• IT-Karriere:
  • Services:

Android-Dezember-Updates: Patch für Dirty Cow und Android 7.1.1 mit neuen Emojis

Android bekommt einen Patch für Dirty Cow, außerdem wird eine zwei Jahre alte Lücke im Linux-Kernel geschlossen. Google hat außerdem die Android-Version 7.1.1 freigegeben, die unter anderem weibliche Emojis bringt.

Artikel veröffentlicht am , /
Google patcht Dirty Cow und bringt neue Emojis.
Google patcht Dirty Cow und bringt neue Emojis. (Bild: Narinder Nanu/Getty Images)

Google hat die Sicherheitspatches für das Android Open Source Project für den Monat Dezember freigegeben. Darin patcht das Unternehmen die Dirty-Cow-Sicherheitslücke - allerdings nur in dem zweiten Update-Ring, den viele Nutzer nun mit noch mehr Verzögerung bekommen als das erste Patchlevel.

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim / Pfalz
  2. FACKELMANN GmbH + Co. KG, Hersbruck bei Nürnberg

Im ersten Update-Ring mit dem Datum 1.12.2016 werden elf Sicherheitslücken geschlossen, darunter eine kritische Rechteausweitung in Libziparchive und eine Remote Code Execution in Curl/Libcurl mit den CVEs 2016-5419, 2016-5420 und 2016-5421. Auch der notorisch anfällige Medienserver benötigt ein Update, dieses Mal ist jedoch keine Anfälligkeit für Codeausführung enthalten, es handelt sich vielmehr um eine Denial-of-Service-Schwachstelle.

Im zweiten Patchlevel mit dem Datum 5. Dezember 2016 wird die Dirty-Cow-Schwachstelle behoben, für die meisten Nutzer dürfte es also noch etwas dauern, bis der Patch implementiert ist. Im vergangenen Monat hatte Google auf Grund des eigenen Update-Zyklus noch keinen Patch herausgebracht. Enthalten sind außerdem zwei Patches für den Linux-Kernel, eine Schwachstelle stammt bereits aus dem Jahr 2014. Die CVE-2014-4014 ermöglicht einem lokalen Nutzer eine Rechteausweitung im Linux-Kernel 3.14.8. Nutzer können mit chmod gesetzte Schreibberechtigungen von Dateien umgehen. Außerdem gibt es zahlreiche Updates für verschiedene Gerätetreiber von Nvidia, Qualcomm und Mediatek.

Android 7.1.1 bringt App-Shortcuts und neue Emojis

Gleichzeitig mit der Veröffentlichung des neuen Sicherheitspatches hat Google wie angekündigt mit der Verteilung der Android-Version 7.1.1 begonnen. Die Geräte Nexus 6, Nexus 5X, Nexus 6P, Nexus 9, Pixel, Pixel XL, Nexus Player und Pixel C sollen die Aktualisierung in den kommenden Wochen erhalten. Neu sind unter anderem die App-Shortcuts, die es bereits auf den beiden Pixel-Smartphones gibt. Damit lassen sich bei Apps, die die Funktion unterstützen, bestimmte Optionen direkt vom Startbildschirm aus starten, indem das Icon länger gedrückt wird. Auch gibt es neue Emojis sowie die Möglichkeit, Gifs direkt von der Tastatur aus zu verwenden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99
  2. (-58%) 16,99€
  3. (-70%) 5,99€
  4. 2,49€

wmf36 07. Dez 2016

Wollte eigentlich erstmal bei der 13.1 bleiben, bin damit ganz zufrieden. Lediglich das...

jayrworthington 06. Dez 2016

Nexus 7 2012, und auch das rennt unter Cyanogenmod-unofficial 7.1.1 schneller den je. Das...


Folgen Sie uns
       


Pixel 4 XL - Test

Das Pixel 4 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Dualkamera. Im Test haben wir uns diese genau angeschaut.

Pixel 4 XL - Test Video aufrufen
Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
    Cloud Gaming im Test
    Leise ruckelt der Stream

    Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
    Von Peter Steinlechner

    1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
    2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
    3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

      •  /