Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Die Ausnahmegenehmigung für US-Unternehmen, mit Huawei Geschäfte machen zu dürfen, ist ausgelaufen. Das dürfte Folgen für Nutzer von Huawei-Smartphones haben.
Mit dem Incremental File System will Google offenbar dafür sorgen, dass sich besonders große Android-Apps schon beim Download starten lassen können. Erste Arbeiten dazu sind nun im Android Open Source Project gelandet.
Die Open-Source-Version von Android auf ein Smartphone zu flashen, kann kompliziert sein. Google bietet dafür nun ein Webwerkzeug an, das allerdings nur in Browsern auf Chrome-Basis funktioniert.
Mit Anbox laufen Android-Apps auch in üblichen Linux-Distributionen. Ubuntu-Sponsor Canonical steckt die Technik nun in die Cloud, um damit auch Streaming-Angebote wie Gaming umzusetzen.
Äußerlich unterscheidet es nicht viel von einem sauberen Android 10 - nur die Google-Apps fehlen. Doch im Inneren von GrapheneOS stecken einige Sicherheitsfunktionen. Wir haben den Nachfolger von Copperhead OS ausprobiert.
/118Kommentare/Ein Test von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner
Über die Kamera-Apps von Google und Samsung konnten andere Apps auch ohne eine entsprechende Berechtigung Bild- und Tonaufnahmen erstellen. Auch ein Zugriff auf GPS und das Mitschneiden von Telefongesprächen war möglich. Andere Hersteller könnten ebenfalls betroffen sein.
Die Vorstellung von Huaweis Mate-30-Serie dürfte für viele trotz beeindruckender Technik enttäuschend gewesen sein: Die neuen Geräte wurden gar nicht erst für Deutschland angekündigt, zudem kommen sie ohne Google-Apps. Für Huawei wirken sich die US-Sanktionen immer dramatischer aus.
Huawei hat seine Mate-30-Serie vorgestellt, in Deutschland werden die neuen Top-Smartphones allerdings zumindest vorerst nicht erhältlich sein. Googles Play-Dienste sind aufgrund des US-Boykotts nicht vorinstalliert.
Für die Volkszählung in Russland könnten Huawei-Tablets mit der russischen Sailfish-OS-Variante Aurora OS zum Einsatz kommen. Ob dies ein Hinweis auf eine mögliche Neuausrichtung bezüglich der verwendeten Betriebssysteme ist, ist aktuell noch nicht abzusehen - erscheint aber eher unwahrscheinlich.
Für Android Q stellt Google große Teile der Update-Infrastruktur um, aktualisiert Systemkomponenten und übernimmt dafür die Pflege von den OEMs. Details dazu erklärt das Team nun in einem Interview. Demnach bleibt der Linux-Kernel aber auch noch länger die größte Baustelle für Android.
Auf einem Presse-Event in Berlin bekräftigt Huawei sein Zukunftsversprechen: Wer sich ein Huawei-Smartphone kauft, soll es auch künftig wie gewohnt nutzen können. Auf Detailfragen bekommen wir allerdings keine genauen Antworten - die Diplomatie steht im Vordergrund, stärker als das neue 5G-Smartphone.
Update Der US-Boykott dauert weiter an, Huawei verspricht aber auch künftig Android-Updates für seine Smartphones anbieten zu wollen. Auch das neue Android Q soll für eine Reihe von Geräten erscheinen - Huaweis aktuelle Mitteilung bleibt an einigen Stellen aber vage.
Nach dem US-Boykott gegen Huawei will der chinesische Hersteller ein eigenes Betriebssystem für Smartphones weiterentwickeln, gleichzeitig aber auch nach Alternativen anderer Hersteller Ausschau halten. Genügend Teile für eine dreimonatige Produktionsphase seien zudem vorhanden.
Update Google soll wegen des Drucks der US-Regierung die Zusammenarbeit mit Huawei eingestellt haben. Damit wäre nur noch die Open-Source-Version von Android für den Hersteller verfügbar. Auch Intel und Qualcomm würden Huawei nicht mehr beliefern.
