Solomon Hykes: Docker-Gründer hört auf

Der Gründer des Containerspezialisten Docker, Solomon Hykes, zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. Zuletzt war er Technikchef. Docker hat zuvor schon den langjährigen CEO Ben Golub verloren und musste seine Ausrichtung mehrfach ändern. Ein Enterprise-Fokus soll das Unternehmen retten.

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Docker-Gründer Solomon Hykes
Docker-Gründer Solomon Hykes (Bild: Techcrunch, flickr.com/CC-BY 2.0)

Mit einem schlichten "Au revoir", verabschiedet sich der Gründer des einflussreichen Containerspezialisten Docker, Solomon Hykes, von dem operativen Geschäft des Unternehmens und seiner dortigen Rolle als Technikchef. Hykes, der neben der US-Amerikanischen auch die Französische Staatsbürgerschaft besitzt, schreibt, dass der Weggang eines Gründers zwar üblicherweise als dramatisch angesehen wird, in seinem Fall sei es aber wesentlich weniger dramatisch. Er will sich zunächst wieder auf sein Privatleben konzentrieren.

Inhalt:
  1. Solomon Hykes: Docker-Gründer hört auf
  2. Docker unter Konkurrenzdruck

Das Vorgängerunternehmen von Docker, Dotcloud, das bereits vor rund zehn Jahren von Hykes gegründet worden war, war eines von vielen Hostingunternehmen, das sich auf Platform-as-a-Service spezialisiert hatte. Vor rund fünf Jahren entschieden Hykes und sein Team schließlich, ihre selbst entwickelte Infrastrukturtechnik auf Basis der Linux-Container offenzulegen. Das Unternehmen hat sich daraufhin unter dem Namen Docker "neu erfunden", wie Hykes schreibt und damit wohl den Trend sowie die enorme Verbreitung der Containertechnik ausgelöst oder zumindest massiv beeinflusst.

Fokus auf Unternehmenskunden

Begleitet hat Hykes diesen massiven Aufstieg von Docker als Technikchef (CTO). Geführt wurde das Unternehmen in der Wachstumsphase von Ben Golub als CEO. Golub arbeitete zuvor bei dem Open-Source-Unternehmen Gluster, das von Red Hat übernommen wurde. Doch Golub hat Docker schon vor fast einem Jahr verlassen. Zusammen mit Hykes fehlen dem Unternehmen nun zwei Personen, die Docker wohl sehr stark geprägt haben.

Die Rolle von Golub hat mit Steve Singh ein ehemaliger Manager von SAP übernommen, das für seinen Fokus auf Enterprise-Produkte und -Kunden bekannt ist. Laut Hykes soll der neue Docker-Chef Singh künftig von einem erfahrenen Technikchef dabei unterstützt werden, vor allem das eigene Enterprise-Angebot zu stärken.

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Für Hykes stehen derzeit sämtliche Unternehmen weltweit vor einer Migration in die Cloud und damit auf Container-Technik. Dafür bräuchten sie eine Lösung, die "verlässlich und sicher" sei und weder teure Code- noch Prozessänderung erfordere. Das biete derzeit nur die Docker Enterprise Edition, gibt sich Hykes sicher. Doch die Entwicklung von Docker ist vor allem im vergangenen Jahr eher weniger verlässlich.

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Docker unter Konkurrenzdruck 
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