Abo
  • IT-Karriere:

Hongkong: Mit Ende der Subventionen endet auch Teslas Erfolg

Seit die staatlichen Subventionen für Elektroautos in Hongkong ausgelaufen sind, ist die Zahl der zugelassenen Teslas von 2.939 im März 2017 auf null im April gesunken. Elektromobilität scheint nur staatlich gefördert zu funktionieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model 3
Tesla Model 3 (Bild: Tesla)

Nach dem Ende der Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge am 1. April sind in Hongkong laut einem Bericht des Wall Street Journals keine neuen Teslas mehr angemeldet worden. Im März 2017 waren dem Bericht zufolge noch knapp 3.000 neue Teslas registriert worden. Derzeit können Elektroautos offenbar nur mit staatlicher Förderung wettbewerbsfähig werden.

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. DIEBOLD NIXDORF, Ilmenau

Die Steuer fällt zum Verkaufszeitpunkt an und kann laut Wall Street Journal in manchen Fällen den Neupreis des Fahrzeugs erreichen. Die Elektroauto-Ausnahme machte unter anderem die Tesla-Modelle attraktiv. Mit Blick auf Verkehrsstaus wurde die Steuer auf Elektroautos erweitert, wobei es im Vergleich zur Steuer für Verbrenner einen Nachlass von bis zu 11.000 Euro gibt. In Hongkong wurden im Dezember 2016 und Januar 2017 jeweils rund 170 Teslas neu angemeldet. Im Februar stieg die Zahl auf rund 600, im März auf knapp 3.000 Autos.

Ohne Subventionen werden kaum Elektroautos verkauft

Auch in Dänemark brach nach Ende der Subventionierung der Markt für Elektroautos zusammen. Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen, bei denen Plugin-Hybride sogar mitgerechnet wurden, sanken in Dänemark im ersten Quartal 2017 um 60,5 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres 2016. Das führte dazu, dass die Regierung die Subventionen wieder einführte. Im Nachbarland Schweden gibt es laut Bloomberg eine Vielzahl von Subventionen, darunter eine Fünfjahressteuerpause und eine 40.000-Kronen-Kaufprämie (rund 4.100 Euro).

Elektroautos in Deutschland eher ein Flop

Der Anteil der Elektroautos ist weltweit gering: Gerade mal 0,2 Prozent aller Pkw fahren elektrisch. Das sind rund zwei Millionen Elektroautos. Einen hohen Anteil bei den Neuzulassungen hat Norwegen: Dort ist fast jedes dritte Auto (knapp 29 Prozent) ein Elektroauto, gefolgt von den Niederlanden mit 6,4 Prozent und Schweden mit 3,4 Prozent. In Deutschland liegt der Anteil trotz Elektroautoprämie bei 0,7 Prozent. Hierzulande funktioniert Elektromobilität nicht einmal mit Subventionen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 16,95€
  2. 41,95€
  3. (u. a. Xbox Live Gold 12 Monate 45,99€)
  4. ab 59,98€ (mit Vorbesteller-Preisgarantie)

magic23 15. Jul 2017

Ja, 10.000 Tote, aber in ganz Europa. Also 10.000 von ca 743 Millionen. Dieses Detail...

Missingno. 14. Jul 2017

Weißt du was noch viel günstiger ist? Ein Firmenwagen. Da zahlt man monatlich 0...

matzems 12. Jul 2017

Habe schon einige Tesla Taxis gesehen, gestern wieder eins. Aber das E-Auto kommt nur...

Komischer_Phreak 12. Jul 2017

...die variablen Kosten ;-)

Anonymer Nutzer 12. Jul 2017

Doch, ich habe dir erklärt, wieso die Technologie reif ist und du hast mit dem Satz "das...


Folgen Sie uns
       


AMD stellt Navi-Grafikkarten vor

Die neuen GPUs sollen deutlich effizienter und leistungsstärker sein und ab Juli 2019 verfügbar sein.

AMD stellt Navi-Grafikkarten vor Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Webbrowser: Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking
      Webbrowser
      Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking

      Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
      Eine Analyse von Sebastian Grüner

      1. Europawahlen Bundeszentrale will Wahl-O-Mat nachbessern
      2. Werbenetzwerke Weitere DSGVO-Untersuchung gegen Google gestartet
      3. WLAN-Tracking Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen

        •  /