Ubuntu ist sicherer und schneller als Windows, sagt Mark Shuttleworth im Interview mit Golem.de. Künftig sollen Netbooks und Notebooks daher mit Ubuntu und Windows zugleich ausgeliefert werden. Eine Tablet-Ausgabe von Ubuntu will Canonical nicht entwickeln.
Der Linuxtag 2010 hat innerhalb von vier Tagen 11.748 Besucher gehabt. 43 Unternehmen und 75 Aussteller freier Projekte komplettierten die rund 300 Vorträge und sechs Keynotes, die die Veranstaltung bot.
Die KDE-PIM-Software wurde für den Einsatz auf mobilen Geräten optimiert. Dazu haben die Entwickler von Kolab Systems die Benutzeroberfläche auf QML portiert.
Googles freier Videocodec VP8 ist nicht schlechter als sein Konkurrent H.264, sagt Googles Open-Source-Manager Chris DiBona im Gespräch mit Golem.de. Google werde auch weiter an VP8 arbeiten, um den Codec zu verbessern.
Das Open-Bank-Projekt will für mehr Transparenz bei Finanztransaktionen sorgen, um Korruption und Misswirtschaft zu verhindern. Das Berliner Unternehmen Technical Solutions Berlin (TESOBE) will dazu ein Framework entwickeln, das Zugang zu den Transaktionen bietet.
Mark Shuttleworth hat dementiert, dass es eine Tablet-Version von Ubuntu geben wird. In einem Gespräch mit Golem.de am Rande des Linuxtags bekräftigte er Canonicals Pläne für den Einsatz der Linux-Distribution auf Desktops und Netbooks.
James Utzschneider ist der neu ernannte Direktor für Open Source bei Microsoft. Beim Linuxtag 2010 erklärte er, wie seine Firma mit der Open-Source-Gemeinschaft zusammenarbeiten will. Hauptziel des Konzerns sei es, Open-Source-Lösungen in die Windows-Plattform zu integrieren.
Zu Beginn des Linuxtages 2010 sind die Gewinner des Absolventenpreises 2010 vorgestellt worden. Der vom Bremer Open-Source-Unternehmen Univention gestiftete Preis wird jährlich für die besten Abschlussarbeiten zum Thema Open Source an Hochschulen vergeben.
Wer die WM 2010 nicht vor dem Fernseher genießen kann oder auf Public Viewing verzichten muss, dem stehen sämtliche Spiele der WM 2010 auch als Livestream zur Verfügung. Selbst auf Smartphones mit T-Mobile-Vertrag können Rastlose die Weltmeisterschaft in Südafrika verfolgen.
Mit Next3 haben die Entwickler bei CTERA Networks ein Dateisystem für Linux veröffentlicht, das mit dem Ext3-Dateisystem kompatibel sein soll und zusätzlich eine Snapshot-Funktion mitbringt. Next3 steht unter der GPL.
Die Mitglieder des Gnome-Projekts haben die Komponentenliste für die bevorstehende Version 3.0 gesichtet und Entscheidungen zu den meisten Funktionen gefällt. Das Activity Journal und Zeitgeist sind vorerst durchgefallen, die endgültige Entscheidung über die Gnome-Shell steht noch aus.
Cyberlink wird seine Software PowerDVD für Linux in einer speziellen Version für die Linux-Distribution Meego 1.0 herausgeben. Der DVD-Player soll vorerst nur als OEM-Version erhältlich sein.
Zusammen mit Oracle haben Entwickler am Lawrence Livermore National Laboratory ein natives Linux-Kernel-Modul für das Dateisystem ZFS entwickelt. Das gemeinsame Projekt soll langfristig das verteilte Dateisystem Lustre unter Linux auf dem ZFS-Dateisystem zur Verfügung stellen.
Die freie Software zur Verwaltung von E-Books Calibre ist in der Version 0.7.1 freigegeben worden. Die Entwickler wollen das Programm deutlich beschleunigt haben, außerdem kommt die aktuelle Version mit neuen Formaten und Readern zurecht.
Linus Torvalds hat einen zweiten Release Candidate des Linux-Kernels 2.6.35 freigegeben und gleichzeitig betont, für den bevorstehenden dritten Release Candidate werde er keine wesentlichen Änderungen mehr akzeptieren, sondern nur noch Reparaturen.
Wolfire hat den Source-Code des Fantasyspiels Aquaria veröffentlicht. Damit löst der Spielepublisher sein Versprechen ein, vier Spiele der zuvor veröffentlichten Independent-Spiele-Sammlung Humble Indie Bundle mit Genehmingung der Entwickler unter eine freie Lizenz zu stellen, wenn der Verkaufserlös über eine Million US-Dollar beträgt.
