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Facebook wollte Twitter für 500 Millionen US-Dollar kaufen

Betreiber des Micro-Blogging-Dienstes lehnen Übernahmeangebot ab

Das soziale Netzwerk Facebook wollte den Micro-Blogging-Dienst Twitter kaufen. Die Gespräche brachen vor circa drei Wochen ab, könnten aber wieder aufgenommen werden. Facebook-Chef Mark Zuckerberg wollte 500 Millionen US-Dollar in Aktien und zu einem kleineren Teil in bar zahlen.

Die Mitte Oktober 2008 angelaufenen Übernahmegespräche um das Privatunternehmen Twitter sind gescheitert. Das berichtet das Wall Street Journal in seinem Technologieblog "All Things Digital". Beide Seiten konnten sich nicht über den Kaufpreis einigen. Zudem gab es Befürchtungen über Schwierigkeiten bei der Integration und den Folgekosten. Twitter-Investoren und Manager waren zudem der Meinung, dass die Plattform zuerst eigene Umsätze generieren soll. Diese liegen bislang noch bei null.

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"Es geht eher darum, dass sich mehr Zeit genommen wird", sagte ein Twitter-Insider. "Es gibt ein starkes Gefühl, dass es trotz des wirtschaftlichen Abschwungs immer noch eine Chance gibt, die Sache richtig in Schwung zu bringen."

Zuckerberg hatte den Micro-Blogging-Dienst zuvor als "elegant" bezeichnet und erklärt, dass er von den "Leistungen tief beeindruckt" sei. Im Oktober 2008 hatte die Firma mit Sitz in San Francisco sechs Millionen registrierte Nutzer, ein Zuwachs um 600 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zugleich wuchsen aber auch die technischen Probleme.

Nach der letzten Finanzierungsrunde wurde Twitter mit 98 Millionen US-Dollar bewertet. Zu den Geldgebern gehören Bezos Expeditions von Amazon-Gründer Jeff Bezos und die Risikokapitalfirmen Charles River Ventures, Union Square Ventures, Spark Capital und Digital Garage. Auch Marc Andreessen gehört zu den Geldgebern und hat zudem einen Sitz im Facebook-Aufsichtsrat.

Insider gehen laut dem Bericht davon aus, dass die Gespräche wieder aufgenommen werden könnten. "Wir hassen die Vorstellung, dass eine andere Firma Twitter kaufen könnte", hieß es aus Facebook-Kreisen. Als weitere Kaufinteressenten gelten Google, Yahoo, Microsoft und der Telekommunikationskonzern Verizon.


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ABE 25. Nov 2008

Das kannst du bei facebook & Co auch haben :-) Wobei eine Feinde-facebook mal 'ne...

worksleepwork 25. Nov 2008

gute idee! aber bitte mit webcam und audiostream unterstützung. du würdest MILIONEN...

d2 25. Nov 2008

Ja ne ist klar, yahoo... denen gehts ja auch sooo gut... die legen bestimmt mal eben 500...

GK 25. Nov 2008

Ach das wäre nicht schlimm, in Deutschland gibts kein Copyright für Webseiten, so lange...

Linguist 25. Nov 2008

Ueberwachung hat mit sinnbefreitem, oeffentlichen Hinterlassen persoenlicher Daten wenig...


Alexander Merz / 02. Dez 2008

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