Fisker Emotion: Elektrosportwagen mit enormer Reichweite vorgestellt

Der Elektrosportwagen Emotion ist von Firmengründer Henrik Fisker über Twitter offiziell vorgestellt worden. Das Fahrzeug soll 640 Kilometer weit kommen und in 9 Minuten für weitere 160 km aufgeladen werden.

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Fisker Emotion
Fisker Emotion (Bild: Fisker)

Der Fisker Emotion soll am 17. August 2017 offiziell vorgestellt werden und 2019 auf den Markt kommen. Das bestätigte Firmengründer Henrik Fisker. Das Fahrzeug verfügt über Sensoren wie einen Lidar-Scanner zur Abtastung der Umgebung, um automatisierte Fahrfunktionen ermöglichen zu können. Welchen Automatisierungsgrad das Fahrzeug erreicht, teilte Fisker nicht mit. Die Software soll von externen Unternehmen erst noch entwickelt werden. Fisker wirkte unter anderem beim Designen von Modellen wie dem Aston Martin DB9 und dem BMW Z8 mit.

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Das Fahrzeug soll eine Graphen-Batterietechnik nutzen. Das Unternehmen behauptet, dass seine Graphentechnik eine längere Reichweite, schnellere Ladezeiten und eine höhere Batterielebensdauer ermögliche. Die Technik wurde aber noch nicht von unabhängiger Stelle betrachtet. Der Akku ist eine Entwicklung des Unternehmens Fisker Nanotech, einem Joint Venture von Fisker und Nanotech Energy. Das ist eine Ausgründung der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA), die die von Richard Kaner und Maher El-Kady entwickelten Energiespeicher vermarkten soll.

  • Fisker Emotion (Bild: Fisker)
  • Fisker Emotion (Bild: Fisker)
Fisker Emotion (Bild: Fisker)

Der Wagen soll ab rund 130.000 US-Dollar kosten und eine Reichweite von rund 640 km erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 260 km/h angegeben. In 9 Minuten soll der Akku für eine Reichweite von 160 km aufgeladen werden können. Wie lange der komplette Ladevorgang dauert und welche Kapazität der Akku aufweist, teilte Fisker noch nicht mit. Ab dem 30. Juni 2017 sollen Vorbestellungen aufgenommen werden.

Der Fisker Emotion soll in geringen Stückzahlen mit einem Materialmix aus Carbonfaser und Aluminum entstehen und Schmetterlingstüren haben. Gebaut wird er von VLF, einem Hersteller, den Fisker teilweise besitzt.

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"Es wird auch ein zweites Modell mit höherem Produktionsvolumen und niedrigeren Kosten folgen", sagte Fisker. Die Produktion soll von einem etablierten Automobilhersteller übernommen werden. Welcher das sein wird, verriet Fisker noch nicht. Das neue Fahrzeug basiert auf einer modularen Plattform, so dass nach Angaben des Unternehmens in absehbarer Zukunft durchaus weitere Modelle entstehen können.

Fisker Inc. heißt Fiskers neues Unternehmen. Der Vorgänger Fisker Automotive war nicht so erfolgreich: Zwar kam der Fisker Karma 2011 auf den Markt. Allerdings verkaufte sich das Auto schlecht. Hinzu kamen Probleme mit dem Akku, den der US-Hersteller A123 lieferte. Wegen interner Querelen verließ Fisker Anfang 2013 sein eigenes Unternehmen. Ende jenes Jahres meldete Fisker Automotive Insolvenz an.

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Dwalinn 15. Jun 2017

Naja gibt halt günstige und teure Porsche ein 918 ist ja nicht gerade billig aber...

gadthrawn 14. Jun 2017

Es geht nicht nur in den Preis. Einem Sporteagenkäufer kannst du gut verkaufen, das viel...

gadthrawn 14. Jun 2017

Nein, du kannst nicht jeden Elektromotor auf Überlast betreiben, die meisten nehmen dir...

Anonymer Nutzer 14. Jun 2017

Das liegt in der Natur der Sache eines Diesels.

cpt.dirk 13. Jun 2017

Kein Problem - lasst einfach mal die Jungs von der Telekom ran. Die regeln das mit dem...



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