Abo
  • Services:

Silent Circle: PrivateOS 1.1 führt virtualisierte Container ein

In Silent Circles mobilem Betriebssystem PrivateOS 1.1 sollen künftig abgeschottete Bereiche für mehr Sicherheit im Unternehmenseinsatz sorgen. Außerdem wird es ein neues Blackphone geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit einer neuen Version des mobilen Betriebssystems PrivateOS sollen Nutzer unterschiedlich abgeschottete Profile nutzen können.
Mit einer neuen Version des mobilen Betriebssystems PrivateOS sollen Nutzer unterschiedlich abgeschottete Profile nutzen können. (Bild: Silent Circle)

Mit einer neuen Version von PrivateOS und zusätzlichen Dienstleistungen will Silent Circle sein Angebot für die sichere Kommunikation mit mobilen Geräten im Unternehmensbereich ausweiten. Außerdem soll es 2015 das Blackphone 2 und ein Tablet geben. Vor wenigen Tagen hat Silent Circle das Unternehmen SGP Technologies übernommen, den Entwickler des Geeksphone.

Stellenmarkt
  1. Rational AG, Landsberg am Lech
  2. Kräuter Mix GmbH, Abtswind

Mit dem Android-Abkömmling PrivateOS 1.1 wird es künftig möglich sein, auf einem Blackphone mit getrennt virtualisierten Bereichen zu arbeiten. So sollen sich dort private und geschäftliche Umgebungen einrichten lassen. Die als Silent Spaces bezeichnete Infrastruktur kann je nach Bedarf von Administratoren in Unternehmen verwaltet werden. Die dazugehörige Software erhält den Namen Silent Manager. Über den Silent Store sollen sich nur umfangreich geprüfte Apps installieren lassen. Silent Circle hat zudem eine Zusammenarbeit mit Citrix, Soti und Good bekanntgegeben. Deren Mobile-Device-Management-Lösungen sollen später auf die Zusammenarbeit mit Silent Manager angepasst werden.

Update für Mitte März 2015 geplant

Silent Suite erweitert zudem die Möglichkeiten der verschlüsselten Kommunikation. Neben der bisherigen verschlüsselten Ende-zu-Ende-Telefonie gibt es jetzt mit Silent Meeting die Möglichkeit einer Konferenzschaltung mit bis zu fünf Teilnehmern zwischen PrivateOS, Android und iOS. Version 1.1 von PrivateOS wird ab Mitte März 2015 für das Blackphone ausgeliefert. Die Dienste sind mit dem Kauf des Blackphones zwei Jahre kostenfrei, danach fallen Gebühren an.

Das auf dem Blackphone laufende Betriebssystem PrivateOS basiert auf AOSP, der Open-Source-Version von Android, das Silent Circle mit eigenen Sicherheitserweiterungen ausgestattet hat. Für die verschlüsselte Kommunikation wird das vom PGP-Erfinder Phil Zimmermann entwickelte ZRT-Protokoll verwendet. Zimmermann hat den Kryptoexperten Dan Bernstein mit der Entwicklung eines eigenen Algorithmus auf Basis elliptischer Kurven beauftragt. Außerdem verwendet ZRTP Twofish und nutzt Skein für seine Hash-Funktionen.

Neues Smartphone und Tablet

Die neue Version des mobilen Betriebssystems wird auch auf dem Blackphone 2 ausgeliefert, dessen Erscheinungstermin für Juni 2015 geplant ist. Der Blackphone-Nachfolger soll mit einem 64-Bit-fähigen Octa-Core-Prozessor eines nicht näher genannten Herstellers und 3 GByte RAM ausgestattet sein. Statt wie bisher mit einem 4,7-Zoll-Display soll der Bildschirm des Blackphones 2 eine Diagonale von 5,5 Zoll haben. Es soll mit 630 US-Dollar genauso viel kosten wie sein Vorgänger. Außerdem kündigte Silent Circle auf dem diesjährigen MWC ein 7-Zoll-Tablet namens Blackphone + an. Dort gab es aber lediglich einen Prototyp, einen konkreten Erscheinungstermin nannte das Unternehmen nicht.

Nachtrag vom 19. August 2015

Silent Circle hat es nicht geschafft, das Blackphone 2 im Juni 2015 auf den Markt zu bringen. Jetzt wird ein Verkaufsstart im September 2015 angepeilt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

phre4k 05. Mär 2015

Für Windows: Sandboxie Für Linux: LXC


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 und Pixel 3 XL - Hands on

Google hat die neuen Pixel-Smartphones vorgestellt. Das Pixel 3 und das Pixel 3 XL haben vor allem Verbesserungen bei den Kamerafunktionen erhalten. Anfang November kommen beide Geräte zu Preisen ab 850 Euro auf den Markt.

Google Pixel 3 und Pixel 3 XL - Hands on Video aufrufen
NUC7 (June Canyon) im Test: Intels Atom-Mini ist großartig
NUC7 (June Canyon) im Test
Intels Atom-Mini ist großartig

Der aktuelle NUC7 alias June Canyon ist einer der bisher besten Mini-PCs von Intel: Er hat genügend Leistung für alltägliche Aufgaben sowie Video-Inhalte, bleibt schön leise und kostet überdies deutlich weniger als 200 Euro.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Bean Canyon und Crimson Canyon Intels NUCs haben 10-nm-Chip und AMD-Grafik
  2. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  3. NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Remote Code Execution: Die löchrige Webseite des TÜV Süd
Remote Code Execution
Die löchrige Webseite des TÜV Süd

Der TÜV Süd vergibt Siegel für sichere Webseiten - und tut sich gleichzeitig enorm schwer damit, seine eigene Webseite abzusichern. Jetzt fand sich dort sogar eine Remote-Code-Execution-Lücke, die der TÜV erst im zweiten Anlauf behoben hat.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. Websicherheit Onlineshops mit nutzlosem TÜV-Siegel

Agilität: Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
Agilität
Wenn alle bestimmen, wo es langgeht

Agiles Arbeiten ist, als ob viele Menschen gemeinsam ein Auto fahren. Aber wie soll das gehen und endet das nicht im Riesenchaos?
Von Marvin Engel

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

    •  /