Elektromobilität: Die Nachfrage nach Elektroautos steigt - aber bei uns nicht

Der Anteil ist noch sehr gering - aber er steigt: Im vergangenen Jahr wurden weltweit mehr Elektroautos verkauft als in den Jahren zuvor. Deutschland hingegen trotzt dem Trend.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model S in Kopenhagen: dramatischer Rückgang nach Wegfall von Steuervorteilen
Tesla Model S in Kopenhagen: dramatischer Rückgang nach Wegfall von Steuervorteilen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Es geht nicht voran mit der Elektromobilität? 2016 war, was die Verkaufszahlen angeht, das bisher beste Jahr für Elektroautos. Das berichtet die Internationale Energie Agentur (IEA) in einer Studie.

Stellenmarkt
  1. IT-Prozessexperte (m/w/d) meter2cash
    Mainova AG, Frankfurt am Main
  2. IT-Schnittstellenentwickler Subsystemanbindungen (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch, deutschlandweit
Detailsuche

Demnach wurden 2016 über 750.000 Elektroautos weltweit verkauft - das ist knapp anderthalb mal so viel wie im Vorjahr: 2015 wurden etwas mehr als 547.000 Elektroautos abgesetzt. Die meisten Elektroautos wurden in China verkauft: Mehr als 40 Prozent der Elektroautos wurden in dem ostasiatischen Land angemeldet. Damit hat China die USA als größten Absatzmarkt überholt.

Norwegen hat den höchsten Anteil an Elektroautos

Der Anteil der Elektroautos ist jedoch immer noch verschwindend gering: Gerade mal 0,2 Prozent aller Pkw fahren elektrisch. Das sind über zwei Millionen Elektroautos, die weltweit im Einsatz sind. Die Verteilung ist jedoch sehr unterschiedlich. Am elektrischsten fährt Norwegen: Dort ist fast jedes dritte neue Auto (knapp 29 Prozent) ein Elektroauto, gefolgt von den Niederlanden mit 6,4 Prozent und Schweden mit 3,4 Prozent.

Hierzulande liegt der Anteil weiterhin bei 0,7 Prozent. 2016 wurden gut 11.300 Elektroautos neu angemeldet. Damit wurden im vergangenen Jahr verglichen mit dem Vorjahr trotz Kaufprämie sogar sechs Prozent weniger Elektroautos abgesetzt. Insgesamt sind laut IAE in Deutschland derzeit knapp 41.000 Elektroautos unterwegs. Den größten Einbruch gab es in Dänemark: Dort gingen die Verkäufe der Elektroautos dramatisch zurück, nachdem die Regierung Steuervergünstigungen aufgehoben hatte.

China hat die meisten E-Fahrzeuge

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
  2. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die meisten Elektrofahrzeuge sind in China unterwegs: Dort sind gut 483.000 Elektroautos angemeldet. Hinzu kommen über 200 Millionen elektrische Zweiräder sowie über 300.000 Elektrobusse.

2009 hatte die Bundesregierung das Ziel ausgegeben, Deutschland solle der Leitmarkt für Elektromobilität werden. Bis 2020 sollten eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße. Davon hat sich inzwischen auch Bundeskanzlerin Angelas Merkel verabschiedet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


burn-nation 14. Sep 2017

Hallo, über das Thema habe ich mir auch schon (laienhafte) Gedanken gemacht. Die...

gadthrawn 19. Jun 2017

Wenn man eine sehr eingeschränkte Sicht hat ist es einem vielleicht klar. Wenn man wei...

gadthrawn 19. Jun 2017

Hm.. 1000 Zyklen beim Laden zuhaue und an der Arbeit um Zurückzukommen, macht 500...

plutoniumsulfat 15. Jun 2017

Naja, E-Autos sind teurer als jegliche Verbrenner, also für einen Großteil der...

Dwalinn 14. Jun 2017

Dann hast du ihn aber nicht bei regen getestet ;-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klage
Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen

In einer Sammelklage wird Paypal vorgeworfen, Konten ohne Nennung von Gründen einzufrieren und das Geld nach 180 Tagen zu behalten.

Klage: Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen
Artikel
  1. Krypto-Verbot: Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo
    Krypto-Verbot
    Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo

    Schürfen von Kryptowährungen ist im Kosovo seit kurzem verboten. Mineure versuchen, ihr Equipment oft zu Schleuderpreisen loszuwerden.

  2. Malware: Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine
    Malware
    Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine

    Die Schadsoftware soll sich als Ransomware tarnen.

  3. Großunternehmen: Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen
    Großunternehmen
    Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen

    Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Mindeststeuer für Großunternehmen in Deutschland schnell einführen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u.a. WD Blue 3D 1TB 79€, be quiet! Straight Power 11 850W 119€ u. PowerColor RX 6600 Hellhound 529€) • Alternate: Weekend-Deals • HyperX Cloud II Wireless 107,19€ • Cooler Master MH752 54,90€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.599€ • Saturn-Hits • 3 für 2: Marvel & Star Wars [Werbung]
    •  /