Skype bekommt einen neuen Chef. Das VoIP-Unternehmen kommt unter die Führung von Tony Bates, der zuvor bei Cisco schon als Nachfolger von Vorstandschef John Chambers gehandelt worden war.
Wer seine DHL-Versandmarke für Päckchen und Pakete bisher online gekauft hat, muss dabei jetzt ohne den Adobe Reader von Adobe Systems auskommen. Der Logistikkonzern nahm wegen häufiger Probleme beim Kunden die Softwarelösung aus dem Angebot.
Datenhändler kaufen Adressen im Tausenderpaket bei deutschen Bürgerämtern ein. Das amtliche öffentliche Verzeichnis der Einwohnermeldeämter steht dafür offen. Pro Datensatz nehmen die Behörden 5 bis 15 Euro.
Larry Ellison feuert gegen den neuen Hewlett-Packard-Chef Léo Apotheker. Dieser sei in "Industriespionage und Diebstahl geistigen Eigentums" Oracles verwickelt und habe bei SAP versagt.
Die Bundesnetzagentur ist erneut gegen Telefonbetrug mit Gewinnspielanrufen vorgegangen. Behördenchef Kurth forderte mehr Anstrengungen von der Staatsanwaltschaft.
Osram hat seine Pilotproduktionslinie für OLEDs in Regensburg eröffnet. Die Inbetriebnahme der Fertigung ist für Mitte 2011 vorgesehen. Osram sieht sich bei den organischen LEDs ganz vorne, Philips aber auch.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde gegen die umstrittene Volkszählung 2011 nicht angenommen. Die Begründung der Kläger sei nicht ausreichend und nicht stichhaltig genug. Hinter der Verfassungsbeschwerde des Arbeitskreises Zensus stehen über 33.000 Unterstützer.
Oracle und Hewlett-Packard haben Interesse an dem skandalumwitterten Softwareunternehmen Comverse Technology. Das von einem Finanzskandal geschüttelte Unternehmen ist in akuter Geldnot. Comverse Technology stellt Abrechnungssoftware für Telekommunikationsunternehmen her.
Auch als Reaktion auf den Wurm Stuxnet will die Nato künftig IT-Angriffe als Bündnisfall bewerten, die das Militärbündnis gemeinsam beantwortet. Dafür wurde die Hackertruppe Emerging Security Challenges Division geschaffen.
Der neue Chef von Hewlett-Packard kommt aus Aachen. Léo Apotheker, bis Februar 2010 noch Chef bei SAP, soll ab November den US-Konzern leiten. Zugleich wurde ein ranghoher Risikokapitalmanager in den Aufsichtsrat berufen.
Die Gema treibt ihre Klage gegen Youtube weiter voran. Doch mit einem der internationalen Partner der Verwertungsgesellschaft hatte sich Youtube jetzt in Frankreich geeinigt. Diese wollen an den Werbeeinnahmen der Videoplattform beteiligt werden.
Foxconn und Metro Gruppe haben den Termin für die Eröffnung ihres ersten Media-Marktes in Schanghai bekanntgegeben. Bald soll es 200 Media-Märkte in China geben.
Ciscos Endkundensparte setzt auf ein Heimvideokonferenzsystem. Es soll in der kommenden Woche auf den Markt kommen und mit dem Fernseher im Wohnzimmer zusammenarbeiten. Auch Hewlett-Packard will in den Bereich vorstoßen.
Virgin Media kommt mit einem symmetrischen 1-GBit/s-Internetzugang auf den Markt. Der Kabelnetzbetreiber hat tagsüber brachliegende Netzwerkkapazität, die an Geschäftskunden vermarktet werden soll. Die Preise sind im Rahmen dessen, was echte Firmenanschlüsse kosten.
Die Deutsche Telekom zentralisiert hierzulande ihren Mittelstandsvertrieb und die IT-Infrastruktur. Insgesamt müssen 5.140 Beschäftigte umziehen. Verdi protestiert.
Die Betreiber von Facebook und Skype wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Laut einem Bericht bedeutet das für die Facebook-Nutzer, dass sie ihre Freunde anrufen und untereinander SMS senden können. Auch Videotelefonie soll integriert werden.
Der AK Zensur hat sich die skandinavische Internetsperrliste vorgenommen. Das Ergebnis ist ein Desaster für die Anhänger von Internetsperren in der Politik und bei den Strafverfolgungsbehörden.
Hewlett-Packard erwartet für das kommende Geschäftsjahr ein stabiles Wachstum. Einen neuen Vorstandschef sucht der Computerhersteller aber weiterhin. Apple-Vize Tim Cook soll das Jobangebot ausgeschlagen haben.
Die Business Software Alliance hat ihren Chef in einem Ausschuss für Außenhandelspolitik von US-Präsident Barack Obama platziert. Die Anti-Piraterie-Organisation feiert das als Erfolg.
Intelligente Stromzähler und zusätzliche Hardware zeigen den Energieverbrauch in Echtzeit auf dem Fernseher und dem iPhone an. Die GreenIT wurde jetzt im Märkischen Viertel in Berlin installiert.
Cisco wird in wenigen Tagen ein neues Produkt für Endkunden auf den Markt bringen. Es könnte ein Versuch werden, ein Videokonferenzsystem für private Anwender und für 500 US-Dollar am Markt zu etablieren.
Oracle will Schadensersatz für eine Jahre zurückliegende Preisabsprache vom DRAM-Hersteller Micron Technology. Dieser hatte die jetzige Oracle-Tochter Sun Microsystems übervorteilt.
