Gespräche mit Musik-Labels: Tesla will eigenen Musikstreamingdienst starten

Tesla will für seine Elektroautos einem Medienbericht zufolge einen eigenen Musikstreamingdienst anbieten. Nach Angaben der Website Recode(öffnet im neuen Fenster) verhandelt Tesla mit allen großen Plattenfirmen über einen Musikservice, der mit den Autos gebündelt werden soll. Die Tesla-Fahrzeuge besitzen Internet-Konnektivität und verfügen über alle notwendigen Bedienelemente wie ein Touchscreen-Display, mit dem die Wiedergabe oder die Musikauswahl gesteuert werden könnten.
Laut Recode ist Tesla daran interessiert, unterschiedliche Pakete für das Musikstreaming anzubieten, beginnend mit einem Webradio-Angebot. Mit Spotify gibt es bereits ein Abkommen für Teslas, die außerhalb der USA verkauft werden. Warum Tesla dieses Abkommen nicht ausweitet oder mit einem anderen Anbieter wie Apple Music eine Kooperation eingeht, ist nicht klar.
Auf dem Entwicklerevent WWDC 2016 Mitte Juni teilte Apple mit, dass sein Musikstreamingdienst 15 Millionen Abokunden habe. Ein Jahr später zählt Apple 27 Millionen zahlende Abonnenten. Hauptkonkurrent Spotify hatte im März 2017 50 Millionen zahlende Abonnenten weltweit. Insofern machten die 100.000 bereits ausgelieferten Tesla-Fahrzeuge und die 400.000 vorreservierten Model-3-Elektroautos für diese Dienste kaum einen Unterschied.