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Android L im Test: Google verflacht Android

Mit Android L gibt es erstmals eine Vorabversion von Googles nächster Betriebssystem-Generation. Auffällig ist das neue flache Design. Auch so manche Verbesserung bei der Bedienung haben wir beim Testen entdeckt.
/ Ingo Pakalski
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Android L mit neu gestalteten Navigationstasten (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
Android L mit neu gestalteten Navigationstasten Bild: Google/Screenshot: Golem.de

Android L hat eine komplett neue Optik, selten wurde die Android-Oberfläche so sehr verändert. Immer stärker macht sich die Anpassung an die Google-Now-Optik bemerkbar. Die grundlegende Bedienung blieb erhalten, Googles Mobilbetriebssystem ist aber nun an der einen oder anderen Stelle einfacher zu handhaben. Einige der neuen Funktionen gibt es auf Android-Geräten anderer Hersteller schon länger, nun kommen sie ins Stock-Android.

Google Android L - Test
Google Android L - Test (02:15)

Android L gibt es offiziell derzeit nur für das Nexus 5 und das Nexus-7-Modell aus dem Jahr 2013. Wir haben uns die Vorabversion der nächsten Android-Generation auf beiden Geräten angesehen.

Neuer Sperrbildschirm

Nachdem Android L gestartet ist, fällt sofort der neue Sperrbildschirm auf. Das Schlüsselsymbol am unteren Bildrand muss nach oben gewischt werden, um den Sperrbildschirm verschwinden zu lassen. Auf dem Smartphone öffnet ein Wisch nach links die Telefon-App. Mit einem Wisch nach rechts wird die Kamera-App gestartet. Damit sind die beiden Hauptfunktionen eines Smartphones zügig erreichbar.

Wenn ein Kennwort oder ein Sperrmuster vergeben wurde, muss dieses eingegeben werden, um das Gerät zu entsperren. Dabei erscheint immer erst der normale Sperrbildschirm und danach die Abfrage von Kennwort oder Muster. Dadurch gibt es mehr Platz für Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm.

Die Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm wurden neu gestaltet und interaktiver. Sie erscheinen unterhalb der Uhranzeige. Die Optik orientiert sich dabei an dem Kartendesign, das von Google Now bekannt ist.

Mit einem Doppeltipp auf eine der Benachrichtigungen öffnet sich die betreffende App mit dem Inhalt aus der Benachrichtigung. Ein verpasster Anruf öffnet die Telefon-App, bei einer neuen SMS oder E-Mail öffnet sich ebenfalls die zugehörige App. Ansonsten lassen sich Benachrichtigungen vom Sperrbildschirm aus mit einem Fingerwisch zur Seite entfernen. Dies gilt aber immer nur, wenn keine Muster- oder Kennwortsperre vorgeschaltet ist. Dann sind die Interaktionen erst möglich, wenn das Gerät ordnungsgemäß entsperrt ist.

Neue Navigationstasten

Die Benachrichtigungen zeigen keine Inhalte, wenn eine Codeeingabe zum Zugriff auf das Gerät erforderlich ist. Die neuen Funktionen rund um die Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm sind also vor allem nutzbar, wenn keine Kennwort- und keine Mustersperre aktiviert sind. Auf Smartphones dreht sich der Sperrbildschirm nicht mit.

Ist das Gerät entsperrt, fallen sofort die neuen Navigationstasten am unteren Bildrand auf. Aus dem Haus-Symbol ist ein Kreis geworden, der Zurück-Button hat jetzt die Form eines nach links weisenden Dreiecks und das Icon für die Task-Übersicht ist nun ein Quadrat. Die neuen Knöpfe erinnern optisch stark an die Gestaltung der Steuerknöpfe von Audiogeräten.

Launcher leicht überarbeitet

Die Optik des eigentlichen Launchers hat sich nicht verändert. Wie auch bisher funktioniert er auf Smartphones nur im Hochformat, eine Querformatansicht gibt es nur auf Tablets. Auf einem Smartphone wird der Launcher wie auch schon in den Vorversionen anders bedient als auf einem Tablet. Auf einem Nexus 5 gibt es zunächst nur zwei Startbildschirmseiten. Weitere Seiten werden angelegt, indem ein App-Icon nach rechts auf eine fiktive Seite des Launchers geschoben wird. Beim Schieben eines Icons nach links wird keine neue Seite angelegt. Sobald die Seite leer ist, verschwindet sie automatisch.

Wird länger auf einen freien Bereich auf dem Launcher getippt, gibt es eine verkleinerte Darstellung der Startbildschirmseiten. Hier können diese beliebig umsortiert werden. Zudem kann das Hintergrundbild verändert, die Einstellungen können aufgerufen und Widgets hinzugefügt werden. In alten Android-Versionen gibt es diese Bedienungsoption, sie wurde aber vor einiger Zeit aus Android verbannt.

Ganz anders verhält sich der Launcher auf einem Nexus 7: Beim Start gibt es fünf Startbildschirmseiten und es gibt keine Möglichkeit, neue Seiten hinzuzufügen. Auch das Umsortieren der Seiten ist nicht vorgesehen. Mit einem langen Druck auf einen leeren Bereich im Launcher erscheint nur die Auswahlmöglichkeit für das Hintergrundbild. Widgets werden hier über die App-Übersicht hinzugefügt, wie es seit einigen Versionen üblich ist.

Da es sich bei der von Google bereitgestellten Android-L-Version um eine Vorabfassung handelt, könnte es hier noch Anpassungen geben, um die Bedienung an der Stelle zu vereinheitlichen.

Verbesserter Benachrichtigungsbereich

Optische Änderungen gibt es auch beim Starten einer App: Beim Aufruf schiebt sich die App von unten in den Bildschirm und beim Wechsel zum Launcher verzieht sich die App auch wieder nach unten. Dies geschieht aber nur auf dem Nexus 5, nicht auf dem Nexus 7. Beim Tablet wird die App ebenfalls nach unten ausgeblendet, das Einblenden der App ist unverändert. Es ist denkbar, dass dies noch vereinheitlicht wird.

An das neue Design wurden bislang nur sehr wenige der vorinstallierten Apps angepasst. Neben der Telefon-App sind das der Taschenrechner und die Einstellungen. Beim Tippen von Zahlen gibt es eine optische Rückmeldung in Form eines sich öffnenden Kreises. Sie erinnert an die Wellenbewegungen an der Wasseroberfläche, wenn ein Gegenstand ins Wasser fällt. Wird zum Ende oder Anfang gescrollt, gibt es einen neuen Abfedereffekt. Bis zum Erscheinen der Finalversion von Android L werden sicherlich noch mehr Apps angepasst.

Benachrichtigungsbereich mit Schnelleinstellungen auf Tablets vereint

Viele Änderungen gibt es im Benachrichtigungsbereich: Auf Tablets hat Google diesen mit den Schnelleinstellungen zusammengelegt. Bisher war es so, dass die Benachrichtigungen links zu finden waren und rechts die Schnelleinstellungen. Auf Smartphones blieben die Bereiche zusammen und nun ist es auch auf Tablets wieder so. Damit will Google wohl versuchen, die Bedienung unterschiedlicher Android-Geräte zu vereinheitlichen.

Auf Smartphones wird die Displaybreite ausgenutzt, so dass im Querformat in der Breite mehr Platz zur Verfügung steht. Auf dem Tablet ist das anders: Der Benachrichtigungsbereich befindet sich zentral in der Mitte und nutzt die größere Fläche nicht aus - weder im Hoch- noch im Querformat. Auf dem Tablet erscheint der Benachrichtigungsbereich, indem an beliebiger Stelle von oben in das Display gewischt wird - es muss nicht die Mitte sein.

Schnelleinstellungen erst nach Doppelwisch

Die Schnelleinstellungen sind in Android L nicht mehr direkt mit einem Fingerwisch erreichbar. Sie kommen erst, wenn ein zweites Mal von oben in das Display gewischt wird. Beim ersten Wischen erscheinen nur die Benachrichtigungen, selbst wenn keine vorliegen. Erst nach einem weiteren Wisch sind die Schnelleinstellungen verfügbar. Alternativ können die Schnelleinstellungen mit einem Zwei-Finger-Wisch direkt geöffnet werden, das ist aber nicht so bequem wie mit einem Ein-Finger-Wisch.

Wie auch bisher erscheinen die Benachrichtigungen unterhalb der Schnelleinstellungen. Sind die Schnelleinstellungen geöffnet, können die Benachrichtigungen weder angezeigt noch mit einem seitlichen Wisch gelöscht werden. Das geht erst wieder, wenn die Schnelleinstellungen eingeklappt sind.

Auch beim Einklappen des Benachrichtigungsbereichs gibt es Unterschiede zwischen Smartphone und Tablet. Auf dem Tablet schließt sich der Benachrichtigungsbereich, wenn in einen leeren Displaybereich getippt wird. Auf dem Smartphone passiert das nicht, das Menü bleibt offen. Auch hier ist offen, ob das Verhalten noch angepasst wird. Das Löschen aller Benachrichtigungen ist noch nicht eingebunden.

Heads-up-Notifications fehlen noch

Die auf der Google I/O gezeigten Heads-up-Benachrichtigungen funktionierten auf unseren Testgeräten noch nicht, die Funktion ist wohl noch nicht implementiert. Damit sollen Benachrichtigungen künftig so erscheinen, dass die normale Nutzung nicht unterbrochen werden muss, und zwar wie bei Windows Phone eingeblendet am oberen Bildschirmrand. Mit diesen kann der Nutzer entweder interagieren, beispielsweise einen Anruf annehmen, oder sie wegwischen.

Als App zum Nachrüsten

Die Neuerung gibt es im Play Store von Drittanbietern bereits als App zum Nachrüsten, etwa Heads-up Notifications(öffnet im neuen Fenster) . Die App benötigt kein Android L und setzt lediglich Android 3.0 voraus, sollte also auf vielen im Einsatz befindlichen Geräten funktionieren.

Auch wenn die Schnelleinstellungen weniger bequem erreichbar sind, so sind sie doch insgesamt besser zu bedienen. Erfreulicherweise gibt es nun einen stufenlos regulierbaren Helligkeitsregler. Unter Kitkat gab es nur die Möglichkeit, die Helligkeit in vorgegebenen Schritten zu verändern.

Erstmals gibt es in Stock-Android eine sogenannte adaptive Helligkeitsautomatik. Das bedeutet, sie erfolgt abhängig von einem vorgegebenen Helligkeitswert - ein passender Regler wird also wichtiger als bisher. Damit soll die automatische Regelung insgesamt verbessert werden, was auf dem Nexus 5 und 7 gut funktioniert. Bisher lief die Helligkeitsregelung in Stock-Android entweder komplett automatisch oder wurde komplett manuell eingestellt. Hier kann es auch von den verwendeten Geräten abhängen, ob es tatsächlich zu einer Verbesserung führt.

Zudem gibt es weitere Schalter für WLAN, Bluetooth, Flugmodus, Standort, Toneinstellungen, Displaydrehautomatik und Bildschirmübertragung. Eine Konfiguration der Schalter ist nicht vorgesehen. Die Vorauswahl erscheint recht sinnvoll gewählt. Vermisst haben wir vor allem Möglichkeiten, NFC- und Hotspot-Funktion zügig umzuschalten.

Neues Tastaturdesign

Die Bildschirmtastatur hat neuerdings komplett flache Tasten, zwischen den einzelnen Feldern gibt es keine Trennstriche mehr. Bedauerlicherweise gibt es auch auf dem Tablet weiterhin keine Umlauttasten. Aber sie lassen sich vergleichsweise bequem aufrufen, indem die zugehörigen Vokale oder das s etwas länger gedrückt gehalten werden. In dem dann erscheinenden Pop-up sind die deutschen Umlaute vorausgewählt - der Nutzer muss die Taste jetzt nur loslassen.

Verbesserte Übersicht der zuletzt gestarteten Apps

Wie bei den Benachrichtigungen hält das Kartendesign von Google Now Einzug in die Task-Übersicht. Die zuletzt aufgerufenen Apps erscheinen in Form von Karten. Diese werden hintereinander aufgereiht. Auch wenn sie viele Einträge hat, lässt sich die Liste bequem durchblättern. Bisher wurden die einzelnen Apps übereinander angeordnet und bei vielen Apps musste der Nutzer scrollen. Die neue Darstellung hat den Vorteil, dass das Ende der Liste besser erkennbar ist.

Wie bisher können Apps mit einem seitlichen Wisch aus der Übersicht entfernt werden. Neu ist ein Schließen-Knopf auf jeder der App-Karten. Wie das ausgeklappte Benachrichtigungsmenü kann auch die App-Übersicht nicht mehr geschlossen werden, indem auf einen freien Bereich auf dem Display getippt wird. Es fehlt auch das bisherige Kontextmenü, um bequem in die App-Einstellungen zu wechseln. Möglicherweise wird die Funktion noch nachgereicht.

Veränderte Einstellungen

Neu gestaltet wurden auch die Android-Einstellungen, in denen sich das neue Material Design wiederfindet. Auf dem Smartphone gibt es eine Einspaltenansicht, auf einem 7-Zoll-Tablet eine zweispaltige Darstellung. Als auffällige Neuerung gibt es eine Suchfunktion in der Statuszeile. Damit sollen sich Einstellungen leichter als bisher finden lassen.

Sonderlich intelligent arbeitet die Suchfunktion aber nicht. Wenn nicht genau der von Google festgelegte Begriff eingegeben wird, gibt es keinen Treffer. Wer etwa die Funktion zum Aktivieren eines WLAN-Hotspots sucht, muss nach "Hotspot" suchen. Eine Eingabe nach WLAN gibt keinen Treffer.

Bitte-nicht-stören-Modus

Der optische Effekt beim Berühren eines Eintrags ist neu. Das gilt auch für den bogenförmigen Abfeder-Effekt am oberen oder unteren Bildrand. Dabei ist die Bogenspitze abhängig davon, wo sich der Finger befindet: Ist er weiter rechts, ist auch die Spitze des Bogens weiter rechts.

In den Toneinstellungen gibt es einen neuen Bereich namens "Bitte nicht stören". Diesen gibt es bereits auf so manchem Android-Gerät, aber er ist bislang nicht Bestandteil des Basis-Androids. Ist der Modus aktiviert, werden Nachrichten oder Anrufe oder beides nicht angezeigt. Der Zeitraum kann vom Nutzer bestimmt werden, bei Bedarf auch automatisch zu einer festgelegten Zeit, etwa in den Nachtstunden. Die Uhrzeiteinstellungen gelten dann entweder für alle Tage oder für alle Wochentage.

Energiesparmodus in Android L integriert

Wenn NFC in den Einstellungen aktiv ist, gibt es einen neuen Menüpunkt: Mobil bezahlen. Der wird automatisch ausgeblendet, wenn NFC deaktiviert ist. Nach dem Einschalten von NFC müssen die Einstellungen erst beendet und neu aufgerufen werden, damit der Menüpunkt erscheint. Damit soll das mobile Bezahlen mit dem Smartphone für den Nutzer einfacher werden.

Stark umgebaut wurden die Einstellungen für die Standortoptionen. Diese zeigen weniger deutlich als bisher, wenn das GPS-Modul aktiv ist und entsprechend Strom verbraucht. Wer GPS ausschalten will, muss die Option Energiesparmodus aktivieren.