Google hat eine Entwicklerversion seines Chrome-Browsers veröffentlicht, der HTML5 mitsamt VP8-Codec unterstützt. Den VP8-Codec hatte Google mit der Übernahme von On2 erworben und vor wenigen Tagen als Open Source freigegeben.
Das Team Dreamlinux hat eine fünfte Beta der Version 4.0 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Dreamlinux basiert auf Debian "Squeeze", verwendet den XFCE-Desktop und bietet als Besonderheit ein Mac-OS-X-ähnliches Dock.
Die Ubuntu-Entwickler haben die erste Alpha der bevorstehenden Version 10.10 veröffentlicht, die eine Vorschau auf die geplanten Neuerungen bietet. Die als Maverick Meerkat genannte Ubuntu-Variante soll in der endgültigen Version im Oktober 2010 erscheinen.
Das quelloffene Strategiespiel Battle for Wesnoth ist in Version 1.8.2 veröffentlicht worden. Die aktuelle Version bringt vor allem Reparaturen an diversen Kampagnen mit. Auch an den Übersetzungen wurde gefeilt.
Canonical will aktuelle Versionen des Browsers Firefox für alle noch unterstützten Versionen der Linux-Distribution Ubuntu künftig in seinen Repositories anbieten. Gleichzeitig hat Canonical die Telefoniesoftware Skype in seine offiziellen Softwarequellen aufgenommen.
Die Firma Tuxera hat einen Exfat-Treiber für die Betriebssysteme Linux und Android vorgestellt. Der Treiber soll in enger Zusammenarbeit mit Microsoft entstanden sein. Bislang wird er nur Hardwareherstellern und Betriebssystemanbietern zur Verfügung gestellt.
Computex Chrome OS soll Ende 2010 erscheinen, so Google-Mitarbeiter Sundar Pichai auf der Computex in Taiwan. Gleichzeitig soll der Chrome Web Store eröffnet werden, über den Programme für Googles Betriebssystem verteilt werden sollen.
Das erste brisante Dokument hat Wikileaks chinesischen Hackern zu verdanken: Ein anonymer Aktivist fischte 2006 Daten aus dem Tor-Netzwerk, das chinesische Hacker dazu nutzten, zuvor gestohlene Dokumente zu übermitteln. Das erzählte Wikileaks-Gründer Julian Assange dem New Yorker.
Die mit dem Codenamen Cheers bezeichnete Version 4.4.4 der KDE Software Compilation (KDE SC) ist mit geringfügigen Reparaturen freigegeben worden. Zusätzlich wurde an den Übersetzungen gearbeitet. Neue Funktionen bietet die aktuelle Version nicht.
Das Amarok-Team hat die Version 2.3.1 seines Musikplayers veröffentlicht. Über zwei neue Applets im mittleren Kontextfenster informiert Amarok über bevorstehende Veranstaltungen eines Künstlers und listet ähnliche Musikstücke auf.
Der Quellcode des Independent-Spiels Gish ist unter einer freien Lizenz veröffentlicht worden. Gish bringt eine eigene Physik-Engine mit, deren Quellcode ebenfalls vorliegt. Zuvor war bereits der Code der Spiele Lugaru und Penumbra freigegeben worden.
Intel wird für den VP8-Codec eine Hardwarebeschleunigung in die Plattform Atom CE4100 integrieren, sofern der Codec Verbreitung findet. Die Plattform Atom CE4100 soll in sogenannten "Smart TVs" und in Set-Top-Boxen eingebaut werden.
Mit der Freigabe der ersten Vorabversion des bevorstehenden Linux-Kernels 2.6.35 hat Linus Torvalds die Aufnahme von weiteren Neuerungen dafür abgeschlossen. Das Netzwerk-Subsystem wurde beschleunigt und die Fragmentierung des Arbeitsspeichers reduziert, um mehr Platz für große Speicherbereiche zu schaffen.
Microsoft tritt erstmals als Sponsor des Linuxtags in Berlin auf. Der neu ernannte Direktor für Open Source bei Microsoft James Utzschneider wird eine Keynote zur zukünftigen Rolle des Konzerns in der Open-Source-Welt halten.
Der bereits offiziell ausgemusterte KDE-Desktop 3 wird vom Trinity-Projekt offiziell weiter betreut. Der dort liegende Quellcode gilt nun als offizielle Weiterführung und soll dort auch künftig mit Reparaturen oder Verbesserungen versehen werden.
Mit der neuen Version 0.4 des Jetpack SDK können Programmierer Addons für Mozillas Firefox-Browser entwickeln, die nach der Installation oder einem Update keinen Neustart verlangen. Unterstützt werden solche Addons zunächst nur in den aktuellen Entwicklungsversionen des Browsers.
Der leichtgewichtige KVM-Hypervisor KaOS ist in der Version 0.6.0 erschienen. KaOS läuft direkt auf der Hardware eines Rechners (Bare-Metal Type 1 Hypervisor) mit einem minimalistischen Betriebssystem, das in das Linux-Kernel-Image integriert ist.
Die Linux-Distribution Fedora 13 alias Goddard bringt quelloffene 3D-fähige Nouveau-Treiber und den aktuellen Kernel 2.6.33.3 mit. Bei den Desktopanwendungen hat Goddard neben Neuigkeiten aber auch Ärgernisse zu bieten.
Mit der Version 2.2 hält das Datenbankprogramm Kexi erneut Einzug in das freie KDE-Büropaket KOffice. Zusätzlich haben die Entwickler neue Importfilter integriert, unter anderem für das seit Office 2007 verwendete Format OOXML von Microsoft.
Das Projekt XBMC unterstützt die Xbox 1 nicht mehr. Die letzte Version für Microsofts erste Spielekonsole erschien vor 18 Monaten unter dem Codenamen 'Atlantis'.
Die von Intel und Nokia gemeinsam entwickelte Linux-Plattform für Netbooks und mobile Geräte Meego ist in Version 1.0 veröffentlicht worden. Meego steht als sogenannte Core-Software-Plattform für Nokias N900 Smartphone sowie Intels mobile Plattformen zur Verfügung. Gleichzeitig wurde eine Variante für Notebookzwerge veröffentlicht.
Astaro hat RED vorgestellt, ein Gerät, das ohne Konfigurationsaufwand eine Verbindung zwischen einer Zweigstelle und einem zentralen Astaro-Security-Gateway-Server herstellt. Die Verbindung erfolgt verschlüsselt über VPN.
Das KDE-SC-Team hat die bevorstehende Version 4.5 als erste Beta veröffentlicht. Das Benachrichtigungsfeld wurde an das neue D-Bus-Protokoll angepasst, um eine einheitliche Darstellung und konsistente Interaktion zu bieten.
Microsoft hat mit dem PSTViewTool ein quelloffenes Werkzeug veröffentlicht, mit dem die interne Struktur der von Outlook verwendeten PST-Dateien eingesehen werden kann.
Paragon hat seine NTFS-Treiber für Mac OS X in der Version 8.0 veröffentlicht. Ab sofort kann der Treiber auch in 64-Bit-Varianten von Snow Leopard (10.6.x) eingesetzt werden.
Die Macher der Ubuntu-Erweiterung Ultimate Edition haben ihre Version 2.6 auch als Gamer-Edition veröffentlicht. Mit dabei ist der Klassiker Battle for Wesnoth, dazu kommen weitere Strategie-, Denk- und Arcadespiele sowie Egoshooter.
Mit VoltDB 1.0.01 haben die Entwickler um Postgres-Mitbegründer Mike Stonebraker eine neue quelloffene Datenbank vorgestellt. VoltDB hält Daten direkt im Speicher (In-Memory) und verteilt Daten und seine SQL-Engine auf mehrere CPUs in einem Server-Cluster.
Google hat ein Browser-Addon veröffentlicht, das den Webanalysedienst Analytics im Browser abschaltet. Verbraucherschützer werfen Google Analytics vor, es verstoße gegen deutsche Datenschutzgesetze.
Fedora ist mit einiger Verspätung in der Version 13 freigegeben worden. Sie bringt eine neue Version der freien Nouveau-Treiber, die auf manchen Nvidia-Grafikchips eine 3D-Beschleunigung bieten. Und die Entwickler haben neue Programme integriert, unter anderem Shotwell für digitale Photos.
Die Linux-Distribution Slackware ist als Update in der Version 13.1 erschienen. Die Entwickler um Patrick Volkerding haben den Linux-Kernel in der Version 2.6.33.4 beigelegt und zahlreiche Softwarepakete auf den aktuellen Stand gebracht.
Die bevorstehende Version 1.2 der Laufzeitumgebung Wine ist als Release Candidate veröffentlicht worden. Neben etlichen Verbesserungen am Video-Rendering haben die Entwickler auch am Shader-Assembler gearbeitet.
Die von Oracle freigegebene Version Enterprise Spring 2010 basiert auf der MySQL-Datenbank in Version 5.1 und bringt das Administrationswerkzeug MySQL Enterprise Monitor in Version 2.2 mit.