EWII TRIPL: Hermes testet Elektrodreirad für Paketzustellung

Der Paketzusteller Hermes erprobt in Göttingen mit dem EWII TRIPL ein Elektromobil mit drei Rädern. Das Gefährt verfügt über einen 750 Liter großen Laderaum und kann in verkehrsbeschränkten Innenstädten fahren. Konkurrent Deutsche Post baut gar eigene Elektrolieferwagen und Fahrräder.

Artikel veröffentlicht am ,
Hermes EWII TRIPL
Hermes EWII TRIPL (Bild: Hermes)

Hermes Germany erprobt in Göttingen die Zustellung von Paketen mit dem Elektrodreirad EWII TRIPL aus Dänemark. "Wir nutzen das TRIPL für die Zustellung von kleinen Päckchen und Tütensendungen im Göttinger Innenstadtbereich. Vor allem die deutlich leichtere Parkplatzsuche, die Wendigkeit und die vergleichsweise hohe Reichweite machen das Fahrzeug für uns interessant. Zudem können wir mit dem TRIPL auch Straßen und Wege befahren, die für konventionelle Transporter gesperrt sind. Dadurch wird die Zustellung speziell in der Altstadt beschleunigt und vereinfacht", sagte Dennis Isern von Hermes. Getestet wird zunächst bis Ende August 2017.

  • Hermes EWII TRIPL (Bild: Hermes)
  • Hermes EWII TRIPL (Bild: Hermes)
  • Hermes EWII TRIPL (Bild: Hermes)
  • Hermes EWII TRIPL (Bild: Hermes)
Hermes EWII TRIPL (Bild: Hermes)
Stellenmarkt
  1. Data Scientist (d/m/w)
    TeamBank AG, Nürnberg
  2. Information Security Analyst*innen (m/w/d)
    Technische Universität Braunschweig, Braunschweig
Detailsuche

Ohne Akku wiegt das Fahrzeug 221 kg, mit einem 8-kWh-Akku rund 300 kg. Dieser soll für eine Reichweite von 100 km ausreichen und wird über normale 230-Volt-Steckdosen geladen. Das Dreirad ist 2.413 mm lang und 1.267 mm breit. Der Wendekreis liegt bei 7,5 Metern. Schnell ist das Elektromobil nicht - bei 45 km/h ist Schluss. Für die Sicherheit wurden vorne und hinten hydraulische Scheibenbremsen montiert. Die Kraftübertragung erfolgt auf das Hinterrad.

Göttingen eignet sich laut Hermes für dieses Zustellkonzept, weil die Innenstadt nur zu bestimmten Zeiten mit normalen Fahrzeugen befahrbar sei. In Hamburg testete Hermes 2016 zusammen mit Starship einen kleinen Roboter, der Pakete autonom zum Kunden bringt. Mit Daimler wurde der elektrifizierte Sechstonner-Lkw Fuso Canter E-Cell erprobt und am Hermes-Depot in Stuttgart eingesetzt.

Anfang 2018 sollen von Hermes zunächst in Stuttgart und Hamburg Elektrofahrzeuge zum Ausliefern von Päckchen und Paketen genutzt werden. Bis 2020 sollen in Deutschland 1.500 Elektrotransporter der Baureihen Vito und Sprinter von Mercedes-Benz unterwegs sein. Bis zum Jahr 2025 plant Hermes, Sendungen in den Innenstadtbereichen der deutschen Großstädte emissionsfrei zuzustellen. Die Elektrofahrzeuge sollen nach Angaben des Unternehmens mit Strom aus zu 100 Prozent regenerativen Energiequellen geladen werden.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop für Social Media Anwendungen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.10.2022, virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Konkurrent Deutsche Post baut mit seiner Tochterfirma Streetscooter gar eigene Elektroautos. Der kleine Transporter Work hat eine Reichweite von ungefähr 80 km. Bei einem Laderaumvolumen von 4,3 Kubikmetern können 710 kg zugeladen werden. Künftig soll auch ein größerer Transporter mit Ford auf Basis des Transits batteriebetrieben werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


plutoniumsulfat 16. Jul 2017

Die sind aber nicht so schlecht bezahlt, weil es jetzt auf einmal Onlinehandel gibt.

Berner Rösti 15. Jul 2017

DHL kam diese Woche nicht hinterher, die zigtausenden Amazon-Pakete auszuliefern. War...

gadthrawn 13. Jul 2017

Nichtsdestotrotz habe ich voller Überraschung schon Hermes und DHL Pakete sehr...

layer8 12. Jul 2017

sollen sie einen Käfig wie bei der BMW C1 rauf bauen, fällt auch gleich die Helmpflicht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Leistungsaufnahme: Effizienz muss man auch wollen
    Leistungsaufnahme
    Effizienz muss man auch wollen

    Neue Hardware wird immer effizienter. Auch High-End-Prozessoren und Grafikkarten können sehr sparsam sein. Leider ist das nicht Standard.
    Ein IMHO von Martin Böckmann

  2. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

  3. PXW: Huawei bietet bald wieder 5G-Smartphones an
    PXW
    Huawei bietet bald wieder 5G-Smartphones an

    Der Telekomausrüster Huawei kommt nicht ohne seine darniederliegende Smartphone-Sparte aus. Jetzt zeichnen sich trotz Handelskrieg echte Lösungen ab.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /