Abo
  • Services:

Virtualisierungssoftware: Virtualbox 5.1 nutzt Qt 5 für die Oberfläche

Die neue Version 5.1 von Virtualbox setzt für die Oberfläche auf Qt5. Das Entwicklerteam des Werkzeugs von Oracle hat außerdem die Audio-Funktionen überarbeitet und die Leistung in bestimmten Situationen deutlich verbessert.

Artikel veröffentlicht am ,
Virtualbox ist in Version 5.1 erschienen.
Virtualbox ist in Version 5.1 erschienen. (Bild: Oracle)

Die freie Virtualisierungssoftware Virtualbox von Oracle ist in Version 5.1 erscheinen. Die größte Neuerung an der grafischen Oberfläche ist die komplette Migration auf das GUI-Framework Qt 5. Die Oberfläche soll darüber hinaus eine bessere Leistung bieten und eine schnellere Reaktionszeit aufweisen, da diese einen passiven Beobachter für API-Ereignisse nutzt. Zudem soll die Oberfläche Touch-Events besser verarbeiten können und der Wizard zum Erstellen einer virtuellen Maschine (VM) ist überarbeitet worden.

Stellenmarkt
  1. Cassini Consulting, Verschiedene Standorte
  2. Daimler AG, Sindelfingen

Das Team hat außerdem die Audio-Funktionen für Virtualbox 5.1 verbessert. So können Gastsysteme mit aktuellen Linux-Versionen auf High Definition Audio (HDA) zugreifen. Dank der Verwendung neuer Timer sollte die CPU-Last zudem verringert werden und die Emulation von AC'97 soll sich detaillierter steuern lassen. Die Unterstützung für Python 3 hat das Team ebenfalls weiter verbessert.

Neue Implementierung für APIC und I/O-APIC sollen für eine signifikante Leistungssteigerung in bestimmten Situationen sorgen, das soll insbesondere für Netzwerkverkehr gelten. Windows-Gäste können über die Hyper-V-Paravirtualisierung auf Fehler überprüft werden, zur Festspeicheranbindung kann das Non-Volatile Memory Host Controller Interface (NVMHCI) genutzt werden und EFI unterstützt den Start eines Mediums per USB. Zum Neubauen der für den Linux-Kernel notwendigen Module verzichtet die Installationsroutine von Virtualbox 5.1 auf das DKMS-Framework.

Das unter der GPLv2 lizenzierte Virtualbox 5.1 steht als Binärdatei für Windows, Mac OS X sowie Solaris zum Download bereit. Pakete für verschiedene Linux-Distributionen werden ebenso bereitgestellt. Zusätzlich existiert auch ein proprietäres Erweiterungspaket für einige Zusatzfunktionen. Der Quellcode von Virtualbox 5.1 steht über die Projektwebseite zur Verfügung.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Karl-Heinz 15. Jul 2016

"The Qt Quick module is the standard library for writing QML applications. While the Qt...

Ovaron 14. Jul 2016

Really? Das glaubst Du wirklich? Hast Du mal versucht ein Verzeichnis beiden zwischen...

Ovaron 13. Jul 2016

Welches Feature brauchst Du denn so dringend das Du dafür in Kauf nimmst eine neue...

MaxLiebermann 13. Jul 2016

Kann jemand sagen ob die ganzen OpenGL Bugs die mit 5.0.x kamen damit behoben sind? Ich...

kendon 13. Jul 2016

Gemeint war nicht nur das Anlegen, sondern die Bootreihenfolge. Und um die Frage zu...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /