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Mozilla Jetpack SDK: Version 0.4 erlaubt Addons ohne Browser-Neustart

Mit der neuen Version 0.4 des Jetpack SDK können Programmierer Addons für Mozillas Firefox-Browser entwickeln, die nach der Installation oder einem Update keinen Neustart verlangen. Unterstützt werden solche Addons zunächst nur in den aktuellen Entwicklungsversionen des Browsers.
/ Jörg Thoma
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Mit dem Jetpack SDK arbeitet Mozilla an einer neuen Generation von Firefox-Erweiterungen, die mit Webtechnik wie HTML, CSS und Javascript realisiert werden. Die Technik erlaubt es, Erweiterungen ohne Neustart des Browsers zu installieren oder deinstallieren. Sie soll künftig fester Bestandteil von Firefox sein.

Jetpack – neue Architektur für Firefox-Erweiterungen
Jetpack – neue Architektur für Firefox-Erweiterungen (08:29)

Mit der Version 0.4 des Jetpack SDK(öffnet im neuen Fenster) können Entwickler diese Funktion nun erstmals für ihre Addons nutzen. Zusätzlich haben die Mozilla-Entwickler auch eine fälschungssichere ID eingeführt, mit der jedes Addon signiert werden soll, um sicherzustellen, dass Updates auch vom gleichen Entwickler stammen.

Außerdem hat Mozilla vier weitere neue APIs eingepflegt: Mit dem Page-Worker-API können Addons ein permanentes unsichtbares Frame erstellen, in dem Webseiten dargestellt werden können. Das Widget-API bietet eine konsistente Möglichkeit, mit der Benutzer über Schaltflächen im Browsermenü mit Addons interagieren können. Zusätzlich bringt Jetpack SDK 0.4 das Simple-Storage-API mit, das das permanente Speichern von Daten über einen Neustart hinaus erlaubt. Schließlich bietet die Private-Browsing-Schnittstelle Addons die Möglichkeit, die Private-Browsing-Funktion von Firefox zu nutzen.

Die neue Version des Jetpack SDK enthält außerdem Fehlerkorrekturen. In den kommenden Versionen sollen die Schnittstellen für Entwickler weiter ausgebaut werden. Noch sind die Möglichkeiten für Jetpack-Erweiterungen deutlich stärker eingeschränkt als für aktuell genutzte native Erweiterungen. Mit zusätzlichen APIs soll diese Lücke aber geschlossen werden.

Die Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) dokumentieren detailliert die Neuheiten in dieser Version. Das SDK selbst ist in einem Tarball(öffnet im neuen Fenster) oder einer ZIP-Datei(öffnet im neuen Fenster) erhältlich. Für das Jetpack SDK steht auch eine Dokumentation zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster). Um die neuen Funktionen im Browser zu testen, ist eine aktuelle Entwicklungsversion (Nightly Build)(öffnet im neuen Fenster) nötig, die für Windows, Mac OS X und Linux 32- und 64-Bit verfügbar ist.


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