Fedora: Version 13 freigegeben
Fedora 13 bietet eine Fülle neuer Funktionen, darunter auch das aktuelle X.org in der Version 1.8. Damit erhalten Benutzer die aktuellen Nouveau-Treiber, die bereits für einige Chipsätze 3D-Grafikbeschleunigung mitbringen. Sowohl die beigelegten Intel- als auch die AMD-/ATI- und die Nouveau-Treiber für Nvidia-Hardware unterstützen die Displayport-Schnittstelle.
In der Systemverwaltung ist der neue Accountmanager hinzugekommen, der die Benutzereinrichtung sowie die Konfiguration des Login-Managers GDM vereint. Zusätzlich bietet eine neue Version des Networkmanagers eine Kommandozeilenschnittstelle, über die das Netzwerk konfiguriert werden kann. Zudem zeigt der Networkmanager jetzt die Signalstärke bei UMTS-/HSPA-Verbindungen an. Druckertreiber werden automatisch aus den Repositories nachgeladen und installiert, sobald der Drucker durch Packagekit identifiziert wird.
Fedora bringt den aktuellen Linux-Kernel 2.6.33.3 mit, das System wurde mit GCC 4.4.3 kompiliert. Als Desktop dient Gnome 2.30, die KDE-Variante bietet die aktuelle Version 4.4.2. Mit der neuen Farbverwaltung können Drucker, Scanner und Bildschirm kalibriert werden, als Fotomanager kommt die neue Software Shotwell zum Einsatz und ersetzt Fspot und Gthumb. Das ebenfalls neue Simple Scan bietet eine Schnittstelle zum Scanner. Für Micro-Blogging-Accounts wie Twitter oder Identi.ca steht die Software Pino zur Verfügung.
Eine detaillierte Liste aller neuen Funktionen haben die Entwickler in den entsprechenden Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst. Die aktuelle finale Version steht bislang als Liveversion wahlweise mit dem Gnome-, XFCE-, LXDE- oder dem KDE-Desktop zum Download zur Verfügung. Alle Versionen sind wahlweise als 32- oder 64-Bit-Varianten zu haben.
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