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Virtualisierungssoftware: Virtualbox 5.1 nutzt Qt 5 für die Oberfläche

Die neue Version 5.1 von Virtualbox setzt für die Oberfläche auf Qt5. Das Entwicklerteam des Werkzeugs von Oracle hat außerdem die Audio-Funktionen überarbeitet und die Leistung in bestimmten Situationen deutlich verbessert.
/ Sebastian Grüner
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Virtualbox ist in Version 5.1 erschienen. (Bild: Oracle)
Virtualbox ist in Version 5.1 erschienen. Bild: Oracle

Die freie Virtualisierungssoftware Virtualbox von Oracle ist in Version 5.1 erscheinen(öffnet im neuen Fenster). Die größte Neuerung an der grafischen Oberfläche ist die komplette Migration auf das GUI-Framework Qt 5. Die Oberfläche soll darüber hinaus eine bessere Leistung bieten und eine schnellere Reaktionszeit aufweisen, da diese einen passiven Beobachter für API-Ereignisse nutzt. Zudem soll die Oberfläche Touch-Events besser verarbeiten können und der Wizard zum Erstellen einer virtuellen Maschine (VM) ist überarbeitet worden.

Das Team hat außerdem die Audio-Funktionen für Virtualbox 5.1 verbessert. So können Gastsysteme mit aktuellen Linux-Versionen auf High Definition Audio (HDA) zugreifen. Dank der Verwendung neuer Timer sollte die CPU-Last zudem verringert werden und die Emulation von AC'97 soll sich detaillierter steuern lassen. Die Unterstützung für Python 3 hat das Team ebenfalls weiter verbessert.

Neue Implementierung für APIC und I/O-APIC sollen für eine signifikante Leistungssteigerung in bestimmten Situationen sorgen, das soll insbesondere für Netzwerkverkehr gelten. Windows-Gäste können über die Hyper-V-Paravirtualisierung auf Fehler überprüft werden, zur Festspeicheranbindung kann das Non-Volatile Memory Host Controller Interface (NVMHCI) genutzt werden und EFI unterstützt den Start eines Mediums per USB. Zum Neubauen der für den Linux-Kernel notwendigen Module verzichtet die Installationsroutine von Virtualbox 5.1 auf das DKMS-Framework.

Das unter der GPLv2 lizenzierte Virtualbox 5.1 steht als Binärdatei für Windows, Mac OS X sowie Solaris zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Pakete für verschiedene Linux-Distributionen(öffnet im neuen Fenster) werden ebenso bereitgestellt. Zusätzlich existiert auch ein proprietäres Erweiterungspaket für einige Zusatzfunktionen. Der Quellcode von Virtualbox 5.1(öffnet im neuen Fenster) steht über die Projektwebseite zur Verfügung.


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