Adobes Creative Suite 4 verkauft sich schlecht
Der US-Softwarehersteller Adobe spürt nach den Worten von Konzernchef Shantanu Narayen die weltweite Finanzkrise. "Wir erleben, was die ganze Welt derzeit erlebt" , sagte er. Er habe Maßnahmen ergriffen, um die Betriebskosten zu senken. Der Umsatz mit dem Produktpaket Creative Suite 4 , das Design-, Grafik-, Zeichen- und Produktionsprogramme enthält, habe unter den Erwartungen gelegen. In den USA ging die Creative Suite im Oktober 2008 an den Start, in Deutschland im November.
Das hochprofitable Unternehmen steuert sofort gegen und entlässt 8 Prozent der Beschäftigten. Adobe legte vorläufige Zahlen für sein viertes Finanzquartal 2007/2008 vor, das am 28. November endete. Der Umsatz werde im Bereich von 912 bis 915 Millionen US-Dollar liegen. Bisher hatte Adobe 925 bis 955 Millionen US-Dollar angestrebt. Der Gewinn soll 241 bis 245 Millionen US-Dollar (45 bis 46 Cent pro Aktie) erreichen, nach 38 Cent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Vor Sonderposten läge der Gewinn damit bei 59 bis 60 Cent pro Aktie und damit weit über den Prognosen der Analysten, die nur 51 Cent pro Wertpapier berechnet hatten.
Für das laufende erste Finanzquartal 2008/2009 erwartet Adobe einen Umsatz im Bereich von 800 bis 850 Millionen US-Dollar. Ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 890 Millionen US-Dollar. Die Analysten hatten mit 931 Millionen US-Dollar erheblich mehr sehen wollen.
Die endgültigen Quartalszahlen legt Adobe am 16. Dezember 2008 vor.