• IT-Karriere:
  • Services:

Smartphones: Huawei will Android Q für 17 Smartphones bringen

Der US-Boykott dauert weiter an, Huawei verspricht aber auch künftig Android-Updates für seine Smartphones anbieten zu wollen. Auch das neue Android Q soll für eine Reihe von Geräten erscheinen - Huaweis aktuelle Mitteilung bleibt an einigen Stellen aber vage.

Artikel veröffentlicht am ,
Unter anderem das P30 Pro mit seinem charakteristischen Fünffachtele soll Android Q bekommen.
Unter anderem das P30 Pro mit seinem charakteristischen Fünffachtele soll Android Q bekommen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Trotz des anhaltenden Boykotts seitens der US-Regierung und damit verbundener Einschränkungen will Huawei ein Upgrade auf die kommende Android-Version Q für 17 seiner Smartphone-Modelle veröffentlichen. Das hat das Unternehmen auf einer speziellen Webseite im Internet bekanntgegeben, die Fragen von Nutzern beantworten soll.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Zwickau, Dresden
  2. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg

Huawei UK hat zudem in einer Nachricht auf Twitter erklärt, dass kein Huawei-Nutzer die Befürchtung haben müsse, dass Android oder seine Lieblings-Apps nicht mehr funktionieren würden. "Alle Huawei-Smartphones und -Tablets werden weiterhin Sicherheits-Updates und Android-Upgrades erhalten", schreibt Huawei in der Mitteilung.

"Jeder, der sich ein Huawei-Smartphone gekauft hat oder sich eines kaufen wird, kann weiterhin über diejenigen Apps verfügen, auf die er vorher Zugriff hatte", erklärt der chinesische Hersteller. Im Zuge des US-Boykotts hatte unter anderem Google seine Zusammenarbeit mit Huawei abbrechen müssen. Nach der Ankündigung des Embargos sind der Umsatz und der Smartphone-Absatz bei Huawei eingebrochen.

Huawei-Kunden dürften verunsichert sein

Denkbar ist, dass der Hersteller auch deshalb jetzt eine derartige Nachricht in den sozialen Netzwerken veröffentlicht - und so versucht, verunsicherte Nutzer und Interessenten zu beruhigen. An einigen Stellen bleibt das Unternehmen aber vage, etwa bei der Frage nach der Verfügbarkeit von Apps. Dass Nutzer weiterhin auf ihre Lieblings-Anwendungen zugreifen können, bedeutet nicht automatisch, dass Huawei-Smartphones künftig weiterhin den Play Store und die Google-Services verwenden. Sicherheits-Updates würden zudem auch Nutzer eines Google-freien AOSP-Androids erhalten.

Huawei verspricht, dass seine beliebtesten Geräte, unter anderem das P30 Pro, das Mate 20 Pro und 15 weitere Modelle die kommende Android-Version erhalten werden. Denkbar ist, dass das Unternehmen die 90-tägige Schonfrist nutzt, um seinen Kunden noch Android Q zu liefern. Erfahrungsgemäß dürfte Huawei bereits länger an der Umsetzung des Upgrades arbeiten, das Mate 20 Pro ist Teil des Beta-Programms von Google.

Nachtrag vom 21. Juni 2019, 12:29 Uhr

Mittlerweile hat Huawei auch eine Webseite auf Deutsch online gestellt, die Fragen bezüglich der Zukunft des Unternehmens beantworten soll.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 52,99€
  2. 4,32€
  3. (-66%) 16,99€
  4. 11,99€

Khabaal 21. Jun 2019

Das Mate 10 Pro erschien im Oktober 2017. Ist also noch nicht einmal zwei Jahre alt...


Folgen Sie uns
       


Galaxy Fold im Test

Das Galaxy Fold ist Samsungs erstes Smartphone mit faltbarem Display. Die Technologie ist spannend, im Alltag nervt uns das ständige Auf- und Zuklappen aber etwas.

Galaxy Fold im Test Video aufrufen
Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

    •  /