Genfer Autosalon Renaults Mobilitätskonzept EZ-Go ist ein autonom fahrendes Elektroauto mit Ladeklappe für sechs Menschen samt Gepäck. Diese sitzen sich gegenüber, während sie lesen, arbeiten oder schlafen.
So schnell gibt Daimler den Diesel nicht auf - und plant Plugin-Hybride mit Dieseltechnik. Auf dem Genfer Automobilsalon werden Vorserienmodelle gezeigt. Künftig sollen C- und E-Klasse die Technik nutzen.
In der Mercedes-Maybach S-Klasse soll künftig ein neuer Scheinwerfer arbeiten, der Licht mit Hilfe von Millionen kleiner Spiegel wie ein Projektor lenkt und Symbole in HD-Auflösung auf die Straße werfen kann. So soll mit anderen Verkehrsteilnehmern kommuniziert werden.
Wenn Verkehrsbetriebe ihren Schadstoffausstoß reduzieren wollen, kommen sie um Elektrobusse nicht herum. Doch die Hersteller bieten diese noch gar nicht an. Daimler will das noch 2018 ändern.
Der Mangel an öffentlichen Ladestationen ist ein großes Hindernis für die Elektromobilität. Die Deutsche Telekom will durch den Umbau von Kabelverzweigern das Angebot nun mehr als verdoppeln.
Fahrverbote könnten wesentlich mehr Dieselautos betreffen als bislang erwartet. Die Bundesregierung befürchtet laut einem Medienbericht, dass nur Wagen mit der ganz neuen Schadstoffklasse 6d sicher sind.
Toyota gründet ein neues Unternehmen, um Software für automatisiertes Fahren zu entwickeln. Die Investitionen liegen bei umgerechnet rund 2,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört mehrheitlich Toyota und soll im Kampf um die besten Talente gegen Waymo und Uber mitmischen.
Der Akku eines Elektroautos ist das schwerste Bauteil an Bord, weshalb andere Komponenten zwar stabil, aber möglichst leicht sein sollten. Williams Advanced Engineering hat mit dem FW-EVX deshalb ein Chassis aus Kohlefaser vorgestellt, das den Akku integriert.
Der Jaguar I-Pace ist das erste Elektroauto des Unternehmens. Das zweimotorige SUV ist vor allem als Konkurrenz zu Audi und Mercedes positioniert, die ihre Elektroautos noch nicht startklar haben.
Porsches Elektrosportwagen Mission E soll sich auch ohne Verbrennungsmotor wie ein echter Porsche anfühlen. Händler bekommen 800V-Schnellladestationen. In 20 Minuten soll Strom für eine Reichweite von 400 km im Akku sein.
Bosch hat sich trotz des Engagements in der Elektromobilität gegen eine eigene Akkuzellenproduktion entschieden. Auch die Forschung für bessere Akkuzellen will das Unternehmen zurückfahren oder verkaufen.
Vor wenigen Jahren gehörte er noch zu den Kritikern des Hybridantriebs. Inzwischen fordert Bernie Ecclestone einen grundlegenden Wandel in der Formel 1. Die Rennserie soll elektrisch werden.
In Kalifornien müssen selbstfahrende Autos künftig keine Pedale und Lenkräder mehr haben. Sogar die Steuerungstechnik muss sich nicht unbedingt im Auto befinden.
Erfolg für Umweltschützer: Deutsche Städte dürfen einem Urteil zufolge "ausnahmsweise" Fahrverbote für Dieselfahrzeuge verhängen. Die Bundesregierung plant schon für dieses Jahr eine einheitliche Regelung.
Elektroautos sind in China wegen staatlicher Prämien gefragt: Daimler und der Staatskonzern BAIC wollen daher die lokale Produktion von Mercedes-Benz-Fahrzeugen ankurbeln. Dafür werden rund 1,5 Milliarden Euro investiert.
Tesla weitet seine Ladeinfrastruktur auf Firmenparkplätze aus. Mit kostenlosen Ladestationen will der Elektroautohersteller ermöglichen, dass Mitarbeiter ihre Fahrzeuge während der Arbeit aufladen können.
United Parcel Service (UPS) baut einen eigenen Elektrolieferwagen zur Paketzustellung. Auch die Deutsche Post ist so verfahren, allerdings bereits vor einigen Jahren.
Mercedes-Benz eActros nennt Daimler seinen neuen Lkw, der rein elektrisch fahren soll. Das Fahrzeug wird laut Unternehmen 2018 in den Kundeneinsatz gehen. Die Reichweite von bis zu 200 km macht das Fahrzeug für den Verteilerverkehr sinnvoll einsetzbar.
Renault will auf der portugiesischen Insel Porto Santo Elektrofahrzeuge etablieren, die das Stromnetz stützen können. So will der Autobauer zeigen, wie Elektromobilität in Zukunft mit erneuerbaren Energien verbunden werden könnte.
Die Vernetzung von Produkten und Diensten wird für den Automobilzulieferer Bosch zunehmend wichtiger. Ein neuer Geschäftsbereich soll in den kommenden Jahren stark wachsen.
Tesla hat einen Kubernetes-Pod ohne Kennwortschutz laufen lassen - und sich damit Kryptomining-Malware eingefangen. Derzeit wird außerdem eine Sicherheitslücke in Jenkins-Servern für eine weitere Kampagne ausgenutzt.
Ab kommendem Jahr müssen Elektroautos Töne abstrahlen, um auf sich aufmerksam zu machen. Wie aber soll ein Elektroauto klingen? Mit dem Thema beschäftigen sich Psychoakustiker - und da geht es längst nicht nur um Sicherheit.
Statt Schnellgeschwindigkeit langsames Fahren und statt Fast Food eine Vollbremsung: Ein Forschungsprojekt beweist, dass autonome Fahrzeuge Verkehrsschilder schnell falsch interpretieren können. Dazu braucht es nur ein wenig Farbe oder Witterung.
Genfer Autosalon Volkswagen zeigt auf dem Genfer Automobilsalon die Studie Vizzion. In der autonomen Limousine gibt es keinen menschlichen Fahrer mehr - und entsprechend auch kein Lenkrad und keine Pedale.
Auf einigen unbewirtschafteten Autobahnparkplätzen entlang der A9 gibt es jetzt kostenloses WLAN. Erprobt wird, ob das Angebot angenommen wird und ausgebaut werden sollte.
Der US-Bundesstaat Arizona hat Waymo eine Genehmigung erteilt, Robotertaxis auf den Straßen fahren zu lassen. Ein gut ausgebautes Straßennetz, gutes Wetter und eine freizügige Regulierung machen es möglich.
Der Ausbreitung der Elektromobilität und Wasserstoffwirtschaft steht eine nur schwach ausgebaute Infrastruktur gegenüber, meinen die europäischen Sozialdemokraten. Sie wollen den Aufbau über einen EU-Fonds fördern. Dafür seien 24 Milliarden Euro nötig.
Seit sieben Jahren hilft er auf der ISS. Doch die US-Raumfahrtbehörde Nasa beendet den Einsatz von Robonaut 2. Seit der Roboter Beine bekommen hat, funktioniert er nicht mehr richtig. Auf der Erde soll er untersucht werden.
Die chinesische Regierung fördert den Kauf von Elektroautos. Anders als bei uns aber nicht pauschal, sondern entsprechend der Reichweite. Für Fahrzeuge mit großer Reichweite gibt es mehr Geld. So manches aktuelle Elektroauto ist in China nicht mehr förderungswürdig.
Das UConnect-System von Fiat Chrysler wird wegen eines Updates in Fahrzeugen der Modelljahrgänge 2017 und 2018 durch ständige Reboots gestört. Viele Autobesitzer sind verärgert, weil Radio, Navigation, Rückfahrkamera und weitere Funktionen nicht mehr funktionieren.
Die nächste Corsa-Generation von Opel wird 2019 auf den Markt kommen. Die elektrische Variante will das Unternehmen, das vom französischen Autobauer PSA Peugeot Citroen übernommen worden ist, erst 2020 auf den Markt bringen.
Ein Prototyp und zwei Serienfahrzeuge: Das britische Unternehmen Dyson arbeitet intensiv an seinem Elektroauto-Projekt. Ein Experte bezweifelt aber, dass es das Unternehmen schafft, das erste Auto mit einem selbst entwickelten Akku in wenigen Jahren auf den Markt zu bringen.
Wenn Ersatzteile für Oldtimer nicht mehr verfügbar sind, kann das Auto irgendwann nicht mehr fahren. Porsche druckt Teile für Sportwagen nach und setzt dabei auf selektives Laserschmelzen.
Um Fahrverbote in deutschen Innenstädten zu vermeiden, erwägt die Bundesregierung ungewöhnliche Schritte. Fünf Modellstädte sind für einen Test im Gespräch.
Das Tesla Model 3 macht weiter Probleme: Das Elektroauto der gehobenen Mittelklasse wird seit 2017 gefertigt und sollte eigentlich 2018 auch nach Europa kommen. Kunden hierzulande müssen jedoch wohl bis 2019 warten.
Elektrische Taxis statt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge: Die SPD will Unternehmen den Umstieg auf Elektroautos mit einen größeren Anreiz schmackhaft machen.
Wenn der Tank des Verbrennerautos leer ist, haben Fahrer noch die Möglichkeit, mit dem Reservekanister an der nächsten Tankstelle Nachschub zu holen. Beim E-Fahrzeug ist das schwierig. Drei Berliner Unternehmer haben eine Idee entwickelt, wie der Strom zum Elektroauto kommt.
Einer Metastudie zufolge sollen Elektroautos auf lange Sicht klimafreundlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sein. Das hängt allerdings auch davon ab, in welchem Land sie geladen werden.
Porsche und Audi planen die Entwicklung einer gemeinsamen Elektroauto-Architektur, um die Kosten zu senken. Das Vorhaben umfasst nicht nur das Fahrwerk, sondern auch die Elektromotoren, die Akkus und die Elektronik samt der dazugehörigen Software.
Wenige Tage nach Beginn des Prozesses um den Diebstahl von Technik für autonomes Fahren hat sich Uber außergerichtlich mit Waymo geeinigt. Waymo erhält einen Anteil an dem Fahrdienst, der knapp 250 Millionen US-Dollar wert ist.
Motorradrennen werden elektrisch: Im kommenden Jahr veranstaltet der Motorradweltverband FIM Rennen mit Elektromotorrädern. Die Serie MotoE wird zum Rahmenprogramm der MotoGP gehören.
Niemand braucht ein E-Auto, das er nicht laden kann. Besonders Mieter in Mehrfamilienhäusern haben oft keinen Zugang zu privater Ladeinfrastruktur.
Ändert sich das mit der neuen Koalition?
/270Kommentare/Eine Analyse von Matthias Hartwig (IKEM) und Friederike Pfeifer (IKEM)
Daimler-Trucks-Vorstand Martin Daum hat sich pessimistisch über autonome Lkw geäußert - und das, obwohl sein Unternehmen in diesem Bereich viel forscht, unter anderem in Deutschland.
Update Erst verkaufen sich Elektroautos schlecht, nun können die Hersteller nicht liefern: Der Elektro-Smart, der E-Golf oder der Hyundai Ioniq Elektro sind praktisch nicht zu bekommen. Die Hersteller haben die Nachfrage oft falsch eingeschätzt.
Die neue Generation des Transporters Mercedes-Benz Sprinter soll nicht nur mit Dieselmotoren ausgestattet werden. Auch eine elektrische Version, der E-Sprinter, soll 2019 auf den Markt kommen. Andere Hersteller sind schneller.
Mehr Autos in China bauen heißt, auch mehr Elektroautos bauen. Der japanische Autohersteller Nissan will in China expandieren und plant deshalb, sein Portfolio an Elektro- und Hybridfahrzeugen aufzustocken.