Firaxis: Civilization 6 unterstützt Direct3D 12 und Async Compute
AMD hat bekanntgegeben, dass Civilization 6 mit Unterstützung für eine Low-Level-Grafikschnittstelle ausgeliefert(öffnet im neuen Fenster) wird. Das Rundenstrategiespiel von Firaxis setzt auf Direct3D 12, um mehr Leistung von CPU und Grafikkarte abrufen zu können. Damit setzen AMD und Firaxis eine vor Jahren begonnene Zusammenarbeit bei Grafik-APIs fort.
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2010 etwa implementierte das Spielestudio in Civilization 5 die D3D11-Grafikschnittstelle für tesselliertes Terrain und für eine per Direct Compute ausgeführte Texturkompression ein, welche die Qualität sowie das Streaming der Pixeltapeten sichtlich verbesserte. 2015 folgte Civilization Beyond Earth mit Mantle-API für eine höhere Geschwindigkeit und Split Frame Rendering (SFR), was die Mikroruckler bei mehreren Grafikkarten verringert.
Beim neuen Civilization 6 nutzt Firaxis zwar anders als id Software bei Doom nicht den indirekten und vor allem offenen Mantle-Nachfolger Vulkan. Die Verbesserungen ähneln sich aber: Durch multiple Command Buffer soll in CPU-limitieren Szenen die Bildrate steigen und Explicit Multi-Adapter schaltet mehrere (identische) Grafikkarten eines Herstellers zusammen.
Als weitere Funktion unterstützt Civilization 6 unter Direct3D 12 noch Async Compute, was vor allem Radeon-Modelle messbar besser auslastet. Gerade scherzhaft als Shader-Monster bezeichnete Grafikkarten wie die Fury X profitieren in bisherigen Titel teils drastisch von Async Shadern. Hier können Compute-, Copy- und Graphics-Befehle in parallelen Pipelines abgearbeitet werden, was in besser ausgelasteten Recheneinheiten resultiert.
Nachtrag vom 13. Juli 2016, 16:25 Uhr
In einer früheren Version haben wir geschrieben, Civilization 6 erscheine exklusiv für Windows. Firaxis hat aber über Twitter(öffnet im neuen Fenster) mitgeteilt, dass der Titel auch auf Linux und Mac veröffentlicht werden soll. In Valves Steam-Store fehlt(öffnet im neuen Fenster) der entsprechende Eintrag allerdings noch.
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