Abo
  • Services:

Datenbrille: Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

Datenschützer wollen prüfen, ob Google Glass mit dem europäischen Datenschutzrecht vereinbar ist und ob die Daten weitergegeben werden. Dazu hat jetzt ein weltweites Treffen stattgefunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Peter Schaar
Peter Schaar (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Weltweit haben Datenschutzaufsichtsbehörden den US-Konzern Google aufgefordert, Transparenz zu dem geplanten Produkt Google Glass zu schaffen. Das Schreiben wird auch vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar unterstützt.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Bonn
  2. SEITENBAU GmbH, Konstanz, Berlin, Köln

Schaar sagte: "Die angekündigte Datenbrille stellt eine neue Qualität der Erfassung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar. Eine Prüfung hinsichtlich der Vereinbarkeit mit europäischem Datenschutzrecht ist daher schon jetzt geboten, auch wenn das neue Produkt erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll."

In ihrem Schreiben fordern die Datenschützer das Unternehmen auf mitzuteilen, welche Daten für welche Zwecke erhoben werden sollen. Zudem wollen die Datenschützer über eine mögliche Datenweitergabe an Dritte informiert werden. Hintergrund dürfte auch die Weitergabe von Nutzerdaten durch Google an den Geheimdienst NSA im Rahmen des Abhörprogramms Prism sein.

Auch Googles Ankündigung, keine Gesichtserkennungsfunktionalitäten in Google Glass anbieten zu wollen, wird hinterfragt. Neben den Datenschutzbehörden der europäischen Mitgliedstaaten haben auch die Datenschutzbehörden Kanadas, Neuseelands, Australiens, Israels, Mexikos und der Schweiz unterzeichnet.

Wie die Ergebnisse der 36. W3B-Studie zeigen, gibt es in Deutschland Interesse an Google Glass. Immerhin 3 Prozent der Befragten schätzen die Datenbrille als "ausgesprochen interessant" ein, wollen sie baldmöglichst erwerben. 29 Prozent finden sie "interessant" und würden sie gern einmal ausprobieren. Diesem Drittel stehen knapp 50 Prozent gegenüber, die das Gerät "nicht besonders interessant" oder "überhaupt nicht interessant" finden. Jeder Fünfte ist über Google Glass nicht informiert und hat sich bislang noch keine Meinung gebildet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-63%) 22,49€
  4. (-80%) 1,99€

cryptic 19. Jun 2013

Doch, selbstverständlich. Android steht ja sogar in meinem Beitrag, den du zitiert hast...

VeldSpar 19. Jun 2013

ganz ehrlich, es rennen genug idioten mit kameras rum, da sagt auch keiner was. das...

mag 19. Jun 2013

Ich behaupte, das sei Humbug. Bitte nenne das "entsprechende Gesetz".

bofhl 19. Jun 2013

Warum sollten sie? PRISM ist ein Teil der NATO-Sicherheitsstruktur und daher in die...

Raistlin 19. Jun 2013

"Glasshole" find ich geil. YMMD


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

    •  /