Slackware: Version 13.1 mit Kernel 2.6.33.4 veröffentlicht
Mit Version 13.1 hat das Team um Patrick Volkerding ein Update für die 13er Reihe der Linux-Distribution Slackware veröffentlicht. Dabei wurde der enthaltene Linux-Kernel auf Version 2.6.33.4 aktualisiert. Die letzten Reste des veralteten IDE-Subsystems wurden entfernt, sämtliche Festplatten werden künftig über /dev/sd* angesprochen. Slackware 13.1 setzt nach wie vor auf HAL in Kombination mit Udev, um Hotplugging-Geräte anzusprechen.
Für erweiterte Benutzerrechte haben die Entwickler Policykit und Consolekit integriert, die beide Shadowpasswörter verwenden können. Das System wird mit GCC 4.4 und Glibc 2.11.1 ausgeliefert, für die Softwareentwicklung liegen die Skriptsprachen Perl 5.10.1, Python 2.6.4 und Ruby 1.9.1-p378 sowie die Software zur Versionskontrolle Subversion 1.6.11, git-1.7.1 und mercurial-1.5.2 bei.
Slackware bietet den leichtgewichtigen Desktop Xfce 4.6.1 an. Alternativ können Anwender auch auf KDE SC 4.4.3 mit dem Plasma-Desktop zurückgreifen. Zusätzlich bringt Slackware auch das KDE-basierte Brennprogramm K3b und den Musikplayer Amarok mit. Für die Entwicklung bietet Slackware die grafischen IDEs Qt-Designer und KDevelop.
Zwar fehlt der Gnome-Desktop in der offiziellen Paketsammlung, der kann aber über das inoffizielle Projekt Gnome-Slackbuild(öffnet im neuen Fenster) nachgerüstet werden. Außerdem liegen Slackware auch etliche GTK+-basierte Anwendungen bei, etwa die Bildbearbeitung Gimp 2.6.8 oder Pidgin-2.7.0. Für die Anbindung ans Internet stehen noch Firefox 3.6.3, Thunderbird 3.0.4 und Seamonkey 2.0.4 zur Verfügung.
Eine ausführliche Beschreibung aller Änderungen steht auf der Webseite des Projekts(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Die ISO-Images der sechs Installations-CDs stehen auf zahlreichen Servern zum Download bereit, alternativ können Anwender Slackware auch von einer einzigen DVD installieren. In den Ordnern slackware64-13.1-iso auf den Servern steht auch eine 64-Bit-Version zum Download zur Verfügung. Die Installationsmedien können auch käuflich erworben werden(öffnet im neuen Fenster), dann erhalten Anwender eine doppelseitige DVD mit der 32-Bit- oder 64-Bit-Version auf jeweils einer Seite. Sowohl die sechs CDs als auch die doppelseitige DVD kosten 49,95 Euro.
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