Malware: Adwords-Anzeige verlinkt auf falschen Google Chrome

Eine Malware-Kampagne, die sich gegen Apple-Nutzer richtet, bietet gefälschte Versionen von Googles Chrome-Browser. Dabei nutzten die Betrüger ausgerechnet Googles Adword-Anzeigen, um Opfer hereinzulegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Malware-Kampagne hat es auf MacOS-Nutzer abgesehen.
Eine Malware-Kampagne hat es auf MacOS-Nutzer abgesehen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Sicherheitsforscher der Firma Cylance haben eine Malware-Kampagne aufgedeckt, die Nutzern mit einer gefälschten Webseite eine trojanisierte Version von Googles Chrome-Browser unterschieben will. Betroffen sind Nutzer von Apples Betriebssystem MacOS.

Stellenmarkt
  1. Datenbank-Entwickler (m/w/d) für innovative Versicherungslösungen
    Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G., Stuttgart
  2. Software Engineer C++/C# (m/w/d)
    entegra eyrich + appel gmbh, Ettlingen
Detailsuche

Die Kampagne setzt voraus, dass Nutzer eigenständig bei Google nach "Google Chrome" suchen. Hier blendeten die Betrüger über den Suchbegriffen eine Werbeanzeige für Chrome ein, die Nutzer dann auf die Seite "googlechromelive(dot)com" leitete, die nicht von Google betrieben wird.

  • Google warnt vor der Malware-Seite. (Screenshot: Golem.de)
  • Die betrügerische Seite (Screenshot: Golem.de)
Google warnt vor der Malware-Seite. (Screenshot: Golem.de)

Dort wurde Mac-Nutzern ein Chrome-Installationspaket angeboten, das aber in Wahrheit eine Malware installiert. Installiert wird aber nicht Chrome, sondern eine Scareware, die Nutzern IT-Support anbietet. Der Installationsassistent gibt auch nicht vor, Chrome zu installieren, sondern eine Software mit Namen FLV-Player. Nach Angaben von Cylance haben die Downloads jeweils unterschiedliche Hashwerte, was eine automatisierte Erkennung durch Antivirensoftware erschwert.

Nicht die erste Kampagne

Eine ähnliche Kampagne gab es bereits im Frühjahr dieses Jahres, damals wurde Mac-Nutzern ein vermeintliches Flash-Update angeboten. Die Sicherheitsfirma Intego schrieb damals, dass der Installer mit einem gültigen Entwicklerzertifikat von Apple signiert war und daher keine Warnung durch Apples Gatekeeper auslöste. Ob auch die aktuelle Malware gültig signiert ist, schreibt Cylance in dem Blogpost nicht.

Golem Karrierewelt
  1. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Cylance hat die Kampagne nach eigenen Angaben am 25. Oktober an Google gemeldet, die Werbeanzeige ist mittlerweile deaktiviert. Wer die Seite "googlechromelive(dot)com" manuell aufrufen möchte, bekommt über Googles Safe-Browsing-API eine Warnung vor einer betrügerischen Webseite angezeigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


logged_in 03. Nov 2016

Und die Einhaltung der Privatsphäre, was unter plain-text http-Trackern über die...

pk_erchner 03. Nov 2016

Kopf in den Sand Welches Problem?

My1 03. Nov 2016

genau. gerade der letzte teil. und wenn werbung mit irgendwelchen viren die im...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektroauto
VW ID.2 X soll 400 km weit fahren

Volkswagen will angeblich den ID.2 X als kompaktes E-SUV positionieren und mit einer respektablen Reichweite ausstatten.

Elektroauto: VW ID.2 X soll 400 km weit fahren
Artikel
  1. Logistik: Volvo liefert Elektrolastwagen an Amazon Deutschland
    Logistik
    Volvo liefert Elektrolastwagen an Amazon Deutschland

    Amazon hat 20 Elektro-Lkw bei Volvo bestellt und will so klimafreundlicher werden. Dazu kommen Tausende kleinere Laster mit Elektroantrieb.

  2. Grafiktreiber: Die Zukunft von Nouveau ist weiter ungewiss
    Grafiktreiber
    Die Zukunft von Nouveau ist weiter ungewiss

    Linux-Kernel-Graphics-Maintainer Dave Airlie hat über den aktuellen Stand bei der Entwicklung von Open-Source-Treibern für Nvidias Grafikkarten informiert.

  3. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (Keychron Gaming-Tastatur 69,99€) • PS5 bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /