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Der Fortschritt an der Arbeit der Webextensions kann auf einer speziellen Seite verfolgt werden.
Der Fortschritt an der Arbeit der Webextensions kann auf einer speziellen Seite verfolgt werden. (Bild: Mozilla)

Mozilla: Firefox macht 2017 Schluss mit alten Addons

Der Fortschritt an der Arbeit der Webextensions kann auf einer speziellen Seite verfolgt werden.
Der Fortschritt an der Arbeit der Webextensions kann auf einer speziellen Seite verfolgt werden. (Bild: Mozilla)

Schon in einem Jahr soll der Firefox-Browser nur noch sogenannte Webextensions als Addons benutzen. Alte Addons, die in die Interna des Browsers eingreifen, sind dann nicht mehr erlaubt. Mozilla kann sich so von veralteter Technik wie XUL und XPCOM verabschieden.

Mozilla plant, den Wechsel von alter Technik für Firefox-Addons hin zu dem Webextensions-API bereits in einem Jahr zu beenden, wie das Unternehmen in seinem Addons-Blog bekanntgibt. Demnach seien ab der Firefox-Version 57, die Ende November 2017 erscheinen soll, nur noch Webextensions als Addons zugelassen. Schon ab Version 53, die Anfang April 2017 veröffentlicht werden soll, sollen keine neuen Addons mehr signiert werden, die nicht als Webextension erstellt worden sind.

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Die Firefox-Entwickler setzen damit ihren im August 2015 erstmals angekündigten Plan zur Verwendung der Webextensions wohl nur mit einer leichten Verzögerung um. Damals schätzte das Team, dass der Wechsel etwa nach 18 Monaten abgeschlossen sein könnte, was gut zu dem Termin im kommenden Frühjahr passt. Die Entwickler von alten Addons, die von Mozilla bereits für Firefox verteilt werden, bekommen zusätzlich dazu also noch knapp ein halbes Jahr Schonfrist, um die Portierung ihrer Addons abzuschließen.

Alte Technik fliegt aus dem Firefox-Browser raus

Mit der Webextensions-API sollen hauptsächlich Javascript und andere moderne Webtechniken für die Erweiterungen genutzt werden. Konsequenterweise wird Mozilla nach dem Wechsel auch auf die Eigenentwicklungen XPCOM sowie XUL und XBL für Erweiterungen verzichten und kann diese wie seit langem geplant auch selbst abschaffen.

Für Mozilla ergibt sich daraus der Vorteil, die nicht standardisierten Techniken nicht mehr pflegen zu müssen. Darüber hinaus können so die Grundlagen des Firefox-Browsers schneller verändert werden, auch in größerem Umfang, ohne die Funktionen der Addons zu beeinträchtigen.

Wichtig ist dies unter anderem für die Multiprozess-Architektur mit dem Codenamen Electrolysis (E10s), die künftig so erweitert werden soll, dass möglichst viele Inhalte - wie etwa Tabs, aber auch die Addons - in einzelnen Prozessen samt Sandbox ausgeführt werden können. Ebenso sollen im kommenden Jahr einige Bestandteile der neuen Rendering-Engine Servo in Firefox übernommen werden. Von dem als Project Quantum bezeichneten Vorhaben verspricht sich Mozilla vor allem eine massive Beschleunigung des Browsers.


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xVipeR33 02. Dez 2016

Ja das ist mir auch aufgefallen. Suchvorschläge in der Adressbar hat es schon seit...

Thaodan 27. Nov 2016

Oder nicht? Ein gutes Beispiel ist das addon das das nutzen des Passwortspeichers von...

Neuro-Chef 27. Nov 2016

Vom Konzept her gefällt der mir zwar auch, aber wie steht es mit der Sicherheit? Die...

Proctrap 26. Nov 2016

wird sich zeigen, mozilla hat nun mal den frickel Status was Design angeht hinter sich...

Johnny Cache 26. Nov 2016

Für Tab Grou ist das leider seit vielen Jahren das einzige Addon daß sie brauchbar...



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