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Geodienst: Google Earth Enterprise wird Open Source

Eigentlich sollte Google Earth Enterprise eingestellt werden. Viele ehemalige Kunden nutzen das Werkzeug aber weiter zum Bauen digitaler Karten. Der Code wird deshalb Open Source und Google nutzt dies zum Bewerben seiner Cloud-Sparte.

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Mit GEE können eigene Karten und digitale Globen erstellt werden.
Mit GEE können eigene Karten und digitale Globen erstellt werden. (Bild: Google)

Der 2006 gestartete Dienst Google Earth Enterprise (GEE) wird seit rund zwei Jahren eigentlich nur noch übergangsweise gepflegt und Google bietet auch keine Lizenzen mehr dafür an. Statt den Dienst aber völlig einzustellen, reagiert das Unternehmen nun auf seine Kunden, die das Produkt trotzdem weiter zum Erstellen von Karten oder Globen verwenden und kündigt an, große Teile des GEE-Codes aus Open Source auf Github zur Verfügung zu stellen.

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Offengelegt werden soll demnach der Code für GEE Fusion, GEE Server, and GEE Portable Server, was zusammen immerhin mehr als 470.000 Zeilen Code umfasst, die ab März unter der Apache-2-Lizenz bereitstehen sollen. Nicht Open Source werden sollen dagegen der GEE Client, das Google Maps JavaScript API V3 sowie das Google Earth API. Google verpflichtet sich darüber hinaus allerdings, den Enterprise Client weiterhin zur Verfügung zu stellen und zu pflegen.

In der Ankündigung wird außerdem explizit darauf hingewiesen, dass die Offenlegung des Server-Codes es den Nutzern künftig ermöglicht, eigene Clients zum Betrachten zu schreiben, die die Datenbank des GEE Servers verwenden. Da Google den Code wohl nur deshalb freigibt, weil nach wie vor viele Kunden den Dienst nutzten, erscheint es wahrscheinlich, dass diese den Code als Community weiter pflegen und dann wohl auch gemeinsam einen neuen Client erstellen.

Google nutzt die Ankündigung zudem dafür, darauf hinzuweisen, dass GEE nicht nur auf eigenen Servern genutzt werden kann, sondern auch auf Googles Cloud Platform (GCP). Die Cloud-Dienste von Google bieten schließlich selbst einige Informationen an, die für die Nutzer von GEE interessant sein dürften. Allen voran gilt das wohl für die Earth Engine, die mehrere Petabyte nutzbare Geodaten und hochauflösende Satellitenbilder enthält.



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