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Berlin: Vorerst keine Linux-Migration geplant

Im Ausschuss für Digitale Verwaltung des Berliner Senats ist ein Antrag der Grünen zur Linux-Migration gescheitert. Stattdessen hat die schwarz-rote Mehrheit ein abgeschwächtes Programm zur Förderung von Open-Source-Software beschlossen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Mehrheit im Berliner Senat will keine Linux-Migration nach dem Münchner Vorbild.
Die Mehrheit im Berliner Senat will keine Linux-Migration nach dem Münchner Vorbild. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Die Stadt Berlin will zwar künftig Open-Source-Software verstärkt einsetzen und fördern, ein ähnliches Projekt wie die Linux-Migration in der Stadt München wird es aber derzeit nicht geben. Das hatten unter anderem die Grünen gefordert. Im dafür zuständigen Ausschuss für Digitale Verwaltung segnete die dortige schwarz-rote Mehrheit einen eigenen Antrag ab, der "grundsätzlich offene Standards" in der Berliner Verwaltung befürwortet.

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Die Grünen kritisieren jedoch, dass der alternative Antrag noch weniger fordere als bereits beschlossene Anträge. Selbst zu einer genauen Definition des Begriffs offener Standard habe sich die Mehrheit aus CDU und SPD nicht durchringen können. Die Grünen hatten gefordert, bis 2018 mindestens ein Viertel der Arbeitsplätze in der Berliner Verwaltung und sämtliche Server auf Linux umzustellen.

Probleme bei Bevorzugung

Die SPD hingegen monierte, dass die Behandlung von Open-Source-Software in Ausschreibungen noch nicht juristisch abgeklärt sei. Ähnlich argumentierte die CDU, die Probleme bei der einseitigen Bevorzugung von Open-Source-Software sahen. Die SPD hatte zudem Sicherheitsbedenken beim Einsatz quelloffener Software.

Der jetzt zur Abstimmung im Senat vorgelegte Antrag der schwarz-roten Mehrheit sieht unter anderem vor, dass eine "Leitlinie für einen standardisierten IT-Arbeitsplatz in der Berliner Verwaltung" festgelegt werden soll. Außerdem soll der "reibungslose Austausch von Dokumenten unterschiedlicher Plattformen" gewährleistet werden sowie bei der Umsetzung von IT-Arbeitsplätzen auf eine "hohe Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit" und auf die Nutzung von Open-Source-Software geachtet werden. Zudem soll die Regionalwirtschaft beim Kauf von Software und Hardware eingebunden werden.

Auf dem Linuxtag 2013 hatte der Abgeordnete der Grünen im Berliner Senat Stefan Gelbhaar bereits beklagt, dass nicht der Einsatz von Open-Source-Software in seiner Fraktion den Mitarbeitern zu schaffen mache, sondern der Mangel an ordentlichen Schnittstellen. Vor allem beim Austausch von Dokumenten mit der Verwaltung oder anderen Fraktionen komme es leicht zum Frust, etwa wenn die Formatierung nicht stimme.

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Spitfire777 21. Jun 2013

Naja Linux-Malware gibts schon. Aber nicht für die breite Masse wie unter Windows oder...

morob65 12. Jun 2013

ja wenn die lobby stark genug ist

Charles Marlow 12. Jun 2013

Die Berliner und genug Geld? Nee, die haben da zwar schon seit Jahren diese riesige Summe...

Anonymer Nutzer 11. Jun 2013

wie man am Flughafen BER wunderschön sehen kann.

NativesAlter 11. Jun 2013

*Aua* Ja, Berlins Verwaltung hat definitv andere Probleme als das verwendete...


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