Nicolas Hulot: Minister will ab 2040 Autos mit Verbrennungsmotor stoppen

Der französische Umweltminister Nicolas Hulot will, dass sein Land bis 2050 CO2-neutral ist und ab 2040 den Verkauf von Autos mit Diesel- und Benzinmotoren verbieten. Ob die Industrie bis dahin Alternativen schaffen könnte, ist nicht thematisiert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Frankreich will Ende des Verkaufs von Autos mit Verbrennungsmotor.
Frankreich will Ende des Verkaufs von Autos mit Verbrennungsmotor. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Der französische Umweltminister Nicolas Hulot will ab 2040 in seinem Land keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zulassen. Dies kündigte der 62-Jährige, der dann vermutlich nicht mehr im Amt sein wird, bei der Präsentation des Klimaschutzplans der neuen französischen Regierung an. Ein Gesetz dazu gibt es nicht.

Stellenmarkt
  1. Software Engineer (m/w/d) im Bereich Service Operations
    ASCon Systems GmbH, Stuttgart, München, Mainz
  2. IT-Support Mitarbeiter (m/w/d) für EPLAN Lösungen
    EPLAN GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein
Detailsuche

Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge sagte Hulot: "Wir kündigen hiermit das Ende des Verkaufs von Autos mit Benzin- und Dieselmotoren für 2040 an." Wie dieser Plan im Hinblick auf die europäischen Partner durchgesetzt werden soll, sagte er nicht. Allerdings gibt es in Norwegen und den Niederlanden ähnliche Pläne.

Frankreich soll 2050 CO2-neutral sein

Der Umweltminister will, dass Frankreich bis 2050 eine neutrale CO2-Bilanz aufweise, und der Preis für eine Tonne CO2 im ETS-Handelssystem (European Union Emissions Trading System) bis 2030 auf 100 Euro steige. Aktuell liegt der Preis für ein CO2-Zertifikat bei etwa 5,60 Euro. Diese Preise bieten kaum Anreiz zur Emissionsreduktion.

Autohersteller können vom Verbrennungsmotor nicht lassen

Zuvor hatte der Autohersteller Volvo angekündigt, ab 2019 nur noch Hybrid- oder Elektroautos zu produzieren und anzubieten. Auf den Verbrennungsmotor will das Unternehmen also nicht verzichten. Eine neue Dieselmotor-Generation will Volvo indes nicht mehr entwickeln. Porsche will zwar schon 2023 und damit früher als andere deutsche Hersteller jedes zweite Auto mit einem Elektroantrieb verkaufen, doch auch dort wird ein Ende des Verbrennungsmotors nicht beschworen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Kleba 09. Jul 2017

Die "Produktion" von Tieren als Nahrungsmittel und alles was damit zusammenhängt...

Anonymer Nutzer 08. Jul 2017

Da muss ich Dir leider zustimmen. So viel geballte Ignoranz/Lobby liest man selten. Es...

Anonymer Nutzer 08. Jul 2017

Theoretisch dauert eine Ladezyklus vielleicht 8 Stunden, in der Realität ist es viel...

robinx999 07. Jul 2017

Der einfache Hybrid verwendet nur Rekuperation heißt also beim Bremsen wird die Energie...

DeathMD 07. Jul 2017

Carsharing, Elektroautos, öffentliche Verkehrsmittel, elektrische Einsitzer... schon...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation  
Die dubiose Adresse in Berlin-Treptow

Angeblich hat das Innenministerium nichts mit dem Bundesservice Telekommunikation zu tun. Doch beide teilen sich offenbar ein Bürogebäude.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Bundesservice Telekommunikation: Die dubiose Adresse in Berlin-Treptow
Artikel
  1. Reddit: IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig
    Reddit
    IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig

    Ein anonymer IT-Spezialist will unbemerkt seinen Job vollständig automatisiert haben. Dem Arbeitgeber sei dies seit einem Jahr nicht aufgefallen.

  2. E-Mail: Outlook-Suche in MacOS 12.1 ist noch immer kaputt
    E-Mail
    Outlook-Suche in MacOS 12.1 ist noch immer kaputt

    Seit Wochen ärgern sich Outlook-User darüber, dass die E-Mail-Suche unter MacOS 12.1 nicht mehr richtig funktioniert. Ein Fix ist in Arbeit.

  3. Spielebranche: Microsoft will Activision Blizzard übernehmen
    Spielebranche
    Microsoft will Activision Blizzard übernehmen

    Diablo und Call of Duty gehören bald zu Microsoft: Der Softwarekonzern will Activision Blizzard für rund 70 Milliarden US-Dollar kaufen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 wohl am 19.01. bestellbar • RTX 3080 12GB bei Mindfactory 1.699€ • Samsung Gaming-Monitore (u.a. G5 32" WQHD 144Hz Curved 299€) • MindStar (u.a. GTX 1660 6GB 499€) • Sony Fernseher & Kopfhörer • Samsung Galaxy A52 128GB 299€ • CyberGhost VPN 1,89€/Monat [Werbung]
    •  /