In Rust geschriebene Software lässt sich nach Webassembly kompilieren und so im Browser nutzen. Mozilla erstellt hierfür ein einfaches Packwerkzeug, das das Paket zur Weiternutzung in der NPM-Registry veröffentlicht.
Der IT-Dienstleister der Bundesverwaltung, ITZ Bund, setzt für den Dateiaustausch auf Nextcloud. Genutzt werden kann der Dienst damit von etwa 300.000 Anwendern in der Verwaltung. Die Entscheidung fiel auf Nextcloud, weil es sich um eine Open-Source-Software handelt.
Alle großen Browserhersteller haben offiziell Einspruch gegen einen kommenden DOM-Standard des W3C eingelegt. Apple, Google, Microsoft und Mozilla bilden mit der WHATWG ein alternatives Webkonsortium zum W3C, das eigene Standards und Spezifikationen festlegt.
Die aktuelle Version 11 des Firefox-Browsers für iOS aktiviert standardmäßig den Trackingschutz für alle Nutzer. Der Browser bekommt außerdem einige hilfreiche Funktionen, die die Nutzung vereinfachen sollten.
Damit sich das neue Bytecode-Format fürs Web, Webassembly, durchsetzt, brauchen Entwickler dafür die richtigen Werkzeuge. Die Online-IDE Webassembly Studio von Mozilla soll genau das bieten und unterstützt experimentell die Sprachen C, C++ und Rust.
Nach dem Ausschluss vom Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes zieht sich Netflix komplett aus dem Festival zurück. Der Streaminganbieter werde unfair behandelt, sagte der Inhaltechef von Netflix in einem Interview.
Die Entwickler von Facebook haben den neuen Videocodec AV1 einem Realitätstest unterzogen. Ihr Ergebnis bestätigt die erwartete gute Leistung und verspricht gar Verbesserungen bis 50 Prozent im Vergleich zu aktuellen Codecs. Massiver Nachteil ist aber noch der Encoder.
Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Fast ein Jahr nach den ursprünglichen Arbeiten am Video-Decoding unterstützt AMDs neuer Video-Core die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9. Genutzt werden kann das in den Raven Ridge und kommenden AMD-Grafikkarten.
Der mit Github genutzte Dienst Travis-CI war für mehrere Stunden nicht erreichbar. Der Grund ist offenbar eine falsch gesetzte Variable eines Entwicklers, die zum Verlust der Produktivdatenbank geführt hat. Eventuell waren Nutzerdaten für andere einsehbar.
Für seine Malware-Analyse-Engine nutzt Microsoft offenbar einen internen Fork des Werkzeugs Unrar. Beim Beheben von möglichen Sicherheitslücken hat das Team aber selbst eine eingebaut. Google hat diese Lücke gefunden und Microsoft stellt ein Update bereit.
Mit einer Reihe von Patches soll ein laufender Linux-Kernel vor Veränderungen geschützt werden. Die Verknüpfung dieses sogenannten Kernel-Lockdown erregt Chefentwickler Torvalds, der diese Funktion so nicht möchte. Red-Hat- und Google-Entwickler versuchen zu intervenieren.
Die Version 6.3 von OpenBSD unterstützt mehrere ARM-SoC von Allwinner, Rockchip oder auch Broadcom sowie ARM-Neon. Das System schützt seine Nutzer außerdem vor den Meltdown- und Spectre-Angriffen. OpenSSH lässt Schlüssel nach einer Zeit verfallen und LibreSSL unterstützt weitere APIs aus OpenSSL.
Der Gründer des Containerspezialisten Docker, Solomon Hykes, zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. Zuletzt war er Technikchef. Docker hat zuvor schon den langjährigen CEO Ben Golub verloren und musste seine Ausrichtung mehrfach ändern. Ein Enterprise-Fokus soll das Unternehmen retten.
Die Alliance for Open Media hat die erste Version der Spezifikation des neuen freien Videocodecs AV1 veröffentlicht. Hersteller können nun mit der Integration beginnen. Das Konsortium erwartet eine Marktdurchdringung des Codecs in Hardware bis 2020.
Die aktuelle Version 18.0 der freien Userspace-Grafiktreiber Mesa unterstützten Intels Cannon-Lake-Grafik. Darüber hinaus hat das Team viele Updates für OpenGL- und Vulkan-Erweiterungen umgesetzt und das neue Build-System Meson ist nun standardmäßig verfügbar.
Update In dem jahrelangen Rechtsstreit Oracle gegen Google um Java-Urheberrechte hat Oracle ein Berufungsverfahren gewonnen. Googles Java-Nutzung in Android ist demnach kein Fair Use. Das könnte Milliarden an Schadensersatzzahlungen bedeuten.
Bisher nutzten die meisten Chromebooks eher günstige ARM-Hardware, das könnte sich jedoch mit dem Erscheinen von Qualcomms SoC Snapdragon 845 ändern - Codebeiträge für Chrome OS legen das nahe. Die Geräte wären damit eine Konkurrenz zu Microsofts Always Connected PCs.
Mit Hilfe des Windows Subsystem für Linux (WSL) lassen sich Linux-Anwendungen auch auf Windows-Systemen nutzen. Dazu werden bestimmte Distributionen über den Windows-Store verteilt. Der Startmechanismus dafür ist nun Open Source.
Die neue Deep Learning Foundation soll Open-Source-Innovationen im Bereich der KI-Forschung fördern und wird von der Linux Foundation unterstützt. Getragen wird das Projekt von Netzwerk-Unternehmen, die zunächst die Infrastrukturschicht Acumos veröffentlichen.
Die Filmfestspiele in Cannes werden Filme des Streaminganbieters Netflix nicht mehr zum Wettbewerb um die Goldene Palme zulassen. Diese dürfen aber weiter im Programm von Cannes laufen. Hintergrund ist der gewünschte Kinozwang für Filme in Frankreich.
Google hat Werke von Sexarbeitern aus Google Drive gelöscht, Craigslist stellt seine Rubrik für persönliche Anzeigen ein. Betroffene vermuten einen Zusammenhang zu einem umstrittenen US-Gesetz gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung.
Das Entwicklerteam der freien Code-Hosting-Software Gitlab warnt vor Sicherheitslücken in der Community- und Enterprise Edition. Angreifer können die Authentifizierung umgehen oder auch Schadcode ausführen. Updates stehen bereit.
Wie genau trainierte neuronale Netze funktionieren, wissen selbst deren Ersteller oft nicht. Eine Möglichkeit, dies herauszufinden, ist aber offenbar, die Modelle gezielt zu zerstören. Das zeigt eine Untersuchung von Deepmind.
Eine Analyse zur Verwendung des Netzwerksprotokolls Quic zeigt, dass je nach Betrachtung bis zu neun Prozent des gesamten Internettraffics auf das neue Protokoll entfallen. Verantwortlich dafür ist vor allem Google. Aber auch Akamai trägt zur Nutzung von Quic bei.
Der CDN-Betreiber Cloudflare testet derzeit in großem Stil ARM-Server. Der Wechsel weg von Intel-CPUs könnte dem Unternehmen sehr viel Geld einsparen, weshalb der Cloudflare-Chef Matthew Prince gar einen kompletten Wechsel hin zu ARM erwägt.
Einige Unternehmen wie Red Hat, Facebook, Google und IBM haben sich einer Erklärung der Linux-Entwickler angeschlossen, wie diese die GPL im Sinn der Community durchsetzen wollen. Der Initiative folgen nun auch CA, Cisco, HPE, Microsoft, SAP und Suse.
Die Spezifikation für den freien Videocodec AV1 ist offiziell eingefroren. Zugelassen sind nur Fehlerbehebungen und nicht bindende Kompressionsverbesserungen. Die Verbesserungen im Vergleich zu VP9 betragen derzeit etwa 30 Prozent.
Die Version 10 von Java erscheint erstmals im neuen Sechs-Monats-Rhythmus. Entsprechend gering fällt die Zahl der Änderungen aus. Neu sind ein JIT-Compiler, eine API für den Garbage Collector sowie ein veränderter Umgang mit Root-Zertifikaten.
Aktuelle Nightly-Versionen des Firefox-Browsers unterstützen DNS über HTTPS. Das soll die Anfragen absichern. Die geplante, großangelegte Studie mit Cloudflare sorgt allerdings für Kritik aus der Community.
Bisher konnte der Webserver Nginx gRPC-Verbindungen nur als Proxy weiterleiten. Kommende Versionen von Nginx unterstützen das Protokoll aber nativ und ermöglichen so Load-Balancer, Terminierung, Weiterleitung oder das Zusammenfassen mehrerer Dienste.
Nach Apples und Googles Ankündigung für Android will nun auch Microsoft für Windows 10 das Bildformat HEIF unterstützen, das sehr nah mit HEVC alias H.265 verwandt ist. Das gilt für die eigene Fotos-App sowie für Basisschnittstellen des Betriebssystems.
Mit Hilfe der Baseboard Management Controller (BMC) und der IPMI-Schnittstelle lässt sich Server-Hardware aus der Ferne überwachen und steuern. Facebook, Google, IBM, Intel und Microsoft starten gemeinsam das OpenBMC-Projekt für freie Firmware bei der Linux Foundation.
Die Block-Artefakte das Dateiformats JPEG sind ebenso bekannt wie unschön. Ein Google-Entwickler hat nun einen JPEG-Decoder erstellt, der zumindest einige der Blöcke entfernen soll, ohne die Ausgangsdatei verändern zu müssen.
Das bisher auf Smart-TVs beschränkte Betriebssystem WebOS von LG soll künftig auch auf einer Vielzahl anderer Geräte laufen. Zusammen mit dem koreanischen Wissenschaftsministerium startet LG dafür die Open Source Edition von WebOS.
Weit über zehn Jahre nach der ersten gerichtlichen Durchsetzung der GPL in Deutschland verstoßen immer noch Unternehmen gegen die freie Lizenz des Linux-Kernels. Das ist an Ignoranz und Dummheit nur schwer zu überbieten.
Der von Android als Basis genutzte Linux-Kernel weicht immer noch deutlich vom sogenannten Mainline-Kernel ab. Hinzu kommen zahlreiche Anpassungen der Hersteller. Eingepflegt werden die Änderungen derzeit aber nicht.
Für die aktuelle Version 3.28 seines Desktops hat das Gnome-Team einige optische Details verbessert. Darüber hinaus ist die Verwendung virtueller Maschinen nun einfacher, die neue Systemauslastung soll über Probleme mitteilen und Thunderbolt 3 wird unterstützt.
Wohl auf Druck von Google für dessen Chromebooks startet Intel gemeinsam mit Google das Sound Open Firmware Project. Intel legt damit die Firmware seiner Audio-DSPs offen, die seit Broadwell im Chipsatz verbaut werden.
Nach der Ankündigung im vergangenen Jahr und einigen Verzögerungen hat die Zertifizierungsstelle Let's Encrypt damit begonnen, Wildcard-Zertifikate zu vergeben. Das geht aber nur mit Version 2 des ACME-Protokolls.
Die aktuelle Version 59 des Browsers Firefox beschleunigt die Startseite sowie den Cache, der teilweise einfach übergangen wird. Neu sind außerdem Funktionen für das Screenshot-Tool, WebRTC und die Privatsphäre-Einstellungen.
Die Technik zu AR und VR wird in diesem Jahr bei sehr vielen Endnutzern landen, vermutet Mozilla. Deshalb wird das Team der Servo-Engine die notwendigen Grundlagen für eine freie Webtechnik implementieren.
Angreifer können aus bereits trainierten Deep-Learning-Modellen private und sicherheitskritische Informationen extrahieren. Das funktioniert besonders gut mit kurzem Text, zeigt eine Forschungsarbeit der UC Berkeley.
Mit nur wenigen Klicks soll es künftig möglich sein, die Linux-Distribution Ubuntu unter Windows mittels Hyper-V komfortabel zu nutzen. Microsoft verspricht dafür Funktionen, die leicht in andere Distros integriert werden können.
Mit der aktuellen Version 2.0 der Programmiersprache Dart soll die Entwicklung für Mobilsysteme dank besserer Werkzeuge und Syntax einfacher werden. Google nutzt das selbst für sein Werbeangebot und das UI-Framework Flutter, das nun als Beta verfügbar ist.
Aktuelle Beiträge zum Code von Chrome OS enthalten Hinweise auf die Unterstützung von Linux-VMs. Gedacht ist das wohl für die Web- und Android-Entwicklung. Inwiefern übliche Linux-Distros mit ihren Anwendungen damit auf Chromebooks laufen, ist aber noch unklar.
Wir wollen schöne Bilder in UHD und HDR nicht nur auf dem Fernseher, sondern endlich auch auf dem heimischen Rechner und Monitor genießen. Das wird wegen der vielen Kombinationen aus Betriebssystem, Grafiktreibern, Monitoren und vor allem Anschlüssen, Kabeln und Standards leider viel komplizierter als erwartet. Wir zeigen, wie es gut gehen kann.
Das Angebot zur Verwaltung von größeren IoT-Installationen in Googles Cloud ist nun allgemein verfügbar. Kunden stehen darüber hinaus die Datenverarbeitung und -analyse der Google Cloud zur Verfügung.
Zusätzlich zu Iptables und Nftables könnte der Linux-Kernel mit Bpfilter künftig einen weiteren Mechanismus für Firewalls und Paketfilter bekommen. Die neuen Technik basiert auf BPF, das von einem Paketfilter zu einer universellen VM im Kernel gewachsen ist.