Abo
  • Services:

Mozilla: Firefox 49 kann vorlesen

Dank der Webspeech-Synthese-API kann die aktuelle Version 49 von Firefox Texte vorlesen, was die Leseansicht unterstützt. Zudem sind die Videodarstellung und der Umgang mit HTTPS-Logins verbessert worden. Hello ist nicht mehr Teil des Browsers.

Artikel veröffentlicht am ,
Firefox 49 nutzt die Sprachsynthese selbst zum Textevorlesen.
Firefox 49 nutzt die Sprachsynthese selbst zum Textevorlesen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Eine Woche später als ursprünglich geplant ist der Firefox-Browser in Version 49 erschienen. Unterstützt wird damit der Teil zur Sprachsynthese der Webspeech-API, die noch nicht standardisiert ist, allerdings als Entwurf bereitsteht. Der Chrome-Browser verfügt seit einiger Zeit ebenfalls über diese Funktion. Genutzt werden kann die Sprachsynthese in Firefox unter anderem, um sich Texte in der sogenannten Leseansicht des Browsers vom Rechner vorlesen zu lassen.

Stellenmarkt
  1. zeb/rolfes.schierenbeck.associates gmbh, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Münster
  2. über duerenhoff GmbH, Raum München

Die eigentliche Umsetzung der Funktion ist dabei aber nicht im Browser selbst geschehen. Stattdessen greift Firefox auf bereits existierende Schnittstellen des eingesetzten Betriebssystems zurück, um Sprache zu erzeugen. Die Sprachqualität ist damit auch sehr abhängig von der verwendeten Technik.

In der Leseansicht können Nutzer darüber hinaus leicht über die Kontrollelemente die Darstellungsbreite des Textes ändern, ebenso wie den Zeilenabstand.

Einfache Passwortmitnahme von HTTP auf HTTPS

Mit Blick auf die wachsende Verbreitung von TLS-Zertifikaten, die durch Let's Encrypt ausgestellt worden sind, haben die Beteiligten von Mozilla auch den Umgang mit bereits in Firefox gespeicherten Zugangsdaten angepasst. So können HTTPS-Seiten künftig die Logins von Seiten benutzen, die von Nutzern bisher nur für das unsichere HTTP hinterlegt worden sind. Dies soll einen Übergang zu verschlüsselten Webseiten etwas erleichtern.

Für Systeme ohne Hardwarebeschleunigung wird die Videowiedergabe durch die Verwendung von SSSE3 verbessert, sofern dies vom Betriebssystem unterstützt wird. Über das Kontextmenü des eingebauten Videoplayers lässt sich eine Endlosschleife starten und die Abspielgeschwindigkeit kann auf das 1,25fache gesetzt werden.

Wie seit Anfang August bekannt, hat Mozilla den Code für Firefox Hello aus der aktuellen Browserversion entfernt. Hello war eine WebRTC-Anwendung, die ursprünglich für Videochats gedacht war und damit eine Alternative zu Programmen wie Skype gewesen wäre. Im Laufe der Entwicklung ist der Fokus von Hello aber immer wieder verändert worden.

Weitere Neuerungen von Firefox 49 finden sich in den Release Notes.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

triplekiller 30. Sep 2016

Kann mir jemand mit Linux Mint 18 helfen? Die Vorlesefunktion klingt wie ein Roboter. Ich...

YoungManKlaus 21. Sep 2016

http://www.geek.com/news/next-opera-browser-embeds-voice-recognition-556400/ Das waren...

sg (Golem.de) 21. Sep 2016

Das Drop-Down-Menü aus dem Titelbild-Screenshot ist unter Linux entstanden. Ich nutze zur...

myxter 21. Sep 2016

und die Funktion noch nicht kennt: Beim Mac ist Text-to-Speech systemweit integriert. Das...

fishb0t 20. Sep 2016

https://www.soeren-hentzschel.at/firefox/multiprozess-firefox-erreicht-41-prozent-aller...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 - Golem.de live

Wir reden gemeinsam mit unserer Community über das große Spiel 2018, Red Dead Redemption 2, nach dem Test.

Red Dead Redemption 2 - Golem.de live Video aufrufen
E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Geforce RTX 2070 im Test: Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert
Geforce RTX 2070 im Test
Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert

Die Geforce RTX 2070 ist die günstigste oder eher am wenigsten teure Turing-Grafikkarte von Nvidia. Sie ist schneller und sparsamer als eine Geforce GTX 1080 oder Vega 64 und kostet je nach Modell fast genauso viel. Wir haben zwei Geforce-RTX-2070-Varianten von Asus und MSI getestet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Geforce RTX werden sparsamer bei multiplen Displays
  2. Turing-Grafikkarten Nvidias Founder's Editions gehen offenbar reihenweise kaputt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX sollen Adobe Dimension beschleunigen

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /