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Browser: Mozillas Servo-Team soll an AR und VR arbeiten

Die Technik zu AR und VR wird in diesem Jahr bei sehr vielen Endnutzern landen, vermutet Mozilla. Deshalb wird das Team der Servo-Engine die notwendigen Grundlagen für eine freie Webtechnik implementieren.

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VR-Techniken werden für Mozilla immer wichtiger.
VR-Techniken werden für Mozilla immer wichtiger. (Bild: Mozilla)

"Im Jahr 2018 werden Geräte für Virtual (VR) und Augmented Reality (AR) von etwas, das nur für Hardcore-Gamer und Unternehmen geeignet ist, zu etwas, das auch bei einfachen Konsumenten auf große Akzeptanz stoßen wird. Diese Plattformen werden die Art und Weise verändern, wie Benutzer Inhalte im Internet erstellen und konsumieren", heißt es im Blog der Entwickler der modernen Rendering-Engine Servo. Das bei Mozilla für Servo zuständige Team werde deshalb im laufenden Jahr das Team für Mixed Reality, also AR und VR, in seinen Arbeiten unterstützen.

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Servo sei bereits die von Browserhersteller Mozilla bevorzugte Plattform für derartige Technik. So wird Servo bereits für Mobile VR genutzt, die Unterstützung für WebVR basiert ebenfalls auf Servo. Auch die für VR-Headsets notwendige Multi-View-Unterstützung für WebGL ist in der neuen Engine umgesetzt worden. Exemplarisch genutzt werden kann dies bereits seit Monaten mit einem Developer-Kit von Qualcomms SoC Snapdragon 835, das in den Topsmartphones aus diesem Jahr stecken wird.

Es ist also eigentlich nur folgerichtig, dass die Teams für Mixed Reality und eben für Servo künftig gemeinsam an der Technik arbeiten werden. Außerdem sei "Servos schlanke, moderne Codebasis und deren Stärken in den Bereichen Parallelität und Grafik ideal, um neue Technologien für das Web zu entwickeln und die Ergebnisse in Produktionscode zu verwandeln, der sowohl innerhalb als auch außerhalb von Servo verwendet werden kann". Die Verknüpfung dieser bei Mozilla eigentlich weiterhin als Experimente bezeichneten Techniken, also Servo, AR und VR, zeichnete sich bereits im vergangenen Herbst ab.

Das Servo-Team soll zur Umsetzung zunächst die Gecko-View-API in Servo umsetzen, damit die Engine analog zu Androids Webviews leicht in andere Apps integriert werden kann. Ebenso soll sich das Team um die APIs zur Kommunikation mit den Geräten und Headsets kümmern, Möglichkeiten zur besseren Integration von 3D-Szenen und VR-Inhalten in Webseiten erarbeiten oder auch das Rendering der Desktoptechnik auf AR und VR adaptieren.

Details zur laufenden Entwicklung will Mozilla über sein eigenes VR-Blog veröffentlichen.



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