Verizonmitarbeiter schnüffeln in Obamas Mobilfunkkundenkonto
Konzernchef entschuldigt sich bei designiertem US-Präsidenten
Beschäftigte von Verizon Wireless haben unerlaubt im Mobilfunkkundenkonto von Barack Obama herumgeschnüffelt. Das Unternehmen hat den Vorfall selbst öffentlich gemacht und sich formell entschuldigt.
Mitarbeiter des US-Mobilfunkbetreibers Verizon Wireless haben unerlaubt die Nutzerdaten des designierten US-Präsidenten Barack Obama eingesehen. Das gab Verizon Wireless selbst bekannt.
Alle Beschäftigten, die Zugriff auf das Kundenkonto genommen haben, seien in bezahlten Urlaub geschickt worden. Wer keine stichhaltige Begründung für die Einsicht in den Account Obamas vorweisen könne, werde abgestraft, heißt es weiter. "Wir entschuldigen uns bei dem gewählten Präsidenten Obama und werden daran arbeiten, das Vertrauen, das unsere Kunden täglich in uns setzen, zu erhalten", sagte Firmenchef Lowell McAdam.
Der unerlaubte Zugriff sei in dieser Woche entdeckt worden. Der Handyvertrag Obamas bei Verizon Wireless sei jedoch schon seit "einigen Monaten" nicht mehr genutzt worden. Das Endgerät sei kein Smartphone, sondern ein einfaches Handy gewesen. Eine Sprecherin Obamas bestätigte, dass der Mobilfunkvertrag seit Monaten nicht mehr genutzt wurde.
Verizon Wireless mit Hauptsitz in New Jersey ist gemessen an der Kundenzahl der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber in den USA. Das Gemeinschaftsunternehmen von Verizon Communications und der britischen Vodafone Gruppe beschäftigt weltweit 71.000 Menschen.
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Kann er es das-dass nicht in PONY-Code schreiben mit ß.
Cool, ein Klick auf Obamas Kundenkonto und man erhält bezahlten Urlaub? Ist danach noch...
Haben die in den Vertragsdaten rumgeschnüffelt oder tatsächlich "in der Leitung" also...
Und dann wird alles wie immer schön vertuscht oder anderen angehängt.