Abo
  • Services:

Spionageskandal: NSA verrät Details zu Prism

Der US-Geheimdienstchef James Clapper hat einige Details zum Spionageprogramm Prism enthüllt und bestätigt dabei die Darstellung der US-Internetkonzerne. Derweil legt der Guardian nach und veröffentlicht weiteres Beweismaterial.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Geheimdienstchef James Clapper
US-Geheimdienstchef James Clapper (Bild: Saul Loeb/AFP/Getty Images)

Die NSA bemüht sich im Prism-Skandal um Schadensbegrenzung und gibt dazu einige bisher geheime Informationen frei. Nur so sei es möglich, kursierende Falschinformationen zu korrigieren, so US-Geheimdienstchef James Clapper.

Stellenmarkt
  1. andagon GmbH, Köln, München
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Porta Westfalica

Demnach handele es sich bei Prism nicht um ein Programm zur geheimen Sammlung von Daten, sondern um ein internes Computersystem der US-Regierung, mit dem Geheimdienstdaten entsprechend dem Abschnitt 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act (Fisa) gesammelt würden.

Dabei greife die NSA nicht einseitig direkt auf die Server von Internetanbietern zu. Jede Datenabfrage müsse durch das Fisa-Gericht bestätigt werden und geschehe dann mit dem Wissen der Internetanbieter. Die Internetunternehmen gäben nur Daten heraus, wenn sie dazu gerichtlich verpflichtet seien, so die NSA.

Es sei nicht erlaubt, gezielt auf Daten von US-Bürgern oder Personen, die sich in den USA aufhalten, zuzugreifen. Zudem werde die Datensammlung durch Exekutive, Legislative und Judikative überwacht.

Kritik am Fisa-Gericht

Das Fisa-Gericht, das nach Angaben der NSA die Datensammlung genehmigen muss, steht aber in erheblicher Kritik: Das Gericht tagt im Geheimen und auch sämtliche Aufzeichnungen des Gerichts sind als geheim eingestuft. Zudem dürfen nur US-Staatsanwälte vor dem Gericht auftreten. Und in den mit Abstand meisten Fällen stimmt das Gericht den Anträgen ohne Einschränkungen zu.

Guardian veröffentlicht weitere Details

Derweil hat der Guardian, der zusammen mit der Washington Post zuerst über Prism berichtet hatte, eine weitere Folie aus der geheimen Prism-Präsentation veröffentlicht. Darin heißt es eindeutig, dass mittels Prism Daten direkt von den Servern von Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, Paltalk, AOL, Skype, Youtube und Apple gesammelt werden. Darüber hinaus gibt es offenbar aber auch die Möglichkeit, nach Fisa-Abschnitt 702 Daten direkt von Glasfaserkabeln und aus Geräten zu erfassen, durch die die Daten laufen. NSA-Mitarbeiter sollen beide Optionen nutzen, steht auf der Folie.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Fast & Furious 7, Star Trek: Into Darkness, Fifty Shades of Grey, Jurassic World, Hulk...
  2. (u. a. DOOM 7,99€, Lords of the Fallen - Game of the Year Edition 3,99€, Dawn of War III 16...
  3. 864,99€ mit Gutschein: Z650 (Vergleichspreis 964,98€)
  4. 199€ für Prime-Mitglieder

Youssarian 10. Jun 2013

Dass Presseartikel mit Userkommentare in einem Forum gleichgestellt werden war meine...

Sukram71 10. Jun 2013

Wer von euch hat geglaubt, dass die US-Geheimdienste nicht umfassend auf die Daten von...

Anonymer Nutzer 10. Jun 2013

Nicht sicher, ob Troll oder einfach **** Ist ja nicht so, dass die Authentizität der...

ICH_DU 09. Jun 2013

Naja der Hauptsitz von FB is in den USA und daher gilt laut den USA auch für der...

vesibom 09. Jun 2013

"saubazis de dregadn, dene solt ma alle a drum watschn gem, und wenns frogn, gleih no...


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Datenschutz-Grundverordnung: Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen
Datenschutz-Grundverordnung
Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen

Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Von Jan Weisensee

  1. IT-Konzerne Merkel kritisiert Pläne für europäische Digitalsteuer
  2. EU-Kommission Mehr Transparenz für Suchmaschinen und Online-Plattformen
  3. 2019 Schweiz beginnt UKW-Abschaltung

Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
Steam Link App ausprobiert
Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
  2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
  3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

    •  /