IT-Umstellung der Finanzämter kostet hunderte Millionen Euro

Wechsel von IBM zu Fujitsu Siemens Computers

Die deutschen Finanzämter stecken in die neue IT Mehrausgaben in dreistelliger Millionenhöhe. Dafür müssen Rechner von IBM gegen Hardware von Fujitsu Siemens ausgetauscht werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die deutschen Finanzämter planen für den Einsatz der "Evolutionär Orientierte Steuer-Software" (EOSS) die Anschaffung von Großrechnern des Herstellers Fujitsu Siemens Computers (FSC). Dadurch entstehen allein in den Bundesländern Baden-Württemberg und Hessen Mehrausgaben von mindestens 100 Millionen Euro für neue Hardware und Zubehör, berichtet das Magazin Focus. Die Länder waren zuvor Kunden bei IBM, so der Bericht.

Die Länderverbundlösung EOSS ist bereits in elf Bundesländern im Einsatz. Kiels Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) sagte dazu im Frühjahr 2008: "Mit dem Übergang zu EOSS wurde zwar ein starker und umfassender Eingriff in eine gut funktionierende Steuerverwaltung vorgenommen, der vor allem unsere Finanzämter vorübergehend stark belastet." Auf längere Sicht gesehen werde Schleswig-Holstein aber davon profitieren.

Der EOSS-Verbund wurde von Bayern initiiert. 2012 sollen die 650 Finanzämter deutschlandweit eine einheitliche IT-Landschaft haben.

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Miom 23. Jul 2010

Ich bin mir recht sicher, dass der Name in dieser Form(Fujitsu Siemens Computers) nicht...

p-OS 27. Nov 2008

Falls das zufällig mein Beitrag war, wo du das gelesen hast, solltest du die Antwort...

huahuahua 25. Nov 2008

Na und, 100 Millionen Euro oder mehr sind durchaus normal für ein Projekt solchen Ausma...

p-OS 25. Nov 2008

Harte Worte ! Gerade in diesem Verwaltungsbereich ist schon besonders lange EDV im...



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