IBM kauft einen Anbieter von Ethernet-Switches zu. Der Preis für Blade Network Technologies wurde nicht bekanntgegeben, doch er dürfte über 230 Millionen US-Dollar liegen. Blade ist auch OEM-Lieferant für Hewlett-Packard, IBM, NEC und Juniper Networks.
Auf dem Hamburger Flughafen stehen ab heute Körperscanner. Der Bundesinnenminister war beim Start des Großversuchs dabei und versuchte, Kritiker zu beruhigen. Die wollen Garantien, dass die Nutzung strikt freiwillig bleibt.
Laut Bitkom sieht das Anti-Piraterie-Abkommen Acta tatsächlich vor, Datenspeicher am Grenzübergang auf Urheberrechtsverletzungen zu überprüfen. Tauschbörsennutzer müssen mit Zwangsabschaltung ihres Internetzugangs rechnen. Das geht dem deutschen IT-Branchenverband zu weit.
Apples Zugeständnisse bei den iOS-Entwickler-Richtlinien und für iPhone-Reparaturen in der EU haben die EU-Kommission versöhnt. Zwei gestartete Voruntersuchungen gegen den US-Konzern werden gestoppt.
Microsoft will seinen Kartendienst Bing Maps mit dem Kauf der Stadtplandienst-Plattformen von Euro-Cities verbessern. Das Berliner Unternehmen befindet sich in einem erbitterten Rechtsstreit mit Google.
Thomas de Maizière will verschlüsselte Kommunikation am Computer mit Spyware überwachen lassen. Bevor ein per Voice-over-IP geführtes Gespräch verschlüsselt wird, sollen die Daten abgefangen werden. Zudem will der Innenminister die befristeten Anti-Terror-Gesetze verlängern.
Gemessen am Börsenwert war Apple gestern für einige Stunden mehr Wert als der chinesische Ölkonzern Petrochina. Damit lag der Hersteller von iPhone und iPad weltweit auf dem zweiten Platz.
Der Software- und Hardwarehersteller Oracle setzt sich neue Übernahmeziele. Chiphersteller und Anbieter von Storagesystemen will Larry Ellison als Nächstes kaufen.
Bis Ende 2010 sollen alle Haushalte mit Breitbandanschlüssen von 1 MBit/s versorgt sein. Das ist das Kernziel der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Der Technikchef der Deutschen Telekom erklärt, das sei nicht zu schaffen. Gleichzeitig sagt der Wirtschaftsminister: Die Breitbandstrategie der Bundesregierung ist ein Erfolg.
Easycash hat nach Recherchen des NDR alle Daten zu Zahlungen mit EC-Karte und Unterschrift dauerhaft aufgezeichnet, um dem Handel Empfehlungen zur Zahlungsfähigkeit des Karteninhabers verkaufen zu können. FDP-Innenexpertin Gisela Piltz schäumt vor Wut.
Die deutsche IT- und Telekommunikationsbranche ist guter Stimmung. Trotz Wachstumsschwäche beim Computerabsatz steigt der Umsatz im dritten Quartal. Softwarehäuser und IT-Dienstleister stehen am besten da.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg plant eine Großspende für Schulen in der Stadt Newark. Er macht die 100-Millionen-Dollar-Spende zeitgleich mit dem Start eines Films über die Gründung von Facebook, der für ihn wenig schmeichelhaft ausfällt.
Red Hat verbucht zwar weniger Gewinn, konnte den Umsatz aber um 20 Prozent auf 219,8 Millionen US-Dollar anheben. Die neuen Cloud-Angebote des Open-Source-Unternehmens stießen auf Interesse.
Die Regierung will das Telekommunikationsgesetz ändern und Warteschleifen in kostenpflichtigen Servicehotlines künftig kostenfrei machen. DSL-Anbieter sollen zudem vertraglich eine Mindestdatenübertragungsrate zusichern müssen.
Im Rahmen der nach EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström benannten Censilia-Aktionstage organisiert die Piratenpartei eine Kampagne gegen neue Pläne für Internetsperren. EU-Parlamentarier sollen mit E-Mail-Protesten wachgerüttelt werden.
Das US-Justizministerium soll nach dem Willen einer Senatorengruppe als Weltpolizist künftig "hart und schnell" gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet durchgreifen können - egal, ob die Angebote in den USA oder im Ausland gehostet sind.
Infineon hat bereits zum vierten Mal in Folge die Prognosen erhöht. Ursache waren gute Geschäfte der Handychipsparte. Diese hatte der deutsche Chiphersteller Ende September 2010 aber an Intel verkauft. Wie es mit dem geschrumpften Konzern weitergeht, ist ungewiss.
Erlanger können sich über Internetzugänge mit 100 MBit/s Datentransferrate freuen. Zusammen mit einer Datenflatrate wird der schnelle Zugang von M-Net circa 35 Euro kosten. Mit Fiber-To-The-Home sollen später noch schnellere Angebote folgen.
Ericsson sucht mit einer neuen Klage die Konfrontation mit der WLAN-Herstellerbranche. Der schwedische Konzern verklagte Hersteller wegen Verletzung seiner Patente.
Nach nur zwei Wochen hat Hewlett-Packard seine Klage gegen Oracle zurückgezogen. Die Partnerschaft zwischen den beiden Konzernen war zu profitabel, um sie wegen Mark Hurd zu gefährden.
Apple soll nach einem Bericht ein schwedisches Softwareunternehmen gekauft haben, das auf Gesichtserkennungstechnik in sozialen Netzwerken spezialisiert ist.
Die EU-Kommission will, dass große Glasfasernetzbetreiber ihren Konkurrenten zu regulierten Preisen Zugang gewähren. Europa ist bei Fiber-To-The-Home und Fiber-To-The Building stark abgeschlagen. VATM und Breko begrüßen den Vorstoß.