Video Buster startet Filmverleih per Set-Top-Box
Blockbuster in den USA setzt ebenfalls auf ein Beistellgerät zum Fernseher
Der deutsche Videothekenbetreiber und DVD-Versender Video Buster bereitet Video-on-Demand per Set-Top-Box vor. Branchenkollege Blockbuster hat in den USA seinen kostenlosen "2Wire MediaPoint" angekündigt.
Video Buster steht mit einer eigenen Set-Top-Box in den Startlöchern. Das Projekt ist bislang noch nicht öffentlich angekündigt, sagte Firmenchef Mario Brunow Golem.de. "Allerdings kann ich noch keine Details nennen, nur so viel: Video Buster wird das Video-on Demand-Angebot konsequent ergänzen. Zum Start in das nächste Jahr - voraussichtlich ab Februar 2009 - wird VoD via Set-Top-Box auch direkt am Fernseher nutzbar sein."
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Wettbewerber Lovefilm, an dem der E-Commerce-Konzern Amazon beteiligt ist, plant nichts Ähnliches.
Blockbuster, Betreiber einer der weltgrößten DVD-Verleihketten, verkauft seit dem 25. November 2008 eine eigene Set-Top-Box. Wer ein Paket von 25 Downloadfilmen zum Preis von 3,96 US-Dollar erwirbt, bekommt zusätzlich den "2Wire MediaPoint" gratis dazu. Jeder weitere Film kostet 1,99 US-Dollar, gab das Unternehmen mit Hauptsitz in Dallas bekannt. Eine Aboverpflichtung muss der Kunde dabei nicht eingehen.
US-Konkurrent Netflix bietet Filme im Download bereits im Streamingpaket an, das für Vertragskunden im Monat mindestens 9 US-Dollar kostet. Viele der Kinofilme sind jedoch mehrere Jahre alt. Blockbuster ist bereits mit der von den Hollywoodstudios im letzten Jahr erworbenen Firma Movielink im Bereich Filmdownload aktiv. Neue Titel kosten im Verleih für 24 Stunden 3,99 US-Dollar. Hier sind die meisten Kinofilme der großen Filmstudios circa einen Monat nach Erscheinen der DVD-Version verfügbar.
Blockbusters "2Wire MediaPoint"-Set-Top-Box ist günstiger als die Konkurrenzprodukte Vudu und Apple TV, die über 200 US-Dollar kosten. Apple bietet jedoch die Verbindung zu iTunes und dem daraus gewachsenen System. Blockbuster-Chef Jim Keyes erwartet, im ersten Jahr "zehntausende" der neuen Linux-basierten MediaPoint-Geräte zu verkaufen, sagte er der New York Times. Konkurrent Roku hat bereits hunderttausende seiner Boxen verkauft, die im Mai 2008 in den Handel gingen.
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Bei Dir kann man ja weder von Namen noch von Niveau sprechen. Und das Posting ist völlig...
"... ist bislang noch nicht öffentlich angekündigt ..." Wenn man es der Presse mitteilt...
Ich will mich ja nicht beschweren aber im Text ist des öfteren die Rede von der...
1/3 Film kostet demnach ...