Abo
  • Services:
Anzeige
Das Jelly-Smartphone von Unihertz
Das Jelly-Smartphone von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mini-Smartphone Jelly im Test: Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar

Das Jelly-Smartphone von Unihertz
Das Jelly-Smartphone von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unihertz hat mit dem Jelly und seinem 2,45-Zoll-Display das wohl kleinste moderne Smartphone auf den Markt gebracht. Mancher Nutzer wünscht sich bei der Flut an Riesen-Smartphones ein kleines Gerät - die Verwendung ist aufgrund der geringen Ausmaße aber mitunter sehr gewöhnungsbedürftig.
Ein Test von Tobias Költzsch

Smartphones sind in den vergangenen Jahren stetig größer geworden. Mittlerweile sind 5-Zoll-Geräte schon eher klein, 5,3 bis 5,5 Zoll sind bei vielen Herstellern der neue Standard. Nicht jeder Nutzer mag aber derartig große Smartphones, die Auswahl kleinerer Geräte ist in den vergangenen Jahren allerdings zurückgegangen.

Anzeige

Der chinesische Hersteller Unihertz stellt mit dem Jelly ein Smartphone her, das sämtliche aktuell verfügbaren Größen unterbieten dürfte: Das Gerät ist ein vollwertiges Android-Smartphone mit Kamera, Dual-SIM und Speicherkartensteckplatz sowie Android 7, hat aber ein nur 2,45 Zoll großes Display. Der Traum eines jeden Liebhabers kleiner Smartphones? Mit Abstrichen, wie Golem.de im Test herausgefunden hat.

  • Der Ausschnitt eines mit dem Jelly aufgenommenen Fotos zeigt, wie stark die Details verschwimmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Jelly aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Jelly von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Jelly hat ein 2,45 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone passt bequem in die Handinnenfläche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die technische Ausstattung rangiert auf niedrigem Niveau: Im Inneren arbeitet ein 1-GHz-Prozessor, der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 2 Megapixel und eignet sich eher nur für Videotelefonie. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Jelly läuft Android 7. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat 8 Megapixel, macht aber keine guten Fotos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku des Jelly hat eine Nennladung von 950 mAh und lässt sich auswechseln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter dem Akku sind zwei SIM-Slots und ein Steckplatz für Micro-SD-Karten eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Jelly von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Jelly von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Jelly wurde per Crowdfunding finanziert, Unihertz sammelte insgesamt fast drei Millionen US-Dollar auf Kickstarter und Indiegogo ein, auf Kickstarter war das Smartphone nach 57 Minuten finanziert. Das Projekt war offenbar gut organisiert: Unihertz verschickte die Jelly-Smartphone wie geplant im August 2017 und das Gerät entspricht dem Produkt, das unterstützt wurde - bei Crowdfunding durchaus keine Selbstverständlichkeit.

Das Jelly passt in eine Handinnenfläche

Als wir das Jelly auspackten, kam uns unweigerlich das Wort "niedlich" in den Sinn. Das Gerät ist mit 92,2 x 43,1 mm geradezu winzig, mit 13,8 mm Höhe jedoch nicht gerade dünn. Auf der linken Seite befinden sich zwei Lautstärkeknöpfe, rechts der Einschalter und die Ladebuchse. Am oberen Rand hat das Smartphone eine Klinkenbuchse für Kopfhörer.

Was die Verarbeitung des Gerätes betrifft, fühlen wir uns in Zeiten des Galaxy S von Samsung zurückversetzt: Viel Kunststoff, der sich verglichen mit heutigen Geräten aus Polycarbonat etwas billig anfühlt. Metall können wir am Gehäuse des Jelly nicht entdecken. Grundsätzlich ist die Verarbeitung aber gut, das Smartphone knarzt nicht und hat keine zu großen Spaltmaße.

Winz-Display mit geringer Pixeldichte 

eye home zur Startseite
Melkor 19. Sep 2017

...und deshalb hat man jahrelang Apple das Feld überlassen? ...und deshalb hat Sony die...

Themenstart

Kartenknipser 19. Sep 2017

Konnte meins auch beim Zoll abholen. Da ich den Zollbeamten aber kenne, habe ich ihm alle...

Themenstart

Bigfoo29 15. Sep 2017

Naja, gehen tut mein Pre3 auch noch. Nur gibts kaum noch Anwendungen dafür. Car2Go geht...

Themenstart

mieze1 15. Sep 2017

Swype gestaltet sich schwierig, wenn die Tastatur das Wort nicht kennt. Das ist nicht nur...

Themenstart

TrollNo1 15. Sep 2017

...als ob der Verfasser am liebsten 6" Smartphones benutzt und nun das kleine Gerät...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Paul Bauder GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. Consultix GmbH, Bremen
  3. OPERATIONAL SERVICES GMBH & CO. KG, Frankfurt
  4. CGM Deutschland AG, Hannover


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,49€
  2. 49,99€
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. MacOS 10.13

    Apple gibt High Sierra frei

  2. WatchOS 4.0 im Test

    Apples praktische Taschenlampe mit autarkem Musikplayer

  3. Werksreset

    Unitymedia stellt Senderbelegung heute in Hessen um

  4. Aero 15 X

    Mehr Frames mit der GTX 1070 im neuen Gigabyte-Laptop

  5. Review Bombing

    Valve verbessert Transparenz bei Nutzerbewertungen auf Steam

  6. Big Four

    Kundendaten von Deloitte offenbar gehackt

  7. U2F

    Yubico bringt winzigen Yubikey für USB-C

  8. Windows 10

    Windows Store wird zum Microsoft Store mit Hardwareangeboten

  9. Kabelnetz

    Eazy senkt Preis für 50-MBit/s-Zugang im Unitymedia-Netz

  10. Nintendo

    Super Mario Run wird umfangreicher und günstiger



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  2. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz
  3. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Watson: IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
Watson
IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
  1. IBM Watson soll auf KI-Markt verdrängt werden
  2. KI von IBM Watson optimiert Prozesse und schließt Sicherheitslücken

  1. Re: ¤3000 bei ¤70k.... macht keinen grossen...

    Onkel Ho | 03:25

  2. Re: Für mich nicht nachvollziehbar

    Nibbels | 03:09

  3. Re: Amateure

    honna1612 | 02:29

  4. Re: Der Preis war schon damals ok

    packansack | 01:56

  5. Re: Nutzen von ECC?

    Mechwarrior | 01:49


  1. 19:40

  2. 19:00

  3. 17:32

  4. 17:19

  5. 17:00

  6. 16:26

  7. 15:31

  8. 13:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel