Die Porno-Branche hat Gesichtserkennungssoftware entdeckt: Die Suchseite Megacams.me will anhand eines hochgeladenen Fotos Porno-Webcam-Videos finden, deren Darsteller der Person auf dem Bild ähnelt. Die Gesichtserkennung scheint von Microsoft zu stammen.
Um den Play Store und andere Android-Apps auf Chromebooks zu nutzen, setzen die Google-Entwickler auf Wayland-Protokolle und eigene Erweiterungen. Android selbst läuft dabei in einem Container.
Dank der Webspeech-Synthese-API kann die aktuelle Version 49 von Firefox Texte vorlesen, was die Leseansicht unterstützt. Zudem sind die Videodarstellung und der Umgang mit HTTPS-Logins verbessert worden. Hello ist nicht mehr Teil des Browsers.
Mit einer seiner größten Übernahmen seit längerer Zeit kauft Google Apigee. Die API-Tools des Unternehmens kommen in die Google Cloud, erklärte Diane Greene, Senior Vice President für Googles Cloud-Sparte.
Eigenlicht sollte 2017 Schluss sein, aber Adobe hat offenbar Erbarmen mit dem NPAPI-Flash-Plugin für Linux. Mit einem Patch wird das Tool auf Version 23 gebracht, es soll auch künftig unterstützt werden.
Für das Oneplus Three stehen mittlerweile erste Builds von Cyanogenmods CM 13 zur Verfügung - Three-Nutzer stehen also vor der Wahl, ob sie nicht vom ursprünglichen OxygenOS dorthin wechseln wollen. Wir haben uns zwei Threes geschnappt und die Systeme miteinander verglichen.
OpenSSL veröffentlicht die neue Version 1.1.0. Neu hinzugekommen sind die Algorithmen ChaCha20 und X25519 sowie Unterstützung für Certificate Transparency. Vor allem aber ist das Release eine große Aufräumaktion.
Microsoft hat die finale 64-Bit-Version von Office 2016 für Mac veröffentlicht. Bisher war diese nur für Mitglieder des Insider-Programms erhältlich. Das Update auf Version 15.25 behebt Sicherheitsprobleme. Auch für Mac-Office 2011 steht ein Sicherheits-Update bereit.
Arduino.cc hat seinen Online-Editor für alle freigegeben. Benutzer sollen sich nicht mehr um Updates kümmern müssen. Allerdings ist die Hardware-Unterstützung noch eingeschränkt.
Ein paar Shader-Einheiten weniger als die Radeon RX 480 und nur die Hälfte an Videospeicher: Die Radeon RX 470 für etwas über 200 Euro erweist sich als Preis-Leistungs-Kracher, Spieler müssen allerdings gewisse (verschmerzbare) Qualitätsabstriche machen.
Mozilla will künftig jedem Tab und jedem Addon im Firefox-Browser einen eigenen Prozess samt Sandbox zuweisen können. Inkompatible Addons werden dann nicht mehr unterstützt.
Mit der aktuellen Version 48 des Firefox-Browsers rollt Mozilla endlich die Multi-Prozess-Architektur aus, vorerst aber nur für wenige Nutzer. Die Version forciert außerdem die Addon-Signaturen, enthält Webextensions, Rust-Code und beendet den Support für alte Mac-OS-Versionen.
Die Radeon Software 16.7.3 eignet sich gut für Lara Crofts neues Abenteuer: Wer eine Grafikkarte mit Polaris-Architektur nutzt, erhält unter D3D11 und D3D12 deutlich mehr Bilder pro Sekunde.
Das australische Unternehmen Megaport bietet Kunden elastische Netzwerkverbindungen an. Dazu kaufte die Firma nun verschiedene Internetknoten in Europa.
Nach der Offenlegung von Chakracore durch Microsoft stehen erstmals experimentelle Versionen der Javascript-Engine des Edge-Browsers für Linux und Mac OS X bereit. Der Port soll der Verwendung in Node.js dienen.
Das Direct3D 12- und das Vulkan-API entlocken älteren CPUs mehr Bilder pro Sekunde: Wir haben einen FX-6300 (Bulldozer) mit einer Radeon RX 480 kombiniert und verglichen, wie groß oder besser gesagt wie klein der Abstand zu einem Core i7-6700K (Skylake) ausfällt.
Trotz Nvidias Tegra K1 wird Google mit Android Nougat die Vulkan-Schnittstelle nicht beim Nexus 9 unterstützen. Das zwei Jahre alte Tablet muss damit weiterhin mit der OpenGL-Schnittstelle auskommen.
Konstante Bildrate, dafür bei viel Action weniger zu rendernde Pixel: Die PC-Version von Gears of War 4 unterstützt eine dynamische Auflösung, ein bei Spielekonsolen beliebter Kniff.
Das Khronos-Konsortium stellt eine offizielles C++-API für die Grafikschnittstelle Vulkan bereit. Damit sollen übliche C-Fehler vermieden werden. Der Code stammt von zwei Nvidia-Angestellten und könnte den Entwicklern von Spiele-Engines helfen.
Zwei Grafikkarten, zwei Low-Level-Schnittstellen: Spiele wie Doom und Quantum Break nutzen Vulkan oder Direct3D 12. Wir haben verglichen, was die beiden APIs der Geforce GTX 1060 und der Radeon RX 480 an Leistung entlocken - einige Überraschungen inklusive.
AMD arbeitet erneut mit Firaxis zusammen: Civilization 6 erscheint im Herbst exklusiv für den PC und nutzt die Direct3D-12-Schnittstelle. Async Compute lastet Radeon-Grafikkarten besser aus.
Die neue Version 5.1 von Virtualbox setzt für die Oberfläche auf Qt5. Das Entwicklerteam des Werkzeugs von Oracle hat außerdem die Audio-Funktionen überarbeitet und die Leistung in bestimmten Situationen deutlich verbessert.
Entwickler und Interessierte können sich die zweite Vorschau von Googles Smartwatch-Betriebssystem Android Wear 2.0 herunterladen. Neu ist die Unterstützung von Handgelenksgesten sowie Verbesserungen bei den neuen App-Menüs.
Höhere Bildrate dank neuer Schnittstelle: id Softwares Doom unterstützt mit dem zweiten Patch das Vulkan-API. Davon profitieren AMD- und Nvidia-Grafikkarten sowie Intel-GPUs deutlich.
In der kommenden Android-Version will Google mit einer umstrittenen Maßnahme verhindern, dass verschlüsselte Daten von Angreifern mitgelesen werden. Außerdem soll das Betriebssystem vor Erpressungstrojanern schützen.
300.000 statt 100.000 US-Dollar hat die Kickstarter-Kampagne erzielt: Das Keyboard 5Q ist eine mechanische Tastatur, die per Beleuchtung und Cloud-Anbindung als Dashboard fungieren soll.
Sicherheitsforscher haben im Client der Let's Encrypt-Alternative Start Encrypt zahlreiche Probleme gefunden, die die Ausstellung gültiger Zertifikate für beliebige URLs ermöglichte. Der Client hatte zudem zahlreiche weitere Probleme, die jetzt behoben sein sollen.
Weniger Bilder pro Sekunde statt mehr: Zumindest auf aktuellen Nvidia-Grafikkarten läuft Total War Warhammer mit der Direct3D-12-Beta deutlich langsamer als mit der D3D11-Schnittstelle.
Geld- und Bankwesen stehen vor fundamentalen Veränderungen: Startups wirbeln Banken durcheinander, neue Wege entstehen für Zahlungsverkehr, Kreditvergabe und die Bewertung privater Kreditwürdigkeit. Ob wir in Zukunft noch mit Bargeld bezahlen werden, ist dabei noch die geringste Frage.
Die Werkzeuge für Intels SGX stehen jetzt für Linux bereit. Mit dieser Befehlssatzerweiterung können Anwendungen ihre Daten oder Code in speziell geschütztem Speicher ablegen und so vor nicht autorisiertem Zugriff schützen.
Microsofts neue Nano Server sollen kleiner und dadurch sicherer sein als herkömmliche Server und weniger Speicherplatz brauchen als etwa Core-Server. Sie sind vor allem für Web- und Cloud-Anwendungen in größeren Rechenzentren gedacht. Für wen und für welche Anwendungsfälle lohnt sich der Einsatz?
Das GUI-Framework GTK soll nach den Problemen mit Version 3 künftig alle zwei Jahre eine stabile Version mit Langzeitpflege bekommen. Das geplante eigene Versionsschema sorgt allerdings schon jetzt für harsche Kritik.
Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2016 einen detaillierten Einblick in sein neues Mobilbetriebssystem gegeben. Mit iOS 10 ändert sich wieder einmal das Interface und es gibt auch sonst viele Neuerungen.
Lenovo stellt für sein neues, modulares Smartphone Moto Z ein offenes Entwicklerkit vor, um eigene Module zu entwickeln. Wem es an Elektronikwissen oder Lötfähigkeiten mangelt, kann auch Aufsätze für den Raspberry Pi nutzen.
Die aktuelle Version des Firefox unterstützt Googles Widevine CDM für DRM-Inhalte und HTML5-Video für Youtube-Einbettungen. Entwickler können zudem die Leistung von Webseiten messen, und der Browser unterstützt Cipher-Suites mit Chacha20 und Poly1305.
Computex 2016 Intels neues CPU-Topmodell für Spielerechner und kleine Workstations ist ein Decacore mit einem speziellen Turbo, der ihn noch schneller macht. Allerdings kostet er ein Vermögen und gerade Übertakter können den Broadwell-Chip links liegen lassen.
Der Gerichtsentscheid zugunsten von Google im Streit um Java-APIs freut viele Beobachter. Eine Anwältin von Oracle aber meint, dass das Urteil die Existenz der General Public License gefährde - und damit den Bestand der Open-Source-Community.
Aberwitzige Argumente, uralte E-Mails und merkwürdige Wendungen: Der Copyright-Prozess Oracle gegen Google hat alles, was eine richtig gute Seifenoper braucht - aber wenig, mit dem die Jury etwas anfangen kann.
In der Version 4 wird Googles Safe-Browsing-API responsiv: Auf Smartphones soll sie sich anders verhalten als auf dem Desktop. Damit sollen Ressourcen gespart werden. Auch ein Referenzclient wurde veröffentlicht.
Google I/O In Android baut Google für Apps einen Automatikbetrieb ein. Apps können auf verschiedene Ereignisse reagieren und sich selbst starten. Für den Nutzer entfällt der Aufruf einer App, das Smartphone soll intelligenter erscheinen.
Eine Bank setzte zur Überprüfung von Transaktionen offenbar keine Hashwerte der einzelnen Vorgänge ein - sondern nimmt eine Sichtprüfung von PDFs vor. So konnten Angreifer ihre gefälschten Transaktionen verstecken.
Wenn sich jemand mit Anonymität im Netz auskennt, dann doch sicher Drogenhändler im Darknet - könnte man meinen. Doch in ihrem Leitfaden zur Anonymität stellen die Betreiber eines Marktplatzes gewagte Theorien auf und vergessen eine ganze Menge.
Vor Gericht streiten Oracle und Google um 11.000 Codezeilen API-Code: Diese seien laut Oracle entscheidend für den Erfolg von Android gewesen, für Google sind sie nur ein winziger Bruchteil des Gesamtwerks. Google hofft auf ein Fair-Use-Urteil.
Auch Kinder können Bugs bei Instagram finden. Ein finnischer Junge hat für eine Fehlermeldung 10.000 US-Dollar von Facebook bekommen, mit denen er offenbar großzügig umgehen will.
Erst trainieren, dann optimieren: Die Snapdragon Neural Processing Engine für Qualcomms Snapdragon 820 bringt Deep Learning lokal auf das Smartphone. Welche IP-Blöcke das Software Development Kit anspricht, bleibt den Entwicklern überlassen.
Die neue Version 6.0 von Node.js unterstützt fast komplett den aktuellen Javascript-Standard Ecmascript 2015. Zudem ist die Sicherheit verbessert worden, Module laden schneller und die Version bekommt Langzeitunterstützung. Alte Joyent-Versionen haben bald ausgedient.
Alternativen zu teuren Appliances gibt es im Bereich Software-defined Storage einige: Oft genügt es, Standardhardware mit einer Software zu einem ausfallsicheren Storage-Pool zusammenzuschalten. Wer dabei mit Lösungen wie GlusterFS nicht zufrieden war, sollte LizardFS testen.
Update Das Datum steht fest: Im März 2017 will Nintendo seine neue Plattform NX veröffentlichen. Der Hersteller betont erneut, dass sie auf einem "brandneuen Konzept" basiere. Auch zum nächsten The Legend of Zelda gibt es Neuigkeiten.