Abo
  • Services:

Programmiersprache: Java startet in Sechs-Monats-Rhythmus mit JDK 10

Die Version 10 von Java erscheint erstmals im neuen Sechs-Monats-Rhythmus. Entsprechend gering fällt die Zahl der Änderungen aus. Neu sind ein JIT-Compiler, eine API für den Garbage Collector sowie ein veränderter Umgang mit Root-Zertifikaten.

Artikel veröffentlicht am ,
Java 10 ist verfügbar.
Java 10 ist verfügbar. (Bild: Marco Verch, flickr.com/CC-BY 2.0)

Nach den teilweise enormen Verzögerungen für Java 8 und Java 9 folgt die nun verfügbare Version 10 der Sprache samt JDK pünktlich und wie geplant erstmals im neuen Rhythmus von sechs Monaten. Dieser Wechsel ist dann auch eine der vergleichsweise wenigen großen Neuerungen, die in der Ankündigung des JDK 10 explizit erwähnt werden.

Stellenmarkt
  1. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden
  2. Herbert Kannegiesser GmbH, Vlotho

Umgesetzt hat das Entwicklerteam für die aktuelle Veröffentlichung ebenso eine Konsolidierung der Quellcode-Repositorys des JDK. Bisher war der Code auf acht verschiedene Quellen verteilt: root, corba, hotspot, jaxp, jaxws, jdk, langtools, und nashorn. Dieser "JDK-Wald", wie es in der Ankündigung heißt, befindet sich nun in einem zentralen Repository. Explizit davon ausgenommen sind die Quellen von Java FX.

Experimenteller JIT-Compiler und Schnittstelle für Garbage Collector

Neu im JDK 10 ist ebenfalls ein experimenteller JIT-Compiler, der auf Java selbst basiert und den Codenamen Graal trägt. Dieser beruht auf dem Ahead-of-Time-Compiler aus Java 9. Hinzugekommen ist ebenso die Unterstützung für die Typeninferenz lokaler Variablen.

Für eine bessere Isolierung einzelner Garbage Collectors (GC) im Quellcode soll ein neues Garbage Collector Interface dienen. Das liefert nicht nur eine höhere Modularität für den GC der Hotspot-VM, sondern vereinfacht künftig auch das Hinzufügen neuer GC zu Hotspot ohne den bestehende Code durcheinander zu bringen. Darüber hinaus können dank der neuen Schnittstelle einzelne GC von dem JDK-Build ausgeschlossen werden.

Ein zumindest aus Sicht von Oracle wichtiger Schritt zur Reduzierung der Unterschiede zwischen OpenJDK und dem Oracle JDK ist die Offenlegung der Root-Zertifikate in Oracles Java SE Root CA Programm. Dieser Schritt soll außerdem dazu beitragen, dass die OpenJDK-Builds für Entwickler an Attraktivität gewinnen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 12,49€
  3. 26,99€
  4. (-75%) 7,49€

spyro2000 22. Mär 2018

Stattdessen wie gehabt immer eine neue Methodensignatur, für jeden optionalen Parameter...

teenriot* 22. Mär 2018

Server-App + Browser sind oft overkill und Webview in der App sind keine wirklichen...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Plus (2018) - Test

Der neue Echo Plus von Amazon liefert einen deutlich besseren Klang als alle bisherigen Echo-Lautsprecher. Praktisch ist außerdem der eingebaute Smart-Home-Hub. Der integrierte Temperatursensor muss aber noch bessser in Alexa integriert werden. Der neue Echo Plus ist zusammen mit einer Hue-Lampe von Philips für 150 Euro zu haben.

Amazons Echo Plus (2018) - Test Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs

Fantasy-Fanservice mit dem gelungenen Reigns - Game of Thrones, Musikpuzzles in Eloh und Gehirnjogging in Euclidean Skies: Die neuen Mobile Games für iOS und Android bieten Spaß für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile Gaming Microsoft Research stellt Gamepads für das Smartphone vor
  2. Mobile-Games-Auslese Bezahlbare Drachen und dicke Bären
  3. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs

Job-Porträt Cyber-Detektiv: Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen
Job-Porträt Cyber-Detektiv
"Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Online-Detektive müssen permanent löschen, wo unvorsichtige Internetnutzer einen digitalen Flächenbrand gelegt haben. Mathias Kindt-Hopffer hat Golem.de von seinem Berufsalltag erzählt.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

    •  /