Abo
  • Services:

Doom: Vulkan macht die Hölle schneller

Höhere Bildrate dank neuer Schnittstelle: id Softwares Doom unterstützt mit dem zweiten Patch das Vulkan-API. Davon profitieren AMD- und Nvidia-Grafikkarten sowie Intel-GPUs deutlich.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Doom
Doom (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Das Spielestudio id Software hat den zweiten großen Patch für Doom veröffentlicht. Das Update fügt dem Ego-Shooter Unterstützung für die offene Grafikschnittstelle Vulkan hinzu, die ähnlich wie Microsofts Direct3D 12 die Leistung durch eine Hardware-nahe Programmierung steigern soll. Wir haben das mit AMDs Radeon RX 480, mit Intels HD Graphics 520 und mit Nvidias Geforce GTX 1080 ausprobiert - mit überzeugenden Resultaten.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Unsere regulären Messungen mit dem Tool Fraps funktionieren nur unter OpenGL, unter Vulkan verweigert das kleine Programm den Dienst. id Software hat allerdings in Doom ein eigenes Overlay integriert, was neben der Bildrate auch die Frametimes und die CPU- sowie GPU-Auslastung anzeigt. Längere Szenen lassen sich damit jedoch nicht aufzeichnen, sondern einzig Standbilder vergleichen - das reicht aber für eine grobe Einschätzung.

Mehr fps für fast alle

Im Falle der Geforce GTX 1080 haben wir alle Details auf Ultra/Nightmare plus TSSAA 8TX gestellt, gleiches gilt für die Radeon RX 480; als System nutzten wir unsere Grafikkarten-Plattform mit einem Core i7-6700K und 16 GByte RAM unter Windows 10. In 2160p ändert sich bei der Nvidia-Grafikkarte fast nichts (61 statt 59 fps), in 1440p hingegen steigert Vulkan die Leistung um +9 Prozent (112 statt 103 fps) und in 1080p um +27 Prozent (164 statt 129 fps).

Das AMD-Modell legt bei den drei Auflösungen gar um +25 Prozent (40 statt 32 fps), +26 Prozent (78 statt 62 fps) und +22 Prozent (115 statt 94 fps) zu. Die verglichen mit der Nvidia-Grafikkarte höhere Leistungssteigerung ist laut AMD auf Asynchronous Compute bei der Nutzung von TSSAA 8TX sowie Shader Intrinsics und Frame Flip Optimizations zurückzuführen.

Bei der integrierten Grafikeinheit HD Graphics 520 haben wir einzig mittlere Qualitätseinstellungen in 720p verwendet. Hier steigt die Bildrate ausgehend von OpenGL von 21 auf 27 fps, wenn stattdessen das Vulkan-API genutzt wird. Die Aktivierung geht mit einem Neustart einher, ergo muss der jeweils letzte Spielstand neu geladen werden. Wir empfehlen jedoch, die neue Grafikschnittstelle einfach dauerhaft eingeschaltet zu lassen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

cpt.dirk 17. Jul 2016

Es ging ja um die vermeintliche Untauglichkeit von Linux für Highend-Games. Und das ist...

itse 15. Jul 2016

Das sind aber keine Vulkan-Benches... Mit Vulkan-API laufen (alle getesteten Karten) die...

ms (Golem.de) 15. Jul 2016

Wieso ist es irritierend, relative Bezüge zu vergleichen? Wie soll man anders ausdrücken...

Gandalf_the_Grey 13. Jul 2016

Also ich kann die Messungen von Golem bestätigen (mit der GTX 1080) sowohl unter Vulkan...

VisorZ 13. Jul 2016

BTW: ich bin an Win 10 64bit gebunden.


Folgen Sie uns
       


Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019)

Das neue Latitude 7400 ist ein 2-in-1-Gerät für Geschäftskunden. Im ersten kurzen Test von Golem.de macht das Gerät einen guten Eindruck, der Preis ist mit mindestens 1.600 US-Dollar aber recht hoch.

Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
  2. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  3. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden

Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

    •  /