Abo
  • Services:
Anzeige
Flugauto Terrafugia TF-X
Flugauto Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)

Terrafugia: Volvo-Muttergesellschaft übernimmt Flugauto-Hersteller

Flugauto Terrafugia TF-X
Flugauto Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)

Volvos Mutterkonzern Geely hat den Flugauto-Hersteller Terrafugia übernommen. Das Unternehmen entwickelt Autos, die vertikal starten und landen können. Das nächste Modell wird ein Senkrechtstarter.

Der chinesische Mischkonzern Geely hat einem Zeitungsbericht zufolge das Flugauto-Unternehmen Terrafugia übernommen. Laut South China Morning Post stand Geely bereits länger in Verhandlungen mit dem US-Flugautohersteller. Terrafugia ist eine Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology. Sein Name bedeutet so viel wie Flucht von der Erde. Sein erstes Flugauto Transition stellte das Unternehmen bereits vor einigen Jahren vor, es flog auch schon öffentlich.

Anzeige

Transition hat einen Verbrennungsantrieb und kann zwei Passagiere transportieren. Die Fahrgastzelle ähnelt dem Cockpit eines Sportflugzeugs. Zudem sind die Vorderräder außen angebracht und verschwinden nicht in der Karosserie, während sich die Hinterräder im Doppelrumpf befinden. Im Straßenmodus ist Transition etwa 6 Meter lang, 2,3 Meter breit sowie 2 Meter hoch.

Transition ist eines der wenigen Flugautos, die als Light Sport Aircraft zertifiziert wurden. Das bedeutet, dass Terrafugia ein Straßen- und Luftfahrzeug herstellen darf, das von Freizeitpiloten geflogen werden kann.

Terrafugia will künftig auch elektrisch starten und landen

Der Nachfolger ist das Flugauto TF-X. Der viersitzige Senkrechtstarter mit Hybridantrieb soll dank Elektroantrieb leise landen und starten. Er besitzt schwenkbare Propeller und ähnelt damit dem V-22 Osprey der US-Airforce. Der Geradeausflug soll mit einem Verbrennungsantrieb erfolgen. Flugautos arbeiten mit ausklappbaren Flügeln, um im Straßenverkehr zurechtzukommen. Doch beim TF-X ist auch der Antrieb auf den Flügeln montiert, so dass dieser ebenfalls ausgeklappt werden muss. Das Flugauto ist ein Hochdecker, das heißt der ausklappbare Tragflügel ist über der Oberkante am Rumpf angeordnet.

Wann Terrafugia TF-X gebaut, erstmalig fliegen oder gar in den Verkauf gehen wird, ist unbestimmt. Erste Tests für ein verkleinertes Modell wurden 2015 genehmigt.

Neben Terrafugia arbeiten andere auch am Flugauto

Auch andere Firmen arbeiten an Flugautos. Der PAL-V Liberty ist beispielsweise ein Tragschrauber, bei dem der Rotor anders als beim Hubschrauber nicht durch ein Triebwerk, sondern passiv durch den Fahrtwind in Drehung versetzt wird. Der Tragschrauber kann auch in ein Auto verwandelt werden. Das slowakische Flugauto Aeromobil 3.0 stürzte hingegen bei einem Testflug 2015 ab.

Airbus und Italdesign haben bei der Genfer Automesse 2017 das Konzept Pop-up präsentiert, das sowohl Fahr- als auch Flugzeug ist und sich je nach Bedarf in das eine oder andere verwandeln kann.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Stuttgart
  2. AEVI International GmbH, Berlin
  3. Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, München
  4. HIT Hanseatische Inkasso-Treuhand GmbH, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

  1. Re: Endlich remove für Streams

    Das... | 21:44

  2. Re: Der starke Kleber

    ArcherV | 21:44

  3. Re: Vodafone ist schlimm - Unitymedia funktioniert

    Silberfan | 21:37

  4. Re: Typich das Veralten der Massen

    violator | 21:19

  5. Re: wie kommt ihr darauf, dass QI bei anderen...

    Silberfan | 21:18


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel