Panasonic erhöht Angebot für Sanyo

Wieder Hoffnung für Rekordübernahmen in Japan

Der Elektronikkonzern Panasonic hat seinen Preis für die Übernahme von Sanyo Electric erhöht. Bei den Gesprächen zwischen Panasonic und den Sanyo-Eignern waren die US-Investment-Bank Goldman Sachs und der Finanzdienstleister Daiwa Securities ausgestiegen, weil ihnen der Kaufpreis zu niedrig war. Panasonic will nun einen Abschluss für diese Woche durchkämpfen.

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Panasonic hat sein Übernahmeangebot für Sanyo Electric um 10 Yen auf 130 Yen pro Aktie erhöht. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf informierte Kreise. Ausgehandelt hatten den Deal zuvor Panasonic-Chef Fumio Ohtsubo und Sanyo-Electric-Präsident Seiichiro Sano. Am 7. November 2008 wurden die Pläne für eine der größten Übernahmen in Japans Geschichte öffentlich gemacht.

Die Marke Sanyo will Panasonic laut der bisherigen Planung beibehalten, auch die Beschäftigten würden übernommen. Sanyo soll aber eine Restrukturierung durchlaufen. Die Firma ist weltweit führend bei der Herstellung von Akkus und Solarzellen. Panasonic ist der weltgrößte Hersteller von Plasma-Fernsehern.

Goldman strebt für seine Anteile einen Verkaufspreis von 250 Yen (2,03 Euro) an, ein Aufschlag von circa 30 Prozent auf den Tageskurs. Goldman Sachs und Daiwa Securities SMBC halten jeweils 41,7 Prozent an Sanyo-Vorzugsaktien. Sumitomo Mitsui, die drittgrößte Bank in Japans, besitzt 16,6 Prozent.

Ohtsubo hatte das überarbeitete Übernahmeangebot am 3. Dezember 2008 dem Daiwa-Securities-President Shigeharu Suzuki vorgelegt. Sumitomo Mitsui wurde am selben Tag informiert, Goldman Sachs bezog Panasonic erst am heutigen Tag ein.

Daiwa Securities und Sumitomo Mitsui Banking halten zusammen 40,6 Prozent an Sanyo. Laut dem Bericht würden beide die Offerte akzeptieren. Goldman Sachs besitzt 29 Prozent der Anteile. Doch auch wenn die neu aufgelegten Gespräche scheitern, könnte Panasonic 51 Prozent der Sanyo-Anteile bei institutionellen und anderen Anlegern einsammeln, so die Zeitung weiter. Bei einem Preis von 130 Yen würden 51 Prozent der ausstehenden Aktien 408 Milliarden Yen (3,48 Milliarden Euro) kosten.

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