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Achim Sawall

EU-Gutachten: Nutzung von MP3-Playern kann taub machen

Gültiger Grenzwert von 100 dB offenbar nicht ausreichend. Ein neues Gutachten der Europäischen Union bestätigt, dass sich 5 bis 10 Prozent der Nutzer von MP3-Playern der Gefahr aussetzen, dauerhaft das Gehör zu verlieren. Das gilt, wenn Nutzer mindestens fünf Jahre lang mehr als eine Stunde pro Tag mit hoher Lautstärke Musik von ihren Playern hören.

Best Buy plant deutsche Konkurrenten zu Media-Saturn

Angriff mit "Big Boxes" - Elektronikmärkte der Superlative. Der US-Konzern Best Buy will hierzulande der Media-Saturn-Kette Konkurrenz machen. Geplant sind riesige Elektronikmärkte, die Best Buy "Big Boxes" nennt. Sie sollen der Metro-Tochter die Vorherrschaft im deutschen Markt streitig machen.

3.000 müssen bei Qimonda gehen

Künftig Konzentration auf Infrastruktur- und Grafikprodukte. Die Infineon-Tochter Qimonda verkauft große Geschäftsbereiche, schließt eine Fabrik und baut weltweit 3.000 Stellen ab. In Dresden wird die Backend-Fertigung von Komponenten und Modulen bis Ende März 2009 eingestellt. Qimonda will sich künftig auf Infrastruktur- und Grafikprodukte konzentrieren. Finanzchef Michael Majerus gibt seinen Job auf.

Facebook-Chef Zuckerberg interessiert sich nicht für Luxus

"Ich lebe immer noch in meinem kleinen Appartement in San Fransisco". Facebook-Gründer Mark Zuckerberg braucht keinen Luxus. Für einen Sportwagen würde der 24-jährige Milliardär kein Geld ausgeben. "Ich hab noch nicht einmal einen Fernseher. Ich lebe immer noch in meinem kleinen Appartement in San Fransisco", sagt Zuckerberg.

Staatsanwälte gegen Tauschbörsennutzer machtlos

"Wenn keiner ein Geständnis ablegt, sind wir in der Regel machtlos". Tauschbörsennutzer können in Deutschland strafrechtlich praktisch nicht belangt werden, berichtet die Wirtschaftswoche. Und auch zivilrechtliche Schadensersatzklagen durch die Musikindustrie scheitern immer öfter an wenig auskunftsfreudigen Staatsanwälten.

Und wieder ein Sicherheitsleck bei der Deutschen Telekom

Daten von Millionen T-Mobile-Kunden waren manipulierbar. Kurz nach dem Bekanntwerden des Diebstahls von über 17 Millionen Kundendaten bei dem Mobilfunkbetreiber T-Mobile ist eine weitere gefährliche Sicherheitslücke aufgetaucht. So konnten bis vor kurzem die Daten von über 30 Millionen T-Mobile-Kunden inklusive deren Bankdaten von überall abgerufen und sogar manipuliert werden. Dazu genügten einige wenige Benutzerangaben und ein einfaches Passwort, berichtet der Spiegel. Die Telekom will die Lücke nun geschlossen haben.

US-Chiphersteller Micron kündigt 2.850 Beschäftigten

Markt für NAND-Flashspeicher übersättigt. Der US-Chiphersteller Micron Technology wird in den kommenden zwei Jahren 15 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Die Belegschaft besteht derzeit aus 19.000 Mitarbeitern. Micron baut 2.850 Stellen ab. Die Nachfrage auf dem überladenen Markt für NAND-Flashspeicher werde schwächer, heißt es zur Begründung.

Gesetz gegen Notebook-Durchsuchungen an Flughäfen vorgelegt

Senator Feingold von Bürgerrechtlern und Geschäftsreisenden unterstützt. Die US-Bürgerrechtsunion ACLU und der Passagierverband ACTE unterstützen ein Gesetzesvorhaben, das die verdachtlose Durchsuchung elektronischer Geräte an Flughäfen und Grenzen durch die Heimatschutzbehörde wieder einschränken soll. Die Grenzschützer dürfen Notebooks, Handys und Festplatten zeitlich unbegrenzt einbehalten, durchsuchen und sogar Daten kopieren.

