KI: Anthropic stellt Claude Opus 4.7 vor
Anthropic hat Claude Opus 4.7(öffnet im neuen Fenster) als allgemein verfügbares Modell vorgestellt und als inkrementelles Upgrade gegenüber Opus 4.6 positioniert – nicht als komplette Neuausrichtung. Opus 4.7 ist also nicht das erwartete Mythos-Modell, der Fokus liegt auf anspruchsvoller Software-Entwicklung.
Laut Anthropic bewältigt das Modell länger laufende Aufgaben konsistenter, folgt Anweisungen wortgetreuer und versucht, eigene Ergebnisse zu prüfen, bevor es sie zurückmeldet.
In Programmierbenchmarks schneidet Opus 4.7 besser ab als der Vorgänger: Auf SWE-Bench Pro erreicht es 64,3 Prozent (vorher: 53,4 Prozent), auf SWE-Bench Verified 87,6 Prozent (vorher: 80,8 Prozent). Die bisher nicht breit verfügbare Claude-Mythos-Vorschau liegt in den meisten Messungen aber weiterhin vorn.
Neu ist auch eine verbesserte Bildverarbeitung: Das Modell kann Bilder mit bis zu rund 3,75 Megapixeln verarbeiten – mehr als dreimal so viel wie bisher.
Preise bleiben stabil
Opus 4.7 ist das erste Modell, das im von Anthropics kürzlich vorgestellten Project Glasswing erscheint. Das Unternehmen gibt an, während des Trainings gezielt daran gearbeitet zu haben, die Hacking-Fähigkeiten des Modells selektiv zu reduzieren. Automatisierte Schutzmechanismen sollen unzulässige oder risikoreiche Anfragen erkennen und blockieren.
Die Preise bleiben gegenüber der Vorgängergeneration unverändert: 5 US-Dollar pro Million Input-Token und 25 US-Dollar pro Million Output-Token. Das Modell ist über die Claude-API unter der Kennung claude-opus-4-7 zugänglich, außerdem über Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Microsoft Foundry.
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