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Dell kann Schwächephase mit Stellenabbau abfedern

Gewinn sinkt weniger stark als prognostiziert

Dell musste in seinem dritten Quartal zwar einen Gewinn- und Umsatzrückgang hinnehmen. Doch der Gewinn schrumpfte weniger stark als erwartet. Experten meinen, dass der PC-Hersteller die Schwächephase durch Einsparungen kompensieren kann.

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Der Computerhersteller Dell erzielte in seinem dritten Quartal einen Gewinn von 727 Millionen US-Dollar (37 Cent pro Aktie), ein Rückgang von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel um 3,1 Prozent auf 15,2 Milliarden US-Dollar und lag damit weit unter der Analystenprognose von 16,4 Milliarden US-Dollar. Beim Gewinn hatten die Analysten aber nur mit 33 Cent pro Aktie gerechnet.

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"Wenn man uns vor die Wahl zwischen Gewinn oder Wachstum stellt, entscheiden wir uns für Gewinn, sagte Konzernchef Michael Dell. "Mit den Änderungen, die wir an unserer Kostenstruktur vornehmen, denken wir, dass wir beides gleichzeitig tun können."

Dell hat seit dem letzten Jahr 13 Prozent der Belegschaft abgebaut. Bis zum Jahr 2011 sollen 3 Milliarden US-Dollar eingespart werden. Damit will Dell sich auf die wirtschaftliche Schwächephase vorbereiten: Laut einer Analyse der Deutschen Bank fällt im Jahr 2009 der PC-Absatz um 5 Prozent zurück. Der Umsatzeinbruch soll weltweit zu spüren sein.

Gegenüber dem Vorjahr sei es gelungen, die operativen Kosten um fast 1 Milliarde US-Dollar zu reduzieren, erklärte Finanzchef Brian Gladden. Analysten erwarten, dass Dell die Marktschwäche durch Einsparungen kompensieren kann. "Wir sehen globale Verwicklungen, und eine Verlangsamung in fast allen Geschäftsbereichen, in denen wir aktiv sind", sagte Gladden.

Dells Umsatz mit Desktop-PCs sank um 14 Prozent auf 4,08 Milliarden US-Dollar, der Umsatz mit Laptops stieg um 2,5 Prozent auf 4,85 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz in Amerika sank um 7,7 Prozent auf 7,23 Milliarden US-Dollar. In Europa, dem Mittleren Osten und Afrika gab der Umsatz um 5,1 Prozent auf 3,27 Milliarden US-Dollar nach.

Dell hatte Anfang November 2008 die Beschäftigten wegen Arbeitsmangel aufgefordert, für einen bis fünf Tage unbezahlten Urlaub zu nehmen. Falls mit diesen freiwilligen Maßnahmen nicht genügend Einsparungen erreicht würden, sei ein weiterer Stellenabbau möglich, hieß es in einer E-Mail an die Mitarbeiter.

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schliess mich an 22. Nov 2008

dahin fährt der Zug scheiss auf die Mitarbeiter hauptsache die Aktionäre sind glücklich...

Obi Wahn 22. Nov 2008

Ist interessant. Ich weiss wer den Begriff headcount noch verwendet hat, als er 15.000...

magic23 21. Nov 2008

Das eigentlich grausame in meinen Augen ist doch, dass aus der Finanzkrise kein bisschen...


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