Linux-Grafik: Mesa 13.0 bringt freien Vulkan-Treiber für AMD-GPUs

Der freie Vulkan-Treiber für AMD-Grafikchips in Mesa 13.0 ist eine Community-Entwicklung und stammt nicht von AMD selbst. Darüber hinaus beherrschen die freien Treiber OpenGL 4.5, allerdings noch mit einigen Einschränkungen.

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Erste Versuche der Darstellung von Talos Principle mit Radv hatten noch deutliche Fehler.
Erste Versuche der Darstellung von Talos Principle mit Radv hatten noch deutliche Fehler. (Bild: David Airlie)

Nur wenige Monate nach der Veröffentlichung eines Vulkan-Treibers unter Linux für Intel-Grafikchips steht mit der aktuellen Version 13.0 der Userspace-Grafikbibliothek Mesa auch ein Vulkan-Treiber für GPUs von AMD bereit. Dabei handelt es sich aber nicht um die von AMD lang versprochene Offenlegung seines bisher proprietären Vulkan-Treibers für Linux, der als Teil des AMDGPU-Pro-Treibers vertrieben wird.

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Der verfügbare Vulkan-Treiber Radv ist vielmehr von Grund auf durch zwei Entwickler der Mesa-Community erstellt worden und basiert auf dem AMDGPU-Kernel-Treiber. Noch ist Radv zwar nicht vollständig kompatibel zur offiziellen Vulkan-Spezifikation, ermöglicht aber trotzdem die Darstellung der Spiele Dota2 und The Talos Principle. Derzeit noch nicht geklärt ist, ob AMD diese Treiber künftig offiziell unterstützen und weiterentwickeln wird oder seine eigene Implementierung offenlegt und damit eine Art Konkurrenzsituation erschafft.

OpenGL 4.5 noch mit Einschränkungen

Zusätzlich zu dem neuen Vulkan-Treiber hat das Team weiter daran gearbeitet, die Unterstützung der OpenGL-Spezifikation auszubauen. So unterstützt Mesa 13.0 selbst die OpenGL-Version 4.5. Offiziell ausgewiesen wird sie derzeit aber nur von dem Intel-Treiber i965. Diese Unterstützung beschränkt sich zudem auf die integrierten GPUs der Chips ab Broadwell oder neuer.

Wegen der derzeit noch ausstehenden Verifizierung durch das Standardisierungsgremium Khronos weisen die Treiber für Nvidia- und AMD-GPUs derzeit aber noch OpenGL 4.3 aus, obwohl diese technisch OpenGL 4.5 unterstützen. Durch das Überschreiben von Umgebungsvariablen kann diese künstlich gesetzte Hürde aber überwunden werden.

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Über das VA-API kann mit Mesa 13.0 auch der in Grafikchips verbaute Encoder für H.264 genutzt werden. Per Open-Max-API können H.265-Inhalte decodiert werden. Weitere Details zu Mesa 13.0 finden sich in der Ankündigung.

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