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Deep Learning: Linux Foundation startet Projekt für Open-Source-KI

Die neue Deep Learning Foundation soll Open-Source-Innovationen im Bereich der KI-Forschung fördern und wird von der Linux Foundation unterstützt. Getragen wird das Projekt von Netzwerk-Unternehmen, die zunächst die Infrastrukturschicht Acumos veröffentlichen.
/ Sebastian Grüner
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Netzwerkunternehmen wollen ihre KI-Systeme bei der Linux Foundation zusammenführen. (Bild: Linux Foundation)
Netzwerkunternehmen wollen ihre KI-Systeme bei der Linux Foundation zusammenführen. Bild: Linux Foundation

Unter der Führung des Industriekonsortiums Linux Foundation ist die Deep Learning Foundation(öffnet im neuen Fenster) entstanden. Ziel ist die Unterstützung von "Open-Source-Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Deep Learning" . Die beteiligten Mitglieder "arbeiten daran, einen neutralen Raum für die Harmonisierung und Beschleunigung einzelner technischer Projekte zu schaffen, die sich auf Technologien für KI, ML und DL konzentrieren" , heißt es in der Ankündigung der Linux Foundation(öffnet im neuen Fenster) .

Zu den Gründungsmitgliedern der neuen Organisation gehören Amdocs, AT&T, B.Yond, Baidu, Huawei, Nokia, Tech Mahindra, Tencent, Univa und ZTE. Sie arbeiten hauptsächlich an Netzwerktechnik, beziehungsweise setzen diese großflächig ein, weshalb das neue Kollaborationsprojekt auf dem Open Networking Summit vorgestellt wurde.

Das erste Softwareprojekt der neuen Organisation heißt Acumos AI(öffnet im neuen Fenster) . Dabei handelt es sich um eine Plattform und ein Framework, das es vereinfachen soll, KI-Anwendungen zu bauen, mit anderen zu teilen und vor allem produktiv aufzusetzen. Mit Hilfe von Acumos wollen die Unternehmen die Infrastrukturschicht standardisieren, was wiederum dazu führen soll, dass sich die Spezialisten verstärkt auf das Trainieren von Modellen und das Untersuchen von Daten konzentrieren können.

Der Code hierfür stammt von AT&T und Tech Mahindra. Die Linux Foundation erwartet darüber hinaus künftig weitere Beiträge der beteiligten Unternehmen. Dazu gehören etwa das Elastic Deep Learning (EDL) von Baidu(öffnet im neuen Fenster) , das auf der Containerorchestrierung Kubernetes basiert und für eine möglichst optimale Hardware-Auslastung sorgen soll. Ebenfalls Teil der Deep Learning Foundation soll das Framework Angel von Tencent(öffnet im neuen Fenster) werden, das für Machine-Learning-Aufgaben besonders gut skalieren soll.


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