In einer Vorankündigung verweist Google auf ein neues Security Patch Level. Das April-Update schließt viele Lücken und sollte für einige, aber nicht alle aktuellen Android-Geräte erscheinen. Es gibt auch viele Sicherheitslücken, die Qualcomm-basierte Smartphones betreffen.
Die Linux-Kernel in Android-Geräten sind derzeit immer noch sehr weit entfernt vom Code im Hauptzweig des Kernels. Langfristig sollen aber alle Android-Geräte die üblichen Kernel-Schnittstellen benutzen. Den Anfang macht das Grafiksystem DRM, das auf dem Pixel 3 schon benutzt wird.
Google ändert diesen Monat die Lizenzvereinbarung für die Nutzung der Google-Apps auf Android-Geräten innerhalb Europas. Gerätehersteller müssen für diese künftig bezahlen, dürfen dafür aber erstmals auch Smartphones und Tablets mit Android-Forks verkaufen.
Google arbeitet womöglich an einem Nachfolger des Nexus Players. Eine neue Android-TV-Streamingbox von Google wird aber wohl erst nächstes Jahr erscheinen - zusammen mit Android Q.
Mit der kommenden Android-Hauptversion werden Hintergrundaktivitäten von Apps stärker als bisher beschränkt. Damit soll mit Android P die Sicherheit von Smartphones und Tablets erhöht werden.
Committs im Android-Open-Source-Project zeigen, dass Google an einer Implementierung für DNS über TLS für Android arbeitet. Damit können Anfragen nicht nur vor neugierigen Blicken versteckt, sondern auch gegen Manipulation abgesichert werden. Wann das Feature kommen könnte, ist aber noch unklar.
Update Schwachstellen in der Implementierung von WPA2 ermöglichen das Mitlesen verschlüsselter Kommunikation per WLAN - ohne Zugriff auf das Passwort. Linux- und Windows-Nutzer können patchen, Android-User müssen hoffen.
/179Kommentare/Von Hauke Gierow und Sebastian Grüner
Unihertz hat mit dem Jelly und seinem 2,45-Zoll-Display das wohl kleinste moderne Smartphone auf den Markt gebracht. Mancher Nutzer wünscht sich bei der Flut an Riesen-Smartphones ein kleines Gerät - die Verwendung ist aufgrund der geringen Ausmaße aber mitunter sehr gewöhnungsbedürftig.
Android-Entwickler können sich über einen neuen Compiler von Google freuen, der die Kompilierzeit verringern sowie die Binärdateien verkleinern soll. Facebook arbeitet bereits an einem ähnlichen Bytecode-Optimierer.
Das kommende Android O enthält ein stabiles Hardware-Interface. Hersteller können damit schnell und einfach Android-Updates und -Upgrades umsetzen - wenn sie denn wollen. Aber Probleme mit Linux-Kernel- und Treiber-Updates löst das auch nicht.
Das Hikey 960 ist ein sehr leistungsstarkes Entwicklerboard mit einem Octacore-Soc von Huawei. Die Platine lässt sich mit einem aktuellen Android betreiben und soll künftig den Mainline-Kernel unterstützen, und damit auch klassische Linux-Distributionen, was aber utopisch scheint.
Mit dem Februar-Patch schließt Google zahlreiche Sicherheitslücken in Android. Kritisch sind dabei Lücken im Kernel-Dateisystem, im Displayserver Surfaceflinger und - fast schon traditionell - im Medienserver sowie der Libstagefright.
Der Google Now Launcher wird demnächst nicht mehr angeboten. Er wird bald aus dem Play Store entfernt und Hersteller von Android-Geräten dürfen ihn dann nicht mehr vorinstallieren.
Einst wollte Cyanogen-CEO Kirt McMaster Google eine Kugel in den Kopf schießen - stattdessen sind CyanogenOS und die Cyanogenmod nun Geschichte. Das Community-ROM soll als Lineage neu aufgestellt werden, weil Markenrechtsprobleme drohen.
Lange Zeit waren alternative Android-ROMs ein dauerpräsentes Thema in den Android-Nachrichten. Um viele große Entwicklerteams ist es mittlerweile allerdings ruhig geworden. Golem.de hat sich auf Erklärungssuche begeben und mit Entwicklern großer Developer-Teams gesprochen.
Android bekommt einen Patch für Dirty Cow, außerdem wird eine zwei Jahre alte Lücke im Linux-Kernel geschlossen. Google hat außerdem die Android-Version 7.1.1 freigegeben, die unter anderem weibliche Emojis bringt.
Google verteilt eine neue Entwicklervorschau für Android 7.1.1 und hat im Zuge dessen mitgeteilt, wann das Update allgemein verfügbar sein wird: Im Dezember 2016 soll es für drei Nexus-Geräte, das Pixel C und für andere Gerätehersteller zur Verfügung stehen.
Viele Besitzer eines Nexus 5 können die Lautstärke des Smartphones seit dem Juli-Patch nicht mehr ohne Weiteres einstellen. Alles deutet auf einen Fehler im Android-Kernel hin, eine Abhilfe existiert bereits, wenn auch nicht von Google.
In der kommenden Android-Version will Google mit einer umstrittenen Maßnahme verhindern, dass verschlüsselte Daten von Angreifern mitgelesen werden. Außerdem soll das Betriebssystem vor Erpressungstrojanern schützen.
Für die Abbilder seiner Mobil-Oberfläche wechselt das KDE-Plasma-Team auf Cyanogenmod als Basis, was die Nutzung auf vielen verschiedenen Geräten ermöglichen könnte. Die bisher genutzten Images von Ubuntu Touch sind unter anderem nicht aktuell genug.
Google hat zahlreiche Schwachstellen in Android geschlossen, darunter Fehler in der Medienverwaltung und den entsprechenden Bibliotheken. Auch eine Sicherheitslücke im Kernel wurde behoben.
Die kürzlich gefundene Kernel-Lücke wird mit den monatlichen Android-Updates bis zum 1. März geschlossen. Das schreibt ein Google-Entwickler. Die Auswirkungen sind laut Google geringer als ursprünglich behauptet, weshalb nur wenige Geräte betroffen seien.
Durch eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel lassen sich Root-Rechte erlangen. Der fehlerhafte Code betrifft neben Millionen Linux-Nutzern wohl auch den größten Teil aller Android-Geräte - und hätte mit einem seit langem diskutierten Ansatz verhindert werden können.
Die neue Android-Version 6.0 alias Marshmallow bekommt nach einem Monat ihre erste Sicherheitsaktualisierung. Grund sind insgesamt sieben Bedrohungen, von denen Google zwei als kritisch einstuft.
Paranoid Android ist derzeit am Ende. Einer der führenden Köpfe des Projekts hat es für tot erklärt. Diese Meinung teilen aber nicht alle bei Paranoid Android und hoffen auf eine Wiederbelebung des Projekts.
Ein sicheres mobiles Betriebssystem zur verschlüsselten mobilen Kommunikation - das wünschen sich viele Nutzer. Die Firma Sikur stellt jetzt mit dem Granite-Phone einen Wettbewerber für das Blackphone vor. Einige Details sind jedoch noch offen.
Viele Hersteller pflegen eigene Android-Forks sowie Hardwareabstraktionen und tragen wenig oder gar nicht zu Googles AOSP bei. Das erschwert adäquate Reaktionen auf Lücken wie Stagefright. Einige Entwickler diskutieren deshalb Möglichkeiten zum Lösen dieser Probleme.
Fingerabdrucksensor, USB-C-Stecker, Laser-Autofokus, eigene Android-Version - Oneplus hat beim Two einiges verändert. Ob der Hersteller auch die Hitzeprobleme des verbauten Prozessors in den Griff bekommen hat, hat sich Golem.de im ausführlichen Test angeschaut.