Als neuen Eintrag gibt es die Möglichkeit, an zentraler Stelle bequem für jede einzelne App das Verhalten bei Benachrichtigungen einzustellen. Die Funktion ist etwas versteckt im Menüpunkt "Ton & Nachrichten" in der Option "Benachrichtigungen werden angezeigt" zu finden. Im Bereich App-Benachrichtigungen werden alle installierten Apps aufgelistet. Ein Tipp auf eine App öffnet ein Kontextmenü, um die Benachrichtigungsfunktion für die App ein- und auszuschalten.

Ganz neu ist die Funktion nicht, es war auch bisher schon möglich, über die App-Eigenschaften das Benachrichtigungsverhalten einzustellen. Allerdings lässt es sich nun etwas komfortabler verändern. Unglücklich ist dabei allerdings, dass es weiterhin keine Anzeige in der Übersicht gibt, ob für eine App Benachrichtigungen zugelassen sind oder nicht.

Auch in den Android-Einstellungen gibt es keine Hinweise auf die Versionsnummer der kommenden Android-Version. Im betreffenden Feld steht nur Android L. L steht für den Anfangsbuchstaben des Beinamens der Android-Version. Die aktuelle Version hört auf Kitkat und als Nächstes ist eine Süßspeise mit dem Anfangsbuchstaben L dran. Auch das in der Versionsnummer versteckte Easter Egg liefert hier keine weiteren Informationen.

Energiesparmodus vorinstalliert

Eine weitere Neuerung kennen viele Besitzer von Android-Geräten anderer Hersteller bereits: Android L hat einen Energiesparmodus. In diesem Modus wird die Leistung des Geräts verringert, um eine längere Akkulaufzeit zu erreichen. Die Standardeinstellung sieht vor, dass sich der Modus bei einer Akkukapazität von 15 Prozent aktiviert. Weiterhin fehlt eine in der Statuszeile einblendbare Prozentanzeige für den Akkustand.

Fazit

In der kommenden Android-Version wird die in Android 4.4 alias Kitkat als experimentell eingeführte Runtime Art (Android Runtime) zum Standard erhoben. Damit wird die bisherige Runtime Dalvik abgeschafft. Art soll deutliche Vorteile in der Leistungsfähigkeit liefern - beispielsweise durch eine bessere Arbeitsspeicherverwaltung. Da es sich bei Android L noch um eine Vorabversion handelt, haben wir bewusst darauf verzichtet, hier Benchmark-Vergleiche zu ziehen.

Die Menge der mitgelieferten Apps wird von Google mit Android L nochmals verringert. Verschwunden ist bereits der AOSP-Browser, der neue Standardbrowser ist weiterhin Chrome. Im Unterschied zum AOSP-Browser gibt es für diesen nur neue Versionen, wenn die gesamte Firmware ausgetauscht wird. Für Chrome erscheinen auch zwischendurch Updates. Nun ist auch die bisherige SMS-App verschwunden, es gibt nur noch die Hangouts-App für die SMS-Verwaltung.

Fazit

Das neue Design von Android L gefällt uns und wirkt modern, die verbesserte Task-Übersicht ist ein Schritt nach vorne. Sobald mehr Apps an die neuen Designvorgaben von Google angepasst sind, wird sich das Erscheinungsbild von Googles Betriebssystem erheblich verändern. Noch nicht einmal für die meisten Google-eigenen Apps ist das bisher passiert.

Viele kleine Verbesserungen machen die Bedienung von Android bequemer. Hier stechen die neuen Benachrichtigungsfunktionen und das verbesserte Menü auch für Schnelleinstellungen hervor. Insgesamt wird die Android-Bedienung mit der neuen Version etwas komfortabler.

Die fertige Version von Android L soll im Herbst 2014 erscheinen. Es bleibt zu hoffen, dass bis dahin noch die Unstimmigkeiten und Fehler beseitigt werden, die uns aufgefallen sind. Wünschenswert wäre auch, dass Google die bisherigen Unterschiede zwischen Smartphone und Tablet vor allem im Launcher beseitigt, um die Bedienung auf beiden Geräteklassen zu vereinheitlichen.


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