Ubisoft: The Division unterstützt Direct3D-12-Grafikschnittstelle

Noch ein Titel mit D3D12-Support: Seit Patch 1.5 können Spieler von The Division auch mit dem neuen API zocken. Sofern der Shooter nicht abstürzt, verringert sich die CPU-Last, sporadische Ruckler verschwinden, und die Bildrate steigt messbar.

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The Division
The Division (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Ubisoft hat die PC-Version von The Division auf Version 1.5 aktualisiert. Die Patch-Notes fallen kurz aus, da sich das Update neben einer Fehlerbehebung bei Nutzung eines Xbox-Controllers vor allem der neuen Grafikschnittstelle widmet: Nachdem Ubisoft auf dem PST 1.5 (Public Test Server) schon Direct3D 12 angeboten hatte, ist das API nun auch mit dem regulären Patch verfügbar. Um die Grafikschnittstelle einzuschalten, muss im Videomenü der entsprechende Schalter umgelegt bestätigt werden, ein Neustart ist erforderlich.

  • Beim Wechsel der Auflösung stürzt The Division ab (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • D3D12 wird im Video-Menü aktiviert (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
D3D12 wird im Video-Menü aktiviert (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Einige Spieler berichten von Abstürzen mit Direct3D 12. Bei uns verabschiedete sich das Spiel ebenfalls auf den Desktop. Der Fehler tritt aber offenbar nur auf, wenn im Vollbildmodus die Auflösung verändert wird. Ansonsten lief The Division im Kurztest unter Windows 10 (ohne gibt es kein D3D12) stabil. Wir verwendeten einen Core i7-4780K mit 32 GByte RAM und einer Geforce GTX 1060 Founder's Edition mit 6 GByte Videospeicher sowie den neuen Geforce-Game-Ready-Treiber 376.33 WHQL vom 14. Dezember 2016.

Im integrierten Benchmark steigt die Bildrate bei manuell maximierten Details mit SMAA 1X Ultra, aber ohne die Nvidia-Schatten PCCSS+ oder HFTS (siehe Techniktest von The Division, Gameworks funktioniert derzeit nicht unter D3D12) messbar an: Im integrierten Benchmark sind es in 720p immerhin 91 statt 76 fps, und in 1440p erreichen wir 44 statt 39 fps. Ähnliche Resultate erzielten wir bei Stichproben in Innenräumen, da dank des Afterburner-OSDs die Bildrate unter D3D12 angezeigt wird. Außenbereiche lassen sich aufgrund des dynamischen Wetters nicht vergleichen.

Auch sinkt die CPU-Last generell leicht, sporadische Ruckler bleiben aus. Andere Nutzer sprechen von noch höheren Leistungszuwächsen als denen, die wir erreicht haben. Oft verwenden diese AMD-Grafikkarten und in Relation schwächere CPUs, weshalb uns solche Werte nicht überraschen. Ein Teil der Spieler berichtet von einer niedrigeren oder stagnierenden Bildrate, diese nutzen aber nicht immer eine Karte mit Nvidias Maxwell-Architektur.

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Unterm Strich erscheint uns die Unterstützung der Direct3D-12-Schnittstelle in The Division bisher weitgehend gelungen. Wir raten Besitzern langsamerer Prozessoren, das neue API daher zumindest auszuprobieren.

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