Flugsicherheit prüft Notebook als Unglücksursache

Drahtlose Maus soll bereits einmal Probleme verursacht haben. Die australische Fluggesellschaft Qantas und die Flugsicherheit untersuchen, ob Notebook- oder Handynutzung an Bord der Grund für ein Flugunglück am 7. Oktober 2008 war. Wegen eines Defekts der Instrumente hatte ein Airbus an Höhe verloren und musste notlanden.
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IBM trotzt der Bankenkrise

Quartalsergebnisse wegen Bankenkrise unerwartet früh vorgelegt. Der IT-Konzern IBM hat im dritten Quartal Zahlen vorgelegt, die besser sind als erwartet. Das Unternehmen steigerte den Gewinn auf 2,8 Milliarden US-Dollar - 2,05 US-Dollar pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 1,68 US-Dollar gewesen. Die Analysten hatten nur 2,02 US-Dollar pro Aktie erwartet.

SAP bittet um Urlaubsverzicht

Sparkurs nach Umsatzwarnung. Der Hersteller von Unternehmenssoftware SAP hat nach einer Umsatzwarnung deutliche Konsequenzen gezogen. In einem Rundschreiben werden einschneidende Sparmaßnahmen angekündigt und zum Urlaubsverzicht aufgerufen. Unternehmensweit gilt Einstellungsstopp.

Bundesregierung plant "De-Mail" für alle

Verschlüsselte und authentifizierte Kommunikation mit Behörden. Die Bundesregierung plant mit De-Mail einen neuen, authentifizierten E-Mail-Dienst zwischen Bürgern und Behörden. Damit lassen sich rechtsgültige Dokumente austauschen. Schon für das Jahr 2009 kündigt die Regierung erste Pilotprojekte an, 2010 könnte der Regelbetrieb beginnen.

Datenschützer besucht Erotikfirma

Erotikunternehmer hatte 17 Millionen T-Mobile-Kundendaten auf seinem Computer. Im Skandal um den Diebstahl von 17 Millionen T-Mobile-Kundendaten ist der rheinland-pfälzische Landesdatenschützer aktiv geworden. Behördenvertreter besuchten am 8. Oktober 2008 den Erotikunternehmer Tobias Huch in Mainz, der seit zwei Jahren im Besitz der kompletten Datenbank sein will.

Verkaufsstopp für RealDVD wird nicht aufgehoben

Kalifornisches Gericht entscheidet im Sinne der Filmindustrie. Ein kalifornisches Gericht hat die vorläufige einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des DVD-Rippers RealDVD von Real Networks bestätigt. Die Software erlaubt das Rippen von Filmen auf die Festplatte, wo sie anschließend mit einem neuen Kopierschutz versehen werden. Vor der unfreiwilligen Unterbrechung hatte Real in kurzer Zeit 3.000 Kopien der Software verkauft.

Handy-TV-Anbieter Mobile 3.0 soll Lizenz zurückgeben

Landesmedienanstalten wollen Neuanfang. Die Landesmedienanstalten haben den DVB-H-Betreiber Mobile 3.0 aufgefordert, bis Ende Oktober 2008 seine Sendelizenz zurückzugeben. Das Betreiberkonsortium könne "weder Verträge über den Netzbetrieb noch mit Vertriebs- und Marketingpartnern" vorweisen. Bei Mobile 3.0 heißt es weiterhin: "Kein Kommentar."

MySpace paktiert mit Computerhersteller Hewlett-Packard

Druckertool für 4 Milliarden Nutzerfotos entwickelt. Das soziale Netzwerk MySpace hat ein Bündnis mit dem Computerhersteller Hewlett-Packard geschlossen. Mit einem Mausklick auf einen HP-Button kann direkt aus dem persönlichen MySpace-Profil heraus gedruckt werden. HP betreibt bereits ähnliche Web-to-Print-Partnerschaften mit Facebook, Flickr und Windows Live Spaces.
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AMD verkauft Werke - auch in Deutschland (Update 2)

Produktion an Joint Venture Foundry Co. mit arabischen Partnern ausgegliedert. Der Halbleiterhersteller AMD kann eine eigene Fertigung nicht mehr finanzieren und lagert seine Fabriken in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Investmentkonzernen aus Abu Dhabi aus, die bereits große Anteile an der US-Firma halten. Sie schießen zwischen 3,6 bis 6 Milliarden US-Dollar in das neue Gebilde Foundry Co., das auch für andere Chipentwickler fertigen wird. Auch die Dresdner Chipfabrik wechselt den Besitzer.

eBay bestätigt massenhaften Stellenabbau (Update)

Kauf von Online-Bezahldienstleister und dänischen Portalen. Der Auktionsplattformbetreiber eBay hat Berichte über massenhaften Personalabbau bestätigt. Weltweit will sich eBay von etwa zehn Prozent seiner Mitarbeiter trennen, so der kalifornische Konzern. Das betrifft rund 1.000 Festangestellte sowie mehrere hundert befristet Beschäftigte. Zugleich steckt eBay über 1,3 Milliarden Dollar in Übernahmen.

Skype gibt Tom Online Schuld an Abhörskandal in China

"Skype-to-Skype Kommunikation absolut sicher und vertraulich". Die eBay-Tochter Skype gibt ihrem Joint-Venture-Partner Tom Online die alleinige Schuld im laufenden Abhörskandal in China. Der Mehrheitseigner halte sich nicht an die Absprachen, nach denen verbotene Begriffe in Instant Messaging ausgefiltert und gelöscht, nicht aber abgespeichert und Dritten zur Verfügung gestellt werden dürften.

Siemens: Joint Venture mit Fujitsu aufgekündigt

Zittern um Montagestandorte Augsburg und Sömmerda beginnt. Der Industriekonzern Siemens soll definitiv den Ausstieg bei dem Joint Venture Fujitsu Siemens Computer erklärt haben. Als Käufer der Siemensanteile sind weiter Fujitsu und Lenovo im Gespräch. Während Siemens offiziell schweigt, sorgt sich die IG Metall um die Montagestandorte Augsburg und Sömmerda.

Filmripp-Programm RealDVD vorerst verboten

MPAA: RealNetworks' "RealDVD" sollte "StealDVD" heißen. Ein US-Gericht hat den Vertrieb des Filmrippers RealDVD von RealNetworks vorläufig untersagt, bis die Vorwürfe der Filmindustrie geklärt sind. Die Software erlaubt das Rippen von Filmen auf die Festplatte, wo sie aber anschließend sofort mit einem neuen Kopierschutz versehen werden. Im Downloadbereich von RealNetworks heißt es: "RealDVD ist gegenwärtig nicht verfügbar."

Fujitsu verhandelt Verkauf seiner Festplattensparte

Bis zu 690 Millionen Euro von Western Digital geboten. Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu verhandelt den Verkauf seiner Festplattenfertigung an Western Digital. Das hat die gewöhnlich gut informierte Wirtschaftszeitung The Nikkei erfahren. Der verhandelte Kaufpreis liegt bei 690 Millionen Euro.

Microsoft wird in München Such-Technikzentrum errichten

Freude in bayerischer Landeshauptstadt über neue gutbezahlte Jobs. Der Softwarekonzern Microsoft wird in Europa Such-Technologiezentren in München, London und Paris eröffnen. Das gab das Unternehmen bekannt. Ziel ist die Weiterentwicklung der "Live Search" für die lokalen Märkte. Rund 300 Entwickler sollen bis 2011 an den drei europäischen Standorten beschäftigt werden. Unklar ist bislang, ob es sich um Neueinstellungen handelt.
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Forscher: Tom-Skype überwacht seine Nutzer

Millionen Textnachrichten durchsucht und für Regierung bereitgestellt. Tom-Skype, ein Gemeinschaftsunternehmen der Hongkonger Internetfirma Tom Group und des US-Konzerns eBay, überwacht laut eines Forschungsberichts der University of Toronto die Textnachrichten sowie Verbindungsdaten seiner Nutzerschaft in China und leitet die Informationen offenbar an die Regierung weiter. Tom-Skype bietet eine chinesische Version von eBays VoIP- und Instant-Messaging-Software Skype an.

HP schluckt Lefthand Networks für 360 Millionen US-Dollar

HP will stärker in SAN-Bereich für mittelständische Unternehmen vordringen. Der Computerkonzern Hewlett-Packard kauft Lefthand Networks für 360 Millionen US-Dollar in bar. Die Firma aus Colorado bietet Software zur Speichervirtualisierung und iSCSI-Storage-Area-Network-(SAN-)Lösungen. Lefthands Software ist kompatibel mit Hewlett-Packards StorageWorks.

Vorerst kein Google Street View für Schleswig-Holstein

Suchmaschinenbetreiber reagiert auf Druck von Bürgern, Medien und Datenschützern. Nach Protesten stellt der US-Konzern Google in Schleswig-Holstein sein Projekt "Street View" vorerst zurück. Im Jahr 2008 werde es keine Rundum-Straßenfotos aus dem Bundesland geben, heißt es in einem Brief aus Kalifornien an Kieler Datenschützer. Diese hatten Google Street View als rechtswidrig bezeichnet.

Telekom-Kundendaten offenbar schlecht gesichert

Konzern räumt Sicherheitslücke in Plattform Cosma ein. Bei der Deutschen Telekom wurden Kundendaten offenbar längere Zeit nicht ausreichend gesichert, was den Diebstahl begünstigt hat. Das Unternehmen hat nun eine "Sicherheitslücke" bestätigt, die aber seit langem geschlossen sei.

Nokia kauft Instant-Messaging-Experten für Mobiltelefone

Verleibt sich Oz Communications aus Kanada ein. Der finnische Handyhersteller Nokia kauft Oz Communications, einen kanadischen Instant-Messaging-Experten für Mobiltelefone. Das Privatunternehmen aus Montreal mit 220 Beschäftigten hat in den fünf Jahren seines Bestehens Risikokapital in Höhe von 71 Millionen US-Dollar eingesammelt. Nokia hatte zuvor den Ausstieg aus dem Markt für eigene Push-E-Mail-Dienste für Unternehmenskunden erklärt.
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RealNetworks klagt gegen Hollywood

Unternehmen will Recht auf Kopieren CSS-geschützter Filme durchsetzen. RealNetworks klagt gegen einige Hollywood-Studios, um die volle Legalisierung seiner neuen Software "RealDVD" zu erreichen, die das Kopieren von CSS-geschützten Film-DVDs auf die Festplatte eines Computers erlaubt. Besitzer leichter Notebooks können ihre Filme damit unterwegs ohne ein optisches Laufwerk ansehen.

Bundesland Sachsen stellt Verwaltung auf All-IP-Netz um

Wählbare Bandbreite bis 600 MBit/s. Die Telekom-Tochter T-Systems und das Bundesland Sachsen starten heute das neue Sächsische Verwaltungsnetz (SVN). Bis Mitte 2009 werden rund 2.700 Verwaltungseinrichtungen des Landes und seiner Kommunen an ein flächendeckendes IP-Netz angeschlossen. In das Netz integriert sind Server für IP-Telefonie, zentrale IT-Verfahren und E-Government-Dienste sowie Formularserver.

Bürgermeister protestieren gegen Telekom-Schließungspläne

Verstärkter politischer Druck auf die Konzernführung im Callcenter-Streit. Der Deutsche Städtetag hat den politischen Druck auf die Konzernführung der Deutschen Telekom verstärkt. In einem Brief an den Bundesfinanzminister heißt es: "Wir protestieren entschieden gegen die von der Telekom vorgelegten Pläne zur Schließung von Callcentern in 39 deutschen Städten, die den Abbau von 8.000 Arbeitsplätzen in diesen Kommunen bedeuten würde."

Nokia gibt Intellisync-Business-Produkte auf

Geschäft mit Sicherheitshardware für Firmenkunden wird an Investor verkauft. Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia macht einen Rückzieher bei Wireless E-Mail, Device Management und Application Sync für Unternehmenskunden. Künftig empfiehlt Nokia hier Produkte von IBM, Microsoft und Cisco Systems. Zudem wird das Geschäft mit Sicherheitshardware für Firmenkunden verkauft.

Reding kritisiert Breitbandversorgung in Deutschland

EU-Kommissarin dringt auf mehr Wettbewerb. Die EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft, Viviane Reding, beklagt die mangelnde Breitbandversorgung in Deutschland. Hierzulande hätten zwölf Prozent der Bürger keinen Breitbandanschluss, in Ostdeutschland sogar fast 40 Prozent.

Sunrise übernimmt Tele2 Schweiz

Zusammenrücken auf dem Schweizer Telekommunikationsmarkt. Sunrise Communications, der zweitgrößte Telekommunikationsanbieter der Schweiz, kauft den Konkurrenten Tele2 Schweiz für 50 Millionen Franken (31,6 Millionen Euro). Die Gewerkschaft Kommunikation spricht von einer "positiven Übernahme, die Stellen rettet". Tele2 tritt den Rückzug wegen politischer Rahmenbedingungen in der Schweiz an, die den Ex-Monopolisten Swisscom begünstigen.

Marke Maxdata geht nach Taiwan - Brunen IT kauft Belinea

Insolventer Hersteller aus Marl wird aufgeteilt. Der taiwanische Computerhersteller Quanmax (Quanta) hat die Markenrechte am insolventen Hersteller Maxdata erworben. Einen Monat zuvor hatte der Konzern bereits den österreichischen Notebookanbieter Gericom und Chiligreen gekauft. Belinea-Hardware gibt es künftig von Brunen IT.

Norddeutsche Gemeinden wehren sich gegen Google Street View

"Das öffnet Verbrechern Tür und Tor zu unseren Häusern". Mehrere norddeutsche Städte und Gemeinden wehren sich gegen Street-View-Aufnahmen von Google. Eigenheimbesitzer fühlen sich durch das virtuelle Sightseeing-Projekt bedroht. "Es werden personenbezogene Daten gesammelt und ins Internet gestellt. Das geht so nicht", urteilt Marit Hansen, Informatikerin und stellvertretende Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein.

Deutscher PC-Markt wächst nur durch Notebook-Käufer

Umsätze werden 2008 nur leicht zulegen. Die Zahl der verkauften PCs in Deutschland steigt im Jahr 2008 um 1,5 Millionen Stück auf 11,6 Millionen. Das entspricht einem Wachstum von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2007: plus 14 Prozent). Während der Absatz der verkauften Desktops mit 4,4 Millionen Stück stagniert, können Notebooks stark zulegen.

Telekom soll Gewerkschafts-E-Mails bespitzelt haben

Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke kannte Verdi-Interna. Die Deutsche Telekom könnte in Arbeitskämpfen im Jahr 2006 E-Mails der Gewerkschaft Verdi ausspioniert haben. Diesen Verdacht haben die Ex-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) und der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) geäußert.

eBay baut 10 Prozent der Belegschaft ab

Weltweit 1.500 Beschäftigte betroffen, auch in Deutschland. Der Onlineauktionsbetreiber eBay wird 10 Prozent der Belegschaft abbauen. Von der ersten Entlassungswelle in der Geschichte des hochprofitablen US-Unternehmens sind 1.500 Beschäftigte betroffen, auch in Deutschland.

Hewlett-Packard baut 9.330 Stellen in Europa ab

EDS-Belegschaft am stärksten betroffen. Der Computerkonzern Hewlett-Packard plant weltweit den Abbau von 24.600 Arbeitsplätzen. Wie die französische Tageszeitung Le Monde aus einem Treffen von europäischen Konzernbetriebsräten in London berichtet, fallen in Europa 9.330 Stellen weg.

Blackberry-Hersteller trotz Wachstum abgestraft

RIM mit teuer produzierten Endgeräten unter Preisdruck. Research In Motion (RIM), der Hersteller des mobilen E-Mail-Geräts Blackberry, hat das zweite Mal in Folge die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Aktie brach gestern im späten Handel um 21 Prozent ein. Das kanadische Unternehmen, dessen Forschungs- und Entwicklungskosten explodieren, gab zudem eine Gewinnwarnung für das laufende Quartal aus.

Red-Hat-Chef sieht mehr Nachfrage für Open-Source-Software

Erklärt Virtualisierungsstrategie und Qumranet-Kauf. Red-Hat-Chef Jim Whitehurst sieht "starkes Wachstum" der Nachfrage für seine Softwareprodukte. Der Linux-Distributor und Softwarehersteller habe wegen "steigendem Interesse" für "kostengünstige Open-Source-Produkte" den Gewinn um 16 Prozent steigern können.

EU stößt Diskussion über Breitbandversorgungspflicht an

30 Prozent der Europäer auf dem Lande abgehängt. 7 Prozent der europäischen Bevölkerung sind weiterhin vom schnellen Internet ausgeschlossen, in ländlichen Gebieten sogar 30 Prozent. Die EU-Kommission denkt daher darüber nach, Breitbandzugänge für alle Bürger per Universaldienstverpflichtung vorzuschreiben.

Oracle steigt ins Hardwaregeschäft ein

Vorkonfigurierter Server für Data Warehousing zusammen mit HP. Der Hersteller von Unternehmenssoftware Oracle steigt mit der "HP Oracle Database Machine" ins Geschäft mit Hardware ein. "Wir gehen ins Hardwaregeschäft", kündigte Firmenchef Larry Ellison auf der Hausmesse Openworld in San Francisco an. "Doch wir gehen nicht allein."