Android-ROM: Ungewisse Zukunft für Paranoid Android

Paranoid Android ist derzeit am Ende. Einer der führenden Köpfe des Projekts hat es für tot erklärt. Diese Meinung teilen aber nicht alle bei Paranoid Android und hoffen auf eine Wiederbelebung des Projekts.

Artikel veröffentlicht am ,
Paranoid Android fehlen die Entwickler.
Paranoid Android fehlen die Entwickler. (Bild: Paranoid Android/Screenshot: Golem.de)

Mit einem knappen Google-Plus-Post hat Andre Saddler das Ende von Paranoid Android bekanntgegeben: "Paranoid Android ist tot." Saddler war einer der führenden Entwickler für Paranoid Android. Eine der beliebteren alternativen Android-Distributionen wird demnach nicht mehr weitergeführt.

Viele Entwickler von Paranoid Android sind zu Oneplus gewechselt

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In der Debatte unter dem Google-Plus-Posting zeigt sich Saddler alles andere als gut auf Oneplus zu sprechen. Der Smartphone-Hersteller hatte Anfang des Jahres viele Entwickler von Paranoid Android übernommen, seitdem arbeiten sie vor allem an der Oneplus-Oberfläche Oxygen OS. Deswegen stellte sich bereits seit einiger Zeit die Frage nach der Zukunft von Paranoid Android.

Saddler beklagt vor allem die mangelnde Kommunikation der Projekt-Mitglieder, als sie zu Oneplus gewechselt sind. Sie hätten jedes Interesse an dem Projekt verloren, das sie erst dazu befähigt habe, von Oneplus eingestellt zu werden, heißt es von Saddler weiter. Das alles habe ihn demotiviert, derzeit habe Paranoid Android massive Probleme, neue Geräte zu erhalten, um die Distribution an mehr Geräte anpassen zu können.

Zudem wurden bereits in das AOSP (Android Open Source Project) viele Funktionen implementiert, die es zuvor nur in den alternativen Android-Distributionen gab. Alternative Android-Distributionen seien daher aus seiner Sicht für Nexus-Geräte nicht mehr erforderlich. Als er gefragt wurde, ob er für Oneplus arbeiten wolle, schrieb er: "Nein, das würde ich nicht wollen." Es wäre keine Freude für das Unternehmen zu arbeiten, meint Saddler.

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Insgesamt weniger pessimistisch als Saddler zeigt sich einer der Projektleiter bei Paranoid Android, wie Android Authority berichtet. Matt Flaming wurde zu dem verkündeten Ende von Paranoid Android befragt und wollte das nicht mit einer offiziellen Stellungnahme kommentieren. Er bestätigte aber, dass die verbleibenden Mitglieder bei Paranoid Android deutlich weniger Zeit als bisher für das Projekt aufwendeten.

Flaming hofft dennoch auf eine Wiederbelebung des Projekts zu einem späteren Zeitpunkt. Er will auch für die nahe Zukunft die Webseite und das Distributionsnetzwerk von Paranoid Android fortführen. Flaming hat allerdings keine Pläne genannt, wie er neue Entwickler für Paranoid Android gewinnen will, um das Projekt sinnvoll am Leben zu erhalten.

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nf1n1ty 14. Okt 2015

Das ist zwar richtig, aber Quatsch ist das andere deshalb noch nicht. Fast alle...

rossreiter 12. Okt 2015

Nur um das kurz mal klarzustellen: Das ist keine Kritik am Artikel. Der ist voellig...



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