Apigee: Google zahlt 625 Millionen Dollar für API-Management-Tools

Mit einer seiner größten Übernahmen seit längerer Zeit kauft Google Apigee. Die API-Tools des Unternehmens kommen in die Google Cloud, erklärte Diane Greene, Senior Vice President für Googles Cloud-Sparte.

Artikel veröffentlicht am ,
Konferenz von Apigee
Konferenz von Apigee (Bild: Apigee)

Google kauft Apigee für 625 Millionen US-Dollar. Das gab Google in seinem Cloud-Blog bekannt. Apigee verkauft eine API-Plattform an Unternehmen und bietet eine kostenlose Version für Entwickler, die auch über den Browser genutzt werden kann. Apigee hat seine Firmenzentrale im kalifornischen San José und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter.

Dies ist eine der größten Übernahmen für Google seit längerer Zeit. Alphabets Google-Sparte zahlt 17,40 US-Dollar pro Aktie. Das ist ein Aufschlag von 6,5 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Apigee-Aktie am vergangenen Mittwoch. Die Unternehmen wollen die Übernahme bis Jahresende abschließen.

Diane Greene will Google Cloud verbessern

Das Enterprise-Produkt bietet API Anaytics, Developer Portal und Keys, API Rate Limiting und Traffic Shaping, OAuth- und API-Security, API Transformation und Performance-Testing. Das Enterprise-Produkt gibt es Cloud-basiert, als On-Premises-Software oder auf eigener Hardware. Das Apigee API Management Tool gilt als eines der führenden auf dem Markt. Das Unternehmen zählt zum Gartner Magic Quadrant für Application Services Governance. Konkurrenten sind Oracle OAG, 3Scale, Layer7 oder IBM API Management.

Die Apigee API-Lösungen würden die Google Cloud verbessern, wo bereits Google App Engine und Google Container Engine geboten würden, erklärte Diane Greene, Senior Vice President für Googles Cloud-Geschäft. Apigee werde von hunderten Unternehmen genutzt, darunter Walgreens, AT&T, Bechtel, Burberry, First Data und Live Nation. Die Apigee-Beschäftigten würden von Google übernommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Updates für GPT-3 und GPT-4
GPT im Geschwindigkeitsrausch

OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
Von Fabian Deitelhoff

Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
Artikel
  1. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  2. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

  3. Donald E. Knuth: 30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar
    Donald E. Knuth
    30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar

    Ein bisschen theoretische Informatik, Algorithmen oder Mathematik zu Weihnachten? Wer das mag, kann nun sogar alle Vorlesungen hintereinander ansehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /