf Dokumente, die der Zeitung über den Enthüller der NSA-Bespitzelungsaffäre, Edward Snowden, zugespielt wurden. Der Skandal sei daher nicht nur ein Problem der USA, auch Großbritannien spiele eine zentrale Rolle in der Affäre. Snowden nannte das Programm der Briten die "größte verdachtsunabhängige Überwachung in der Geschichte der Menschheit".

Bereits vor zwei Wochen hatte der Guardian über die Kooperation der beiden Geheimdienste berichtet. Damals war bekanntgeworden, dass der britische Geheimdienst über die NSA Zugang zu dem Überwachungsprogramm Prism gehabt und auf diesem Wege Nutzerdaten von Internetdiensten ausspioniert haben soll. Die Zeitung stützt sich dabei auf interne Dokumente des GCHQ, das mehr als 100 Berichte über Überwachungsmaßnahmen seit 2010 angefertigt haben soll.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

Trollfeeder 25. Jun 2013

Sorry! Aber wer heute noch meint, man müsste Facebook "machen" um seine Privatsphäre zu...

teenriot 24. Jun 2013

Ja wer erinnert sich nicht an die alten Zeiten. Da wurden täglich Millionen in die Luft...

86400 24. Jun 2013

...ein Billionenmarkt - verquickt mit Daten von Google-Accounts und Apple unbezahlbar.

e_fetch 24. Jun 2013

...ach Du lieber Troll: Was verdienst Du eigentlich im Monat? Kannste ja mal posten. Und...

86400 24. Jun 2013

Unbestätigten Meldungen zufolge wurden seit 2007 bis laufend, Drucker verschiedener...


Folgen Sie uns
       


Huawei P20 Pro - Hands on

Huaweis neues Smartphone P20 Pro kommt mit drei Hauptkameras und einer Reihe von KI-Funktionen. Wir haben uns das Gerät in einem ersten Hands on angeschaut.

Huawei P20 Pro - Hands on Video aufrufen
Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  2. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg
  3. Netzbetreiber 5G kommt endlich in die Umsetzungsphase

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
  2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

    •  /