Webseiten können zukünftig Onlinekommentare auf ihr Troll- und Belästigungspotenzial prüfen. Der neue Service stammt von Google und soll kostenlos sein.
Eine Entscheidung der Bundesnetzagentur könnte Smart-Home-Fans und Bastler zu Straftätern machen. Dabei ist die rechtliche Grundlage längst nicht so eindeutig, wie es die Bundesnetzagentur darstellt.
Optimierter Datendurchsatz, verbessertes WLAN und eine Effizienzsteigerung auf aktuellen Intel-Prozessoren: Der neue Linux-Kernel 4.10 bringt zahlreiche Neuerungen.
Das Paket für die Debugging-APIs des freien .Net Core darf nur mit Entwicklungsumgebungen von Microsoft genutzt werden. Jetbrains muss das Paket deshalb aus seiner Entwicklungsumgebung Rider entfernen und nimmt an, dass Microsoft es versehentlich veröffentlicht hat.
Das Deep-Learning-Framwork Tensorflow von Google verspricht mit Version 1.0 Stabilität für seine Python-API und beschleunigt die aktuelle und zukünftige Arbeit mit der Einführung des domain-spezifischen Algebra-Compilers.
Über Kickstarter stellt ein Arduino-Gründer ein neues, Arduino-kompatibles Mikrocontroller-Board vor. Neben dem klassischen Atmel-Controller befindet sich auch ein ESP32 auf dem Board.
Das jüngste Open-Source-Projekt von Microsoft ist dessen Graph Engine. Damit sollen sehr große Datenmengen schnell und effizient in einem verteilten Speicherpool verarbeitet werden. Ein Linux-Port der Graph Engine erscheint möglich.
Signal und Whatsapp bieten verschlüsselte Kommunikation - das Problem: Die Telefonnummer muss bekannt sein. Der Anbieter Keybase.io bringt einen Messenger, der fast beliebige Identitäten nutzen kann - von Github über Facebook bis zu Hacker-News.
WebGL hat ähnliche Probleme wie OpenGL. Apple schlägt deshalb eine neue Web-API vor, die auf Vulkan, Metal und Direct3D 12 aufbaut. Damit sollen nicht nur 3D-Grafiken erstellt, sondern auch GPGPU möglich werden.
Bei den elektronischen Tinkerbot-Bastelsets wird Wert auf bewegliche Elemente und einen einmaligen Programmiermodus gelegt. Wir haben uns eines der Sets näher angeschaut und damit viel Spaß gehabt, aber uns zuweilen auch ganz schön angestrengt.
In Wordpress wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der ein Angreifer nach Belieben Inhalte ändern kann. Betroffen sind die Versionen 4.7.0 und 4.7.1. Dank der automatischen Update-Funktion von Wordpress sind die meisten Nutzer bereits geschützt.
Eigentlich sollte Google Earth Enterprise eingestellt werden. Viele ehemalige Kunden nutzen das Werkzeug aber weiter zum Bauen digitaler Karten. Der Code wird deshalb Open Source und Google nutzt dies zum Bewerben seiner Cloud-Sparte.
Zwei Anbieter wollen den komplizierten Umgang mit PGP vereinfachen. Ox Guard bietet PGP auf dem Server des Mailanbieters an, Mailvelope über ein Browser-Plugin. Wir haben uns beide Alternativen angeschaut.
Die Windows-kompatible Laufzeitumgebung Wine ist in Version 2.0 zu haben. Nutzer können damit Microsoft Office 2013 auf einem Linux-System betreiben, für Mac-User gibt es einen 64-Bit-Support. Das Projekt ändert außerdem sein Release- und Nummerierungsschema.
Können Social Bots im Internet so viel Ärger und Verwirrung stiften, dass es wahlentscheidend wird? Politiker sind besorgt, obwohl das Phänomen kaum erforscht ist.
Die Verbindung aus Android und Chrome OS könnte zukünftig volle Unterstützung für Gamepads erhalten. Das legen Patches für das Wayland-Protokoll nahe. Interessant wird die Kombination damit auch für Konsolen wie das Shield TV oder Smart-TVs.
Damit die Netflix-App für TV-Geräte schnell reagiert, hat sich das Team viel einfallen lassen. So läuft die Javascript-Anwendung nicht im Browser, nutzt einen eigenen Renderer und das React-Framework ist mit Funktionen aufgebohrt worden, vor deren Einsatz das Team selbst warnt.
Eigentlich soll die Schnittstelle Vulkan einen möglichst großen und direkten Zugriff auf die Grafikkarte ermöglichen. Das ist aber so kompliziert, dass Nvidia ein experimentelles Framework zur Vulkan-Abstraktion mit Zusatzfunktionen bereit stellt.
33C3 Forschern ist es gelungen, Tor-Nutzer mit Hilfe von Cross-Device-Tracking via Ultraschall zu identifizieren. In einem Livetest zeigten sie, wie auch staatliche Angreifer die Infrastruktur der Werbefirmen nutzen können.
CES 2017 Große Veränderungen bei der Vega-Generation: AMD hat HBM2-Stapelspeicher als schnellen Cache, neue Shader-Einheiten und eine verbesserte Geometrie- sowie Rasterizer-Stufe integriert. Hinzu kommt eine hohe FP32/FP16-Leistung und der Vega-10-Chip erweist sich in Doom als flott.
UpdateCES 2017 Trotz des Namens kein direkter Nachfolger von Freesync: Freesync 2 ist für Spiele mit High Dynamic Range gedacht. Das soll in einer niedrigeren Eingabelatenz und eigenständigem Umschalten resultieren.
33C3 Zwei Sicherheitsforscher haben auf dem 33C3 einen genauen Blick in die Innereien des Messengers Threema geworfen. Ihre Ergebnisse sind bei Github dokumentiert - und sollen sich für die Entwicklung von Bots eignen.
33C3 Banking mit dem Smartphone klingt innovativ und bequem. Doch immer wieder gibt es Sicherheitsprobleme - jetzt hat es N26 getroffen. Die API des Unternehmens war überaus geschwätzig.
Für die Ruhephase zwischen den Jahren haben die Entwickler von Wine den dritten Release Candidate für Wine 2.0 veröffentlicht, der zum Testen einlädt, um die letzten wichtigen Fehler zu entdecken.
Noch ein Titel mit D3D12-Support: Seit Patch 1.5 können Spieler von The Division auch mit dem neuen API zocken. Sofern der Shooter nicht abstürzt, verringert sich die CPU-Last, sporadische Ruckler verschwinden, und die Bildrate steigt messbar.
Entwickler, die an der Umsetzung von Virtual Reality (VR) im Web interessiert sind, können die Funktion mit dem Chrome-Browser auf Android testen. Zunächst klappt das nur mit dem Daydream-View-Headset von Google. Desktop-Unterstützung soll folgen.
Google hat eine erste Developer Preview der neuen Android-Variante namens Things veröffentlicht. Lauffähig ist sie unter anderem auf dem Raspberry Pi. Dessen Fans dürften aber enttäuscht werden.
Auch die Schweiz hat eine Open-Data-Plattform gestartet, um die Daten des Öffentlichen Personennahverkehrs zentral zur Verfügung zu stellen. Noch ist sie im Aufbau, erste Daten gibt es aber bereits.
Schon in einem Jahr soll der Firefox-Browser nur noch sogenannte Webextensions als Addons benutzen. Alte Addons, die in die Interna des Browsers eingreifen, sind dann nicht mehr erlaubt. Mozilla kann sich so von veralteter Technik wie XUL und XPCOM verabschieden.
Weil der zentrale Update-Server von Wordpress unsichere Hashfunktionen zulässt, hätten Angreifer Code ausführen und massenhaft Wordpress-Installationen angreifen können. Die Sicherheitslücke wurde mittlerweile geschlossen.
Eine Ankündigung der Firma Alexa, ihre Statistik über die beliebtesten Webseiten künftig nur noch kostenpflichtig anzubieten, führte zu einigen Protesten. Jetzt sind die Daten - zumindest temporär - wieder verfügbar.
Jahrelang stellte die Firma Alexa eine Liste der eine Million beliebtesten Webseiten bereit. Viele nutzten sie für Forschungszwecke. Damit ist jetzt Schluss: Die Daten gibt's nur noch gegen Bezahlung.
Auch wenn es mittlerweile zahlreiche Open-Source-Ransomware-Templates gibt, ist die Umsetzung von Verschlüsselungsfunktionen nach wie vor schwierig. Ein Entwickler wollte daher Nachhilfe - ausgerechnet von einem Sicherheitsforscher, der sich mit Ransomware beschäftigt.
Single Sign-on ist praktisch, wird aber oft falsch implementiert. Sicherheitsforscher haben demonstriert, welche Fehler App-Entwickler dabei machen. Mehrere hundert Apps machten dabei Probleme.
Eine Malware-Kampagne, die sich gegen Apple-Nutzer richtet, bietet gefälschte Versionen von Googles Chrome-Browser. Dabei nutzten die Betrüger ausgerechnet Googles Adword-Anzeigen, um Opfer hereinzulegen.
Der freie Vulkan-Treiber für AMD-Grafikchips in Mesa 13.0 ist eine Community-Entwicklung und stammt nicht von AMD selbst. Darüber hinaus beherrschen die freien Treiber OpenGL 4.5, allerdings noch mit einigen Einschränkungen.
In einer koordinierten Aktion starten die großen Browserhersteller die Vorschauphase für Webassembly. Das Design des sogenannten Bytecodes fürs Web ist damit so gut wie abgeschlossen, weshalb das Projekt schon im kommenden Jahr Javascript in Teilen ablösen könnte.
Auf den ersten Blick sieht die Pebble 2 aus wie eine Digitaluhr aus den 1980er Jahren oder aus dem Kaugummiautomaten. Pebbles Nutzungskonzept überzeugt uns aber auch beim neuen Modell, ebenso die neuen Funktionen wie der Pulsmesser - der aus der der Smartwatch aber keine Fitnessuhr macht.
Wieder ein Zertifikatsfehler, dieses Mal bei Comodo: Weil das Unternehmen nur die Inhaber der Domain im Whois prüft und einen falschen Texterkennungsalgorithmus nutzt, konnten sich Forscher ein gültiges Zertifikat für die Domain eines Mobilfunkproviders erstellen lassen.
Mit Zammad hat der OTRS-Gründer Martin Edenhofer gemeinsam mit seinem Team eine Helpdesk-Anwendung geschaffen, die als Open-Source-Alternative zu Zendesk positioniert wird. Zammad bündelt Kundenanfragen bisher aus E-Mail, Chat, Telefon, Facebook und Twitter in einer neu gestalteten Web-App.
Valve hat auf den Steam Dev Days einige Neuigkeiten verkündet: Intern arbeitet das Team an einem Tracking-Controller für SteamVR, der Griffbewegungen erkennt, Steam unterstützt bald das Touchpad und Gyroskop des PS4-Pads und Samsung möchte Valves In-Home-Streaming in seine Fernseher integrieren.
Entwickler können über spezielle Schnittstellen zu sozialen Netzwerken eine Unmenge an Daten erhalten. Diese lassen sich offenbar auch von den Behörden gezielt nutzen, wie das Beispiel Geofeedia zeigt.
Über die Web-API des Dating-Dienstes ließen sich bis vor kurzem Informationen über Nutzer abrufen - auch ohne Login. Per Skript-Automatisierung können damit Bewegungsprofile erstellt werden.
Cloud Computing boomt und beschert auch dem Konzept des Software Defined Storage (SDS) ordentlich Auftrieb. Worum geht es dabei eigentlich und warum ist SDS interessant? Golem.de erklärt das am Beispiel der SDS-Lösung Ceph.
Noch ist die Wayland-Unterstützung im proprietären Nvidia-Treiber eine Eigenlösung - doch das Team will das ändern und dabei auch gleich mit der Community die Probleme von Google und anderen lösen. Erste Arbeiten dazu gibt es auf Github.
Bei einem Marktanteil von über 90 Prozent kommt man nicht um die Google-Suche herum. Oder doch? Wir haben uns fünf alternative Suchmaschinen zum Selbsthosten angesehen. Wir erklären, wie leicht sie sich installieren lassen, wie gut ihre Suchergebnisse sind und ob sich das für Otto Normalnutzer lohnt.
Die NPAPI soll verschwinden, daher plant Mozilla Chrome-Plugins für den Firefox-Browser: Durch das Pepper-API sollen PDFium für Dokumente und Pepper Flash für Flash-Inhalte integriert werden.
Um Infektionen durch Webseiten einzudämmen, soll Microsofts Edge-Browser künftig in einer eigenen virtuellen Umgebung ausgeführt werden können. Die Funktion wird aber nur Geschäftsnutzern zur Verfügung